Verlustvortrag — Übertragung auf 'stille Gesellschaft'

Verlustvortrag — Übertragung auf 'stille Gesellschaft' Wird für eine GmbH ein vortragsfähiger Gewerbeverlust festgestellt, so kann dieser auch auf eine atypisch stille Gesellschaft übergehen, soweit die GmbH an ihr beteiligt ist. Eine GmbH mit zwei still beteiligten Gesellschaftern konnte sich gegen das Finanzamt durchsetzen, das den Übertrag ablehnte. Die Einbringung des Betriebs einer Kapitalgesellschaft in eine 'atypisch stille Gesellschaft' (also eine Personengesellschaft) stelle keinen Unternehmerwechsel dar. Die Finanzbehörde hatte vergeblich argumentiert, lediglich auf Ebene der GmbH dürfe ein solcher Verlust vorgetragen werden (FG Münster, Az. 4 K 2364/21).