MVDA bleibt bei PHOENIX

MVDA bleibt bei PHOENIX Bei regelmäßigen 'markt intern'-Lesern ist die jüngste Entwicklung der Zusammenarbeit des Marketing Verein Deutscher Apotheker (MVDA e. V.)/Köln und der PHOENIX Pharmahandel/Mannheim noch präsent: Vor wenigen Wochen erst kündigte die Kooperation die Zusammenarbeit mit dem Großhändler und verkündete die Gründung eines Joint Ventures mit der Noventigroup. Nun folgt zumindest teilweise die Rolle rückwärts: „Nach intensiven Verhandlungen haben sich MVDA und PHOENIX auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigt. Kern der Vereinbarung ist die Konzentration jedes Partners auf seine jeweiligen Kernkompetenzen. PHOENIX erhält das Verhandlungsmandat der Konditionen für das über PHOENIX realisierte P/S-Sortiment mit allen Industriepartnern. Der MVDA wird zukünftig noch stärker die leistungsorientierte Bonifizierung direkt an seine Mitglieder ausschütten. Für 2020 haben sich MVDA und PHOENIX geeinigt, dass die Konditionen für das über PHOENIX angebotene P/S-Sortiment weiterhin über den Mannheimer Großhändler verhandelt werden.“ Im Rahmen der Einigung wurde fixiert, dass der Verein ab 1.1.2020 die leistungsorientierte Bonifizierung direkt an seine Mitglieder vergütet. Bekannt unter dem Namen „LfL – Leistung für Leistung“ erfolgte dies bis dato über PHOENIX. Das Modell wurde neu strukturiert – und trägt den neuen Namen: „LEBO – Leistungsbonifizierung“. AEP/Alzenau wird das nur ungern zur Kenntnis nehmen. Bekam der MVDA die Verhandlungen mit den Industriepartnern für 2020 nicht schnell genug gewuppt? Bedeutet die aktuelle Vereinbarung einen Aufschub oder läuft diese auf eine längerfristige Zusammenarbeit hinaus?