Kommentar zur Sache

© 'markt intern'

'mi'-Herausgeber Olaf Weber

„Dafür fehlt mir jedes Verständnis: Audi Deutschland-Chef Markus Duesmann befürwortet autofreie Tage sowie ein Tempolimit. »Um uns in Deutschland besser einzustimmen auf die Lage und die Notwendigkeit des Sparens, könnte es wieder autofreie Tage geben, so wie in den 1970er-Jahren.«

Das schlimmste in dieser ohnehin schon schwierigen Zeit sind Unternehmens­chefs, die ihre Unternehmen, ihre Mitarbeiter und ihre Kunden ideologiegeprägten und faktenfernen Deindustrialisierungsbefürwortern zum Fraß vorwerfen. Die Wahrheit ist: Ein autofreier Tag wird zu keiner einzigen Verbesserung führen, weder wird etwas 'gespart', noch sinkt ein Preis. Stattdessen versinkt Deutschland dann in einen Freizeitrausch, bei dem Wohlstand nur verfrühstückt, aber nicht erzeugt wird.

Der Mann gehört sofort abgesetzt, damit er mehr Zeit zum Rennradfahren hat (laut Spiegel dessen Hobby). Ich verstehe auch nicht, warum Betriebsrat sowie Gewerkschaft (IG Metall: Tut einmal etwas für die Belegschaft!) nicht die sofortige Absetzung fordern.

Jetzt verstehe ich, wer vermutlich auch dafür verantwortlich war, dass Audi das Gendern durchsetzen möchte, obwohl über 90 % der Bevölkerung dagegen ist: Die Audianer:Innen brauchen eben keine Kunden mehr. Dann macht Radfahren auch viel mehr Spaß.“

Screenshot FAZ vom 26.10.2022