Indien unterstützt heimische Arzneimittelwirkstoff-Produktion

Indien unterstützt heimische Arzneimittelwirkstoff-Produktion Die von Pro Generika ausgewählte Zahl des Monats Juli lautet: 20 Prozent Investitionszuschuss. Mehr heimische Produktion für versorgungskritische Arzneimittel ist auch das erklärte Ziel der Bundesregierung. Zuletzt legte die Europäische Kommission eine Arzneimittelstrategie zur Stärkung der pharmazeutischen Produktion in der EU vor. Wie das in der Praxis geht, macht uns Indien eindrucksvoll vor: Wer dort eine neue Produktionsstätte für kritische Wirkstoffe errichtet, erhält sechs Jahre lang Investitionszuschüsse von bis zu 20 % des jährlichen Umsatzes aus dem 'Production Link Incentive (PLI) Scheme'. Damit wird u. a. die Produktion von 53 Wirkstoffen bzw. deren Ausgangsstoffen und Vorstufen gefördert, darunter eine Vielzahl von Generika – etwa Paracetamol, Metformin oder Piperacillin Tazobactam. Das Gesamtvolumen der Investitionsmaßnahme beträgt umgerechnet rund 788 Mio. €. Einfach mal machen – das geht in Indien, aber auch in Europa?