Die steuerliche Betriebsprüfung

Unternehmer und Geschäftsführer haben in der Regel keinen persönlichen Kontakt mit dem Finanzamt. Steuererklärungen und Bilanzen werden vom Steuerberater erstellt, der auch den gesamten Schriftverkehr mit der Behörde führt. Meldet sich dagegen ein Prüfer des Finanzamts beim Unternehmen an, sind Inhaber und Geschäftsführer selbst mitten im Geschehen. Sie – aber auch leitende Angestellte oder Buchhaltungskräfte – müssen dem Betriebsprüfer Zuarbeiten leisten und ihm Auskünfte erteilen. Gleiches gilt, falls das Finanzamt unangemeldet zur Kassen- oder Umsatzsteuernachschau erscheint. Die Finanzverwaltung geht bei ihren Prüfungen häufig nach ähnlichen Schemata bzw. mit gleichen Methoden vor. Der Ratgeber „Die steuerliche Betriebsprüfung“ zeigt auf, wie sich der Unternehmer auf eine bevorstehende Betriebsprüfung vorbereiten kann und wie die Betriebsprüfer vorgehen. Dabei stehen weniger die einschlägigen Vorschriften im Vordergrund, sondern praktische Hinweise, die kurz und präzise auf 16 Seiten zusammengefasst sind. Der Autor, Steuerberater Günter J. Stolz, hat seine berufliche Laufbahn als Finanzbeamter in Rheinland-Pfalz begonnen und ist seit 1992 als Steuerberater in Neustrelitz niedergelassen. Im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn hat er eine Vielzahl von Betriebsprüfungen begleitet. Die Hinweise in der Broschüre haben daher einen hohen Praxisbezug. 

Aus dem Inhalt des Ratgebers:

  • Die Prüfungsdienste der Finanzverwaltung
  • Sonstige Prüfungsdienste (Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Deutsche Rentenversicherung)
  •  Vorbereitung auf die Prüfung
  • Ablauf der Prüfung
  • Wie die Betriebsprüfer vorgehen
  • Entdeckung strafrechtlich relevanter Sachverhalte
  • Schlussbesprechung
  • Checkliste zur Vorbereitung auf die nächste Betriebsprüfung

Stand: Januar 2022