ÖFFnEN mit Verantwortung – GESCHLOSSEN gegen Entmündigung!

Stand: 26. April 2021

Statt „Vierklang“ die „Notbremse“ – was wir vorausgesehen hatten, ist seit Samstag, den 24. April, schlechte Wirklichkeit geworden. Nun ist sie da, die „Bundesnotbremse“.
Und wieder stellt sich die Frage: Was tun?

Wir haben uns allzu sehr daran gewöhnt, in einem Land zu leben, in dem es für die winzigsten Alltagsfragen eine Unmenge an Vorschriften gibt. Etliche sind unnötig. Im Frühjahr 2020, als man einen wohldurchdachten Plan gegen eine gemeingefährliche Pandemie gebraucht hätte, gab es dagegen weder einen Plan noch passende Vorschriften. Das Hauptproblem ist aber ein anderes: Bis heute – und auch durch die „Notbremse“ – werden Ängste geschürt. Man spricht lieber von einer Naturkatastrophe als davon, dass der Plan, der fehlt, gemeinsam erstellt werden muss. Es sollen nicht die besten Ideen zählen, sondern die derer, die vergaßen, den Plan aufzustellen. Das ist es, was wir nicht durchgehen lassen dürfen. Die besseren Ideen müssen Gehör finden und umgesetzt werden!

Schließlich kann nicht jeder vor der Plan- und Ratlosigkeit auf eine Insel fliehen. Nicht alle  haben ein privates Wellness-Studio. Und wer vor Ort gebraucht wird, kann nicht bequem von den Balearen aus per Video-Call arbeiten. Es sind die Minderbegüterten und die an stationäre Arbeit Gebundenen, die von der Situation am schwersten getroffen werden. Ihnen gehen die Maßnahmen an die physische und psychische Existenzgrundlage.

Die Antwort, die wir schon am 31. März darauf gegeben haben, ist jetzt noch wichtiger geworden:

BESSER RE(A)GIEREN!

Wir hatten geschrieben: „Damit ist ein Anspruch auf gute Politik gemeint. Wer diesen Anspruch einlösen will, muss ihn geltend machen, muss selbst Akteur werden.“

Ein gutes Beispiel dafür ist die Aktion „Händler helfen Händlern“ (Ausgabe SPS 17/21).

Wer verhindern will, dass die „Bundesnotbremse“ zu einem Dauerlockdown führt, sollte konkrete Maßnahmen kritisieren oder bessere Vorschläge machen. Kritik muss gezielt und konstruktiv bleiben, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Hier eine Auswahl der Beispiele, die uns erreicht haben:

„Schafft ein Register für Negativ-Tests!“ Damit ließen sich Orte, die definitiv keine Infektionsherde sind, definieren und offen halten. Wir haken nach.

„Bezieht die Inzidenz auf die Gesamtheit der getesteten Personen! Damit ließe sich die Aussagekraft der Inzidenzzahlen maßgeblich erhöhen.“ Auch diesen Vorschlag finden wir gut und werden über die Reaktion berichten.

„Weshalb gelingt es nicht, die Ansteckungen belastbar zurückzuverfolgen? Würde man in diese Frage mehr Energie investieren, beispielsweise durch Screenings, wären zielgenaue Testungen möglich, die dort stattfinden könnten, wo Infektionsherde zu vermuten sind.“ Das leuchtet uns schon seit langem ein. Warum es nicht gemacht wird? Unsere Anfrage an die Notbremser ist unterwegs – wir werden auch hier berichten.

„Wieso setzt man nicht viel mehr Freiwillige für sinnvolle Maßnahmen gegen die Pandemie ein? Wir haben doch in Gesundheitsämtern und Krankenhäusern einen Personalnotstand, aber gleichzeitig viele Menschen mit Kurzarbeit Null. Warum lässt man die im besten Fall zuhause hocken, statt sie aufzufordern, sich einzubringen?!“ Wir besorgen die Antwort!

Helfen Sie deshalb mit weiteren kreativen und konstruktiven Beiträgen zum Motto „BESSER RE(a)GIEREN“. Und nutzen Sie nach wie vor unsere Protestmotive „ÖFFnEN mit Verantwortung“ und „GESCHLOSSEN gegen Entmündigung“. Sie sind leider noch nicht überholt.

Schicken Sie uns Ihr Selfie oder laden Sie ein Foto zur Aktion auf einem Social Media-Kanal hoch.

Schreiben Sie uns auch, welche Mustervorlagen Sie vermissen. Wir kümmern uns darum!

Sie erreichen uns entweder per E-Mail ([email protected]) oder traditionell mittels Fax unter der Rufnummer +49 (0) 211 6698-222.

 

 

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Sie können die Dateien auch direkt in Ihren Netzwerken teilen und kommentieren. Die Teilnahme an der Aktion steht nach wie vor unter der (einzigen) Bedingung, dass ein höflicher Umgangston gewahrt bleibt. Sprechen Sie uns auch an, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie mit Ihrem Beitrag den richtigen Ton treffen. Wir helfen Ihnen, shit storms zu vermeiden.

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