Was tun in der Corona-Unternehmenskrise? Strategien zur Restrukturierung einer Unternehmung mit Hilfe förmlicher Verfahren

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Unternehmensverantwortlichen, die ihre in der Krise befindliche Unternehmung retten wollen, stehen, wie bereits (Was tun in der Corona-Unternehmenskrise? Strategien zur Sanierung außerhalb einer Insolvenz) beschrieben, drei grundverschiedene Wege zur Verfügung: Eine Sanierung des Unternehmens kann außerhalb eines Insolvenzverfahrens stattfinden. Sie kann aber auch mit einem Insolvenzverfahren verbunden werden. Und schließlich kann ein bestehendes Unternehmen auch liquidiert und die Unternehmung neu aufgenommen werden. Jeder dieser Wege hat Vorteile und Nachteile. Sie zu kennen, ist nicht nur wichtig, um die Erfolgschancen einer Restrukturierung zu erhöhen. Auch das Risiko der persönlichen Haftung und der Strafbarkeit, insbesondere durch Insolvenzverschleppung, gilt es zu minimieren. Die Gefahr ist aktuell für Unternehmensverantwortliche hoch, wenn sie die Tücken, die mit der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht verbunden sind, nicht im Auge behalten. Auf der anderen Seite sind mit der aktuellen Rechtslage auch Chancen verbunden, die jener nutzen kann, der einen kühlen Kopf behält. Dies gilt auch für die beiden weiteren Wege, den der Liquidation und den der Insolvenz, die im folgenden geschildert werden:

Dr. Gregor Kuntze-Kaufhold
22.09.2020

Unternehmen in der Coronakrise: So vermeiden Sie die Insolvenzverschleppung!

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Klar ist: Unternehmen, die aufgrund der Coronakrise insolvenzreif geworden sind, haben noch Aufschub bis zum 30. September 2020. Sie müssen bis zu diesem Datum keinen Insolvenzantrag stellen. Hintergrund ist das Covid-19-Insolvenzaussetzungsgesetz (COVInsAG I). Weniger klar ist, was danach geschieht. Im Deutschen Bundestag wird aktuell ein Gesetzentwurf beraten, der den Aufschub bis zum 31. Dezember 2020 verlängern soll. Allerdings nur für überschuldete Unternehmen, die noch oder wieder zahlungsfähig sind. Weitere gesetzliche Maßnahmen sind geplant, befinden sich aber noch nicht in der parlamentarischen Beratung. Im Folgenden werden grundlegende Fragen beantwortet, die sich stellen, wenn Unternehmensverantwortliche die Gefahr der Insolvenzverschleppung vermeiden wollen. Ergänzend zu den grundsätzlichen Fragen hat 'markt intern' das Schaubild 'So vermeiden Sie die Insolvenzverschleppung' erstellt.

Dr. Gregor Kuntze-Kaufhold
22.09.2020

Kriterien für die Berechnung möglicher Rückzahlungen von Corona-Soforthilfen zugunsten der Unternehmen verbessert

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In der Mittelstandsausgabe vom 31. Juli hatten wir darüber berichtet, Nordrhein-Westfalen habe sich beim Bund für Verbesserungen im Zusammenhang mit der Rückforderung erhaltener Coronahilfen eingesetzt. Hintergrund war, dass nach den ursprünglichen Vorgaben des Bundes beispielsweise gezahlte Löhne nicht als Betriebsausgaben bei der ...

Dr. jur. Frank Schweizer-Nürnberg
11.09.2020

Gastkommentar: Was ist vom Gesetzgeber zu erwarten, um die vorhergesagte Insolvenzwelle zu verhindern?

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Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bei einer durch die Pandemie verursachten Zahlungsunfähigkeit endet am 30.09.2020. Offen ist derzeit, was dann passiert. Kommt es zu einer Verlängerung der Aussetzung oder geht der Gesetzgeber neue Wege?

RA Robert Buchalik
24.08.2020

Kassensysteme: Länderfinanzminister düpieren Olaf Scholz

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Mächtigen Zoff gibt es zwischen dem Bundeskassenwart und  seinen Länderkollegen. Stein des Anstoßes ist die Pflicht zur Anschaffung einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) für elektronische Kassen, die zwingend bis zum 30.9.2020 erfolgen sollte. Hier überschlugen sich in den vergangenen Wochen die Ereignisse.

Dipl.-Kfm. Karl-Heinz Klein
30.07.2020

Elterngeld im Corona-Zeitalter

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Am 7.5.2020 hat der Bundestag die Reform des Elterngeldes verabschiedet. Familien sollen in der Covid-19-Pandemie geschützt werden, indem das Elterngeld 'krisenfest' gemacht wird.

Peter Vogt
03.07.2020

Elterngeld im Corona-Zeitalter

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Am 7.5.2020 hat der Bundestag die Reform des Elterngeldes verabschiedet. Familien sollen in der Covid-19-Pandemie geschützt werden, indem das Elterngeld 'krisenfest' gemacht wird.

Peter Vogt
03.07.2020

450 Euro-Jobber in der Corona-Krise: Zwangsfreizeit ohne Kurzarbeitergeld

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Grundsätzlich gilt: Ein 450-Euro-Job ist ein ganz normales Arbeitsverhältnis. Das bedeutet: alle Rechte und Pflichten wie bei anderen Arbeitsverhältnissen gelten auch hier. Deshalb muss auch das Gehalt weiterhin gezahlt werden.

Peter Vogt
03.07.2020

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