Vitamin-D-Empfehlung sinnvoll

Vitamin-D-Empfehlung sinnvoll Rund 80 % der Deutschen weisen ganzjährig einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel auf. Sonnenschutzmittel, zunehmendes Alter und Übergewicht sind Gründe, warum das so ist. Ganz natürlich wird das 'Sonnenvitamin' D3 (Cholecalciferol) vom Körper mit Hilfe von UVB-Strahlung in der Haut gebildet. Da also UV-Licht für die Bildung von Vitamin D unabdingbar ist, hieß es früher, dass das Vitamin ausschließlich in den sonnenarmen Monaten ergänzt werden solle und eine Supplementierung während der Sommermonate überflüssig sei. Der heutige Alltag verhindert jedoch oft die Vitamin-D-Synthese, denn circa 71 % aller Erwerbstätigen arbeiten mittlerweile in Büros. Auch Kinder und vor allem Jugendliche verbringen ihre Zeit zunehmend indoor. Die Folgen sind vielfältig: Osteoporose oder Osteomalazie (Knochenerweichung) entstehen durch einen Calcium-Mangel, der schnell aus einer Vitamin D-Unterversorgung resultiert. Zudem übernimmt Vitamin D eine wichtige Rolle bei dem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven. Auch Konzentrationsstörungen und Kreislaufprobleme können auf einen Vitamin-D-Mangel zurückgeführt werden. Vitamin D lagert sich besonders gerne in Fettpölsterchen ab, wird dort vermehrt abgebaut und fehlt somit dem Organismus. So wirkt sich diese 'Zivilisationskrankheit' auch auf den Vitamin D-Haushalt aus. Unsere Empfehlung: Der Vitamin D-Status sollte regelmäßig überprüft werden. Das kann mit Hilfe eines Bluttests beim Arzt oder in Ihrer Apotheke passieren. Bieten Sie also Vitamin D-Tests an – und zeigen Ihren Kunden auf, dass nachweislich ein Vitamin D-Mangel vorliegt – für den Sie eine Lösung parat haben! Da unverstoffwechseltes Vitamin D3 nur eine Halbwertszeit von 24 Stunden hat, kann das allein durch die tägliche Gabe von Vitamin D erreicht werden. Laut EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) sind bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 11 Jahren eine tägliche Vitamin D-Aufnahme bis zu 4000 IE und bei Kindern bis zu 2000 IE unbedenklich.