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Steuerklärung 2020: Mehr Steuerzahler profitieren von Homeoffice-Pauschale

Düsseldorf, 15. Februar 2021. Die Regelung, die nicht nur auf Werktage beschränkt ist, gilt auch für Azubis, wie der ’markt intern’-Verlag/Düsseldorf berichtet.

Geld zurück vom Staat gibt es durch die Homeoffice-Pauschale für deutlich mehr Steuerzahler. Denn der Anwendungsbereich ist viel größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Die Steuerexperten des Informationsbriefs ‘steuertip‘ des ’markt intern’-Verlags/Düsseldorf weisen darauf hin, dass eine Berücksichtigung außer bei Arbeitnehmern und Selbständigen auch im Rahmen einer Berufsausbildung möglich ist. Arbeiten mehrere Personen von zu Hause aus, kann jeder die Tagespauschale absetzen. Zudem ist sie nicht auf Werktage beschränkt, sondern gilt auch fürs Wochenende.

‘steuertip‘-Chefredakteur Dipl.-Kfm. Karl-Heinz Klein erläutert dazu: „Steuerzahler, die an Samstagen oder Sonntagen beispielsweise ihre beruflichen Mails bearbeiten, können auch hier die 5 Euro geltend machen. Es kommt also nicht darauf an, dass wegen Corona die eigentliche Arbeitsstelle nicht aufgesucht werden darf. Eine zeitliche Mindestdauer für die Tätigkeit im Homeoffice gibt es nicht, ebenso ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers entbehrlich“. Allerdings führe die Pauschale bei Arbeitnehmern nur dann zu einer Steuerersparnis, sofern zusammen mit anderen Werbungskosten der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro überschritten würde.

Bei der Steuererklärung für 2020 können auch Steuerzahler, die die Anforderungen an ein häusliches Arbeitszimmer nicht erfüllen, erstmalig die Homeoffice-Pauschale in Höhe von 5 Euro pro Tag (max. 600 Euro) geltend machen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.markt-intern.de/steuertip.

Über 'markt intern'
Seit 50 Jahren versteht sich die im Jahr 1971 gegründete markt intern Verlag GmbH als publizistisches Sprachrohr des gewerblich geprägten Mittelstandes in Deutschland. Mit 25 Informations- und Aktionsbriefen setzt sich der Verlag Woche für Woche für die berechtigten Interessen von Freiberuflern, Steuerberatern, Fachhandel und Fachhandwerk ein.