DAK-Studie — Doping im Job

DAK-Studie — Doping im Job In Deutschland nehmen rund 2 % der Arbeitnehmer leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente. Hochgerechnet auf die erwerbstätige Bevölkerung sind das rund 700.000 Beschäftigte. Damit ist das sogenannte Doping im Job auf dem gleichen Niveau wie 2014 – was die Zahl aber nicht besser macht. Die aktuelle DAK-Analyse„Update: Doping am Arbeitsplatz“ zeigt: Besonders ältere Arbeitnehmer ab 60 Jahren greifen zu Medikamenten, um im Beruf leistungsfähiger zu sein oder die Stimmung zu verbessern. Viele Beschäftigte nutzen die Mittel auch, um nach der Arbeit noch Energie für Privates zu haben. Laut DAK-Studie dopen die meisten Arbeitnehmer, um berufliche Ziele besser zu erreichen. Etwa jeder Dritte nennt als Grund, die Arbeit ginge mit den Medikamenten leichter von der Hand. Mehr als jeder vierte dopende Arbeitnehmer (27,1 %) greift zur Pille, um nach der Arbeit noch Energie und gute Laune für Privates zu haben.