Dieselskandal

DieselskandalSoftware-Update verweigert – Weiterfahren verweigert. Die sogenannte Schummelsoftware bei Dieselfahrzeugen hat einem Autohalter einen weiteren Kummer eingebracht: Nachdem er darüber informiert worden war, die Abgaswerte seines Autos seien durch den Hersteller manipuliert worden und deshalb sei ein Software-Update durchzuführen (und zwar weil sein Fahrzeug „nicht der ursprünglich erteilten Typengenehmigung“ entsprach), war er verpflichtet, die Nachbesserung durchführen zu lassen. Das wollte er aber nicht, weil er den Hersteller auf Schadenersatz verklagen wollte, was aber „aus Gründen der Beweissicherung“ nur ohne Update möglich sei. Das Verwaltungsgericht Köln ließ diese Argumentation nicht gelten und verurteilte den Mann zur „Nachbesserung“ – wenn er nicht wolle, dass der Pkw stillgelegt werde (VwG Köln, Az. 18 L 854/18).