CO2-Steuer: Regierung plant neue Belastung

02.05.2019
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Die Pflanzenwelt braucht es, sprudeliges Mineralwasser auch – die 'Fridays for future'-Demonstranten brauchen es nicht: Kohlendioxid (CO2). 0,038 % unserer Atemluft besteht aus CO2. Davon produziert die Natur etwa 96 %. Für den Rest ist der Mensch verantwortlich. Der deutsche Anteil daran beträgt wiederum ca. 3,1 %. Deutschland belastet unsere Luft also mit 0,0004712 % CO2 – viel zu viel für unsere Regierung. Sie ist aufgrund von Computermodellen zu 100 % überzeugt, dieser 'Tropfen' CO2 killt unser Klima. Und deshalb diskutiert sie intensiv über die Einführung einer neuen Steuer: die CO2-Steuer. Die CDU will sie, traut sich aber (noch) nicht so recht, es klar zu sagen. Die SPD will sie auf jeden Fall, und von den Grünen brauchen wir gar nicht zu reden. Damit dürfen sich Deutschlands Steuerzahler wohl bald auf die größte Steuer­erhöhung der letzten Jahrzehnte freuen.

Denn es wird wohl so gut wie alles teurer werden – der Flug in den Urlaub, das Schnitzel auf dem Teller, die Fahrt mit dem Pkw zur Arbeit, die Nutzung des Internets (Datenspeicherung kostet viel Energie). Je höher der CO2-Einsatz für die Herstellung eines Produktes, desto höher die Steuer. Der Verwaltungsaufwand wird enorm sein. Umsatzsteuer kommt noch oben drauf. Zudem dürfte die CO2-Steuer von bereits versteuerten Einkünften zu entrichten sein. Angeblich soll das Geld 'sozialverträglich' wieder an die Bürger zurückfließen. Damit ist die CO2-Steuer der Traum eines jeden Politikers. Erst werden Bürger und Unternehmen ­geschröpft, um dann Auserwählten nach Gutsherrenart (einen Teil) wieder zu erstatten. Ob Deutschland damit am Ende das Weltklima 'retten' kann, steht in den Sternen. ­Eines aber dürfte sicher sein: Für unseren Industriestandort wäre die CO2-Steuer eine weitere schwere Bürde.

Dipl.-Kfm. Peter Midasch M.R.F.
Chefredakteur
Dipl.-Kfm. Karl-Heinz Klein
Chefredakteur
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