Böse Falle: Sozialversicherungspflicht durch Kapitalerhöhung

Böse Falle: Sozialversicherungspflicht durch Kapitalerhöhung Es gibt Fälle, in denen zusätzlicher Kapitalbedarf einer GmbH durch eine Erhöhung des Stammkapitals bedient wird. Dieser (steuerlich nicht immer günstige) Weg kann auch sozialversicherungsrechtliche Nachteile haben, wenn sich ein Gesellschafter-Geschäftsführer hieran nicht beteiligt und seine Mehrheit am Stammkapital der Gesellschaft verliert. Er wird hierdurch mit seiner Vergütung eventuell sozialversicherungspflichtig. Dies kann allenfalls durch entsprechende Regelungen im Gesellschaftsvertrag verhindert werden, wenn er zum Beispiel aufgrund des vereinbarten Einstimmigkeitsprinzips für ihn unangenehme Entscheidungen der Gesellschafterversammlung abwenden kann, etwa seine Abberufung als Geschäftsführer. In jedem Fall sollte dann allerdings durch ein neues Statusfeststellungsverfahren Rechtssicherheit herbeigeführt werden.