Von Betrügern/Fakeshops abgrenzen — was können Sie tun?

Von Betrügern/Fakeshops abgrenzen — was können Sie tun? Die Zahl der Fachhändler-Beschwerden über unseriöse Shop-Betreiber sowie Fakeshops steigt bei uns. Wir erkundigen uns bei einer Institution, die für ihr Engagement gegen Fakeshops bekannt ist: Das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation ÖIAT/Wien. Thorsten Behrens, Projektleiter beim Institut Watchlist Internet,
erklärt auf unsere Frage, wie das Problem lösbar ist: „Hier ist Bewusstseinsbildung durch die seriösen Händler gefragt: Durch eindeutige Abgrenzung zu Betrugsseiten wird es für Konsumenten einfacher, seriöse Angebote zu erkennen. Das ist z. B. möglich, indem sich seriöse Händler von einem unabhängigen Anbieter wie z. B. dem EHI-Siegel in Deutschland (www.ehi-siegel.de) oder dem Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen (www.guetezeichen.at) zertifizieren lassen und gleichzeitig kommunizieren, wie die Echtheit eines solchen Siegels überprüft werden kann (Liste der zertifizierten Seiten auf der Website des Siegels: https://ehi-siegel.de/verbraucher/shops-mit-siegel/shops-zertifiziert/, https://www.guetezeichen.at/zertifizierte-websites/guetezeichen/). Fake-Anbieter können zwar das Gütesiegel-Logo kopieren, sie können aber nie auf der Liste der zertifizierten Angebote stehen.“'mi'-Fazit: Wenn Sie selbst über einen eigenen Onlineshop verkaufen, empfehlen wir Ihnen: Prüfen Sie mehrere Angebote von Dienstleistern. Für den Fall, dass Sie Drittplattformen nutzen, sollten Sie bei diesem Anbieter klären: Wie kann die Seriosität Ihrer Plattform gegenüber unseriösen Zeitgenossen öffentlichkeitswirksamer herausgestellt werden? Allen stationären Familienbetrieben empfehlen wir, die Vorteile des Kaufs in Ihrem Fachgeschäft auch auf der Startseite Ihrer Internetseite sichtbarer als bisher zu platzieren.