Haus Rabenhorst — mehr als schmackhafte Eisenversorgung

„'Rotbäckchen-Saft hat mir früher immer meine Mutter oder Großmutter gegeben, wenn es mir nicht so gut ging', so hört man häufig, wenn man Verwender/innen fragt, warum sie gerne Rotbäckchen trinken.“ So beginnt eine Information zum siebzigsten Jahrestag des Mehrfruchtsaftes Rotbäckchen von Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG aus Unkel am Rhein. Es ist gut möglich, dass Sie bei dieser Einleitung, wie das Redaktionsteam, schmunzeln müssen: Gut 72 % der Bevölkerung kennen die Marke und den Mehrfruchtsaft. Als die Brüder Walter und Günther Lauffs im Jahr 1952 die Originalformel des Rotbäckchen-Saftes entwickelten, konnten sie natürlich noch nicht ahnen, welchen generationenübergreifenden Wegbegleiter sie damit für viele Familien erfinden würden. Dabei verfolgten die beiden Ur-Enkel des Pfarrers Johann-Heinrich Lauffs, seinerseits im Jahre 1805 Gründer eines Weinguts am Mittelrhein, das den Grundstein des heutigen Unternehmens legte, ein ebenso naheliegendes wie gesundheitlich wirksames Ziel: Den vielerorts im Deutschland der Nachkriegszeit blassen Bäckchen der Kinder wollten sie durch eine gute Versorgung mit Eisen und Vitamin C entgegenwirken.

Das Aussehen des Rotbäckchens und das Design der Flaschen wurden seit 1952 mehrfach behutsam überarbeitet: Wer Anfang der sechziger selbst den Saft genießen durfte, erkennt beim ersten Blick auf das heutige Design sofort, was drinsteckt. Bis heute wird das Konzept von Produkten auf Basis purer Direktsäfte bei höchster Qualität der verwendeten Früchte zu hundert Prozent gepflegt. Allerdings wurde das Sortiment ausgebaut: Bei den zahlreichen Saftkreationen unter der Marke Rotbäckchen haben sich vor allem die Sorten Rotbäckchen Immunstark, Rotbäckchen Lernstark und Rotbäckchen Morgenstark durchgesetzt – neben Rotbäckchen 'Das Original', das für die Verbraucher weiter eine Hauptrolle spielt. Unter der Marke Rotbäckchen wurden auch Nahrungsergänzungsmittel auf Basis purer Direktsäfte und die Rotbäckchen Mama-Produkte für werdende und stillende Mütter entwickelt. Seit 2020 gibt es als Rotbäckchen Kraftpakete kleine Direktsaft-Shots, die dem modernen Ernährungsbewusstsein mit handlichen To-go-Produkten Rechnung tragen. Um das 70. Jubiläum gebührend zu feiern, ist eine Rotbäckchen Sonderedition erschienen, mit der man sich und seiner Familie/Freunden eine Freude bereiten kann.

Allen Säften des Unternehmens Haus Rabenhorst O. Lauffs, ob nun unter der Marke Rotbäckchen oder Rabenhorst vertrieben, liegt der Gedanke zugrunde, mit einer ausgewogenen Komposition an Zutaten sich und anderen gesundheitlich betrachtet das Beste zu geben. Vertriebsleiter André Haschke kommt auf die Reminiszenz aktueller Produktentwicklungen zum allerersten Saft zu sprechen:

„Die Brüder Lauffs entwickelten die erste Saftkreation mit dem Ziel, die Eisen- und die Vitamin C-Versorgung von Kindern auf eine bessere, solidere Basis zu stellen. Heute bestätigen aktuelle Studien, wie richtig sie damit lagen. Denn Eisen zählt zu den Spurenelementen, die in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden müssen, weil unser Körper sie nicht selbst bilden kann. Dabei wirkt Eisen maßgeblich an einigen lebensnotwendigen Stoffwechselvorgängen mit!“

Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, beträgt die empfohlene Eisen-Bedarfsmenge durchschnittlich nur 15 mg pro Tag. So kann man die Eisenversorgung der deutschen Bevölkerung durchweg als gut bezeichnen. Doch es gibt einige Personengruppen, bei denen der Status der Eisenversorgung im Blick behalten werden sollte: Kinder und Jugendliche, Senioren, Frauen, Sportler, Vegetarier und Veganer. Gerade in Wachstumszeiten ist der Eisenbedarf bei Kindern und Jugendlichen besonders hoch. In der Schwangerschaft verdoppelt sich der Eisenbedarf einer Frau beispielsweise von den 'normalen' 15 mg/Tag auf 30 mg/Tag. Auch in der folgenden Stillzeit bleibt der Eisenbedarf immerhin um ein gutes Drittel höher (20 mg/Tag).

Nun denkt vielleicht mancher Bundesbürger, die Eisenaufnahme wäre einfach abzuhaken: In 100 g Schweineleber sind rund 17 mg Eisen enthalten. Mit weitem Abstand folgen weitere Fleisch- und Fischsorten mit 2 bis 4 mg pro 100 g. Besser schneiden da Getreideprodukte wie Quinoa und Haferflocken ab. Sesamsamen enthalten immerhin 10 mg Eisen pro 100 g Lebensmittel. Doch so einfach ist die Eisenversorgung nun doch nicht zu bewerkstelligen: Faktoren, wie zum Beispiel Lignin, Oxalsäure, Phosphat und Phytate, die in vielen Lebensmitteln zugleich enthalten sind, hemmen nämlich die Eisenaufnahme. Damit gilt es Lebensmittel sinnvoll zu kombinieren, um die Eisenverfügbarkeit zu fördern. Ob die Gebrüder Lauffs deshalb schon Vitamin C in ihrer ersten Rezeptur berücksichtigten, weil dieses ein guter Förderer der Eigenverfügbarkeit ist? Gleiches gilt für die Fruchtsäuren, die in Früchten und folglich in den Fruchtsäften enthalten sind: Diese sind ebenfalls der Eisenverfügbarkeit zuträglich.

Die Fruchtsaftexperten bei Haus Rabenhorst beschäftigen sich seit jeher intensiv mit den Inhaltsstoffen der verwendeten Früchte und deren Einflüssen auf die Gesundheit bzw. die gesunde Ernährung. So bezeichnen die Unkeler Eisen und Vitamin C als „die perfekte Liaison“. Bereits geringe Mengen an Vitamin C wie auch andere organische Säuren können die Eisenaufnahme um das Zwei- bis Dreifache steigern. Genau auf diesen Effekt setzen die Rotbäckchen-Säfte VitalEisen, Mama Eisen, Original, Roter Rabenhorster und Wohlfühlen mit Eisen ganz natürlich.

Für die Apotheken, respektive die Beratung ihrer Kunden, bieten die Unkeler auch wertige Informationsmaterialien an. Über die Gebietsverkaufsleiter und das Telefon-Serviceteam sind diese abrufbar. Unter www.media-rabenhorst.de können Sie viele Materialien (nach einmaliger Registrierung) direkt herunterladen Unser Highlight ist die kleine Broschüre 'Ratgeber Eisen und Ernährung', die bei Haus Rabenhorst abrufbar ist Die Versorgung mit Nährstoffen und Spurenelementen ist ein Thema, das sich seit jeher in der Erkältungssaison gut ansprechen lässt Die aktuelle Pandemie verstärkt den Fokus der Verbraucher auf Gesundheits- und Wohlfühlthemen eher, als diese zu verdrängen. Wieso sollten Sie den Kunden nicht einmal Fruchtsäfte von Haus Rabenhorst anbieten – vielleicht sogar mit einem Probierfläschchen schmackhaft machen? Wenn diese auf den Geschmack gekommen sind, ist immer wieder ein Nachkauf denkbar.