Umweltbundesamt: Apotheken können zu weniger Arzneimitteln in der Umwelt beitragen

Umweltbundesamt: Apotheken können zu weniger Arzneimitteln in der Umwelt beitragen In Deutschland werden in allen Umweltmedien Arzneimittelrückstände gefunden. Arzneimittelwirkstoffe lassen sich inzwischen flächendeckend in Fließgewässern, Böden, im Grundwasser und vereinzelt sogar im Trinkwasser nachweisen. Das Thema 'Arzneimittel in der Umwelt' wird im Pharmaziestudium und in Fortbildungen bisher aber nur wenig behandelt. Ein Bericht des Bundesumweltamtes (UBA) gibt Anregungen, wie die Thematik für die Lehre didaktisch und inhaltlich umgesetzt werden kann. Zudem wurden Konzepte für eine multimediale Lernplattform und zur Kundeninformation in Apotheken entwickelt. Da Apotheker(-innen) in direktem Kontakt mit der Kundschaft stehen, haben sie die Möglichkeit, auch umweltrelevante Aspekte von Arzneimitteln in ihre Beratung einfließen zu lassen. Im Einzelfall könnten sie Hinweise zur richtigen Entsorgung nicht aufgebrauchter Medikamente geben. Um sich eine eigene, fundierte Meinung zu bilden, stellt das UBA viele Informationen – auch für Fachkreise – bereit. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der sachgemäßen Entsorgung nicht mehr benötigter Arzneimittel. Daneben wurde ein Leitfaden in Form eines Handbuches gestaltet. Dieses Handbuch gibt Hinweise und Anregungen, wie die Thematik Arzneimittel in der Umwelt sowohl in der Apothekerfortbildung als auch in der Ausbildung/pharmazeutischen Lehre integriert und didaktisch sowie inhaltlich umgesetzt werden kann. Die UBA-Themenseite Humanarzneimittel finden Sie unter https://t1p.de/humanarzneimittel. Dort lassen sich die korrekten Entsorgungswege für jedes Bundesland ermitteln. Echt praktisch!