Meistervorbereitungskurs

Beteiligt sich der Chef nicht, ist er „außerhalb des Dienstes“. Besucht ein Arbeitnehmer über mehrere Jahre einen , den er mit einer erfolgreichen Abschlussprüfung beendet, und geschieht das nahezu komplett ohne das Zutun des Arbeitgebers (der Mann hat die Kurse während des Urlaubs, des Abbaus von Überstunden, Krankheitszeiten oder des Bildungsurlaubs besucht), so fand das „außerhalb des Dienstverhältnisses“ statt. Das hat zur Folge, dass der Mann seine Reisekosten nicht im Rahmen „tatsächlicher Fahrtkosten“ vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen kann (wie bei einer Dienstreise). Es ­dürfe nur die Entfernungspauschale für die Fahrten zwischen Wohnung und der „ersten Tätigkeitsstätte“ (in Höhe von 30 Cent für die einfache Strecke) geltend gemacht werden. Auch Verpflegungsmehraufwendungen dürfen nicht abgezogen werden (Niedersächsisches FG, Az. 4 K 20/23).