Offener Brief des Herausgebers an Bundeskanzlerin Dr. Merkel

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Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
 
das in der vergangenen Woche von Ihnen angekündigte "Konjunkturpaket" zugunsten der deutschen Wirtschaft ist grundsätzlich in seiner Zielrichtung zu begrüßen. Leider aber wirken einige Ihrer Entscheidungen, als wären sie in großer Hektik "am grünen Tisch" entstanden. Es handelt sich dabei - neben der verfehlten, am Konsumenten vorbeigehenden Kaufprämie einer unausgereiften Fahrzeugkategorie - um die Rahmenbedingungen der beschlossenen Absenkung der Mehrwertsteuersätze.

Olaf Weber
12.06.2020

Gastkommentar: Keine Ruhe nach dem Sturm

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Allmählich zeichnen sich die verheerenden Flurschäden der Corona-Krise ab. Eine rasche konjunkturelle Erholung nach dem V-Modell erscheint unwahrscheinlich. Es wird höchste Zeit, dass die Unternehmen wieder „normal“ arbeiten können.

Dietrich W. Thielenhaus
13.05.2020

Gastkommentar: Infektion mit Utopismus

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Ein Virus geht um in Deutschland und in weiten Teilen der vormals freien Welt. Politiker und Medienmacher haben zu großen Teilen das Vertrauen in die Kraft der Freiheit verloren.

Thomas Kolbe
13.05.2020

Gastkommentar: Und dann kam Corona…

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Innerhalb von nur einem Monat hat sich die Welt tiefgreifend verändert. Die gesundheitlichen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind derzeit nicht annähernd absehbar. Die Hoffnung, dass schon bald ein Impfstoff als Wendemarke zurück zur früheren Normalität wirken wird, dürfte sich als trügerisch erweisen. Bis auf Weiteres fahren Politik und Wirtschaft auf Sicht – mit hohen Belastungen und erheblichen Risiken.

Dietrich W. Thielenhaus
23.04.2020

Gastkommentar: Zeitenwende

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Selbst erfahrene und belastbare Zeitgenossen beobachteten das mitunter kafkaeske und apokalyptische Corona-Geschehen nahezu fassungslos und gelegentlich wie paralysiert. Künftige Historiker werden feststellen, dass im März 2020 ein vergleichsweise friedliches Zeitalter infolge einer Pandemie abrupt zu Ende gegangen ist. Und in der Tat: In den Iden des März begannen die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen, sich unkontrolliert zu überschlagen.

Dietrich W. Thielenhaus
20.03.2020

Gastkommentar: Schleichende Deindustrialisierung

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Während das absurde Polit-Geschehen im Thüringer Landtag eine tragfähige Zukunftsgestaltung in Berlin überlagert und behindert, mehren sich die Signale für eine schleichende Schwächung des Industriestandorts Deutschland. Die Unternehmen müssen sich in einer Zangenbewegung zwischen politisch gewolltem Strukturwandel und konjunkturellem Einbruch behaupten und neu orientieren. Das Ausmaß an „disruptiven“ Eingriffen und Veränderungen ist derzeit nicht absehbar. Langfristig droht eine tiefgreifende Deindustrialisierung mit fatalen Konsequenzen.

Dietrich W. Thielenhaus
10.02.2020

Dossier 'Schlaglichter 2019' jetzt kostenfrei abrufbar!

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Seit vielen Jahren kommentiert der Wuppertaler Unternehmer Dietrich W. Thielenhaus das wirtschaftliche und politische Geschehen aus kritischer Sicht der mittelständischen Wirtschaft. Auf Anregung aus der Leserschaft sind die im vorigen Jahr beim „markt intern“-Verlag publizierten Beiträge jetzt zu einem Jahrbuch mit dem Titel „Schlaglichter 2019“ zusammengefasst worden.

Dietrich W. Thielenhaus
07.02.2020

Wie sieht die Mittelstandsagenda der Bundestagsfraktionen aus?

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Die Bundesregierung hat sich, man muss es leider so deutlich sagen, 2019 mehr oder weniger durch die Regierungsarbeit gequält. Beide Partner der Großen Koalition, CDU/CSU einerseits und SPD andererseits, wollten eigentlich die Koalition permanent lieber beenden als sie zu Ende bringen. Jedenfalls große Teile von ihnen. Da allerdings die ...

JSA 2019
27.12.2019

Gastkommentar: Zur Lage der Nation

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Die strukturellen Rahmenbedingungen für die deutschen Unternehmen verschlechtern sich stetig. Die Parteien der amtierenden GroKo-Regierung übertreffen sich gegenseitig bei der Wählerbeglückung mit langfristig kaum finanzierbaren Sozialleistungen. Der angebliche „Klimanotstand“ wird instrumentalisiert für äußerst kostenintensive Programme mit volkswirtschaftlich unabsehbaren Konsequenzen. Angesichts der vielfältigen politischen Baustellen, ökonomischen Fehlentwicklungen und ideologischen Verirrungen braucht dieses Land eine Rückbesinnung auf die bewährten Prinzipien und Konzepte der Marktwirtschaft.

Dietrich W. Thielenhaus
20.12.2019

Gastkommentar: „Wir können nun wirklich auf eine stabile Währung blicken“

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Von Herzen gedankt hat die Bundeskanzlerin Mario Draghi bei dessen Verabschiedung als EZB-Präsident. Die unter seiner Ägide entstandenen fatalen Altlasten und Weichenstellungen kamen bei dem Festakt in Frankfurt nicht zur Sprache. Eine Abkehr von der ultra-lockeren Geldpolitik ist unter Christine Lagarde kaum zu erwarten. Auch die deutsche Politik setzt offenbar weiter auf Realitätsverweigerung und Chaos-Management.

Dietrich W. Thielenhaus
07.11.2019

Gastkommentar: Die EZB auf Geisterfahrt

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Die vorrangig der Preisstabilität verpflichtete Europäische Zentralbank (EZB) betreibt in den letzten Jahren durch ihre ultralockere Geldpolitik die eigentlich verbotene Finanzierung der südeuropäischen Schuldenländer. Sie fördert de facto eine Vergemeinschaftung durch die Hintertür und stellt irreversible Weichen hin zur Schulden- und Haftungsunion. 

Dietrich W. Thielenhaus
08.10.2019

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