EMSER — das Salz macht den Unterschied!

Ein Besuch in Bad Ems bleibt in Erinnerung. Im 17. und 18. Jahrhundert war Ems einer der berühmtesten Badeorte Deutschlands. Aus dieser Zeit stammt das Fürstlich Oranien-Nassauische Badehaus mit der wohl ältesten Brunnenhalle Deutschlands, die noch heute im Ostteil des Kurhauses erhalten ist. Im 19. Jahrhundert kurten zahlreiche europäische Monarchen und Künstler in Bad Ems. Die neun Heilquellen sind vorwiegend fluoridhaltige Natriumhydrogencarbonat-Thermalsäuerlinge. Das Heilwasser wird für Trink- und Badekuren – sowie zur Herstellung der Emser Pastillen genutzt.

Auf dem Weg entlang der Lahn zum Gespräch mit Marc Denker, Geschäftsführer, und Bettina Fuchs, Business Unit Leitung Apotheke, der Strathos Pharma Group (Muttergesellschaft von SIEMENS & CO, demjenigen Unternehmen, das die Heilwasser und Quellenprodukte aus Bad Ems vertreibt), bemerken wir davon nichts. Die Umgehungsstraße tut dem Kurort gut. Vom Strathos-Firmensitz fällt der Blick über die Lahn auf das Kurviertel und genau die Quelle, aus der die Emser Salze kommen. Ein kleines Bonmot am Rande: Die Quelle liegt tatsächlich auf der rechten Seite des Flusses, das Thermalwasser fließt durch eine Leitung unter der Lahn hindurch in die Produktion auf der anderen Seite. Dort wird das Salz nach einem mehrstufigen Verdampfungs- und Konzentrationsprozess mit Hilfe einer großen, beheizten Walze abgeschieden. Was kann man damit alles anfangen?

© Emser

Marc Denker erklärt: „Mit unseren Emser-Produkten leisten wir einen großen Beitrag zum Thema Nasengesundheit aus der Apotheke. Apotheker und PTA finden bei der Beratung zu Rhinosinusitis, Allergische Rhinitis und Trockene Nasenschleimhäute in unserem Portfolio die bestens geeigneten Produkte für ihre Patienten. Wir unterstützen sie dazu mit fachlichen Informationen, Beratungsleitfäden und Empfehlungshilfen. Dazu dürfen wir erwähnen: Die Emser Salze und Nasenpflegeprodukte gibt es nur in der Apotheke!“

Dass die Nasengesundheit wichtig ist, wissen wir nicht erst seit dem letzten eigenen Schnupfen. Rund fünf Millionen LiterLuft durchfluten jährlich die Atemwege eines erwachsenen Menschen. Die Nase ist dabei hohen Belastungen ausgesetzt: Mit jedem Atemzug dringt eine Vielzahl von Staub- und Schmutzpartikeln, aber auch von Krankheitserregern in die Atemwege ein. Die Nasenschleimhaut befeuchtet und temperiert die einkommende Atemluft, fängt eindringende Partikel auf und transportiert sie ab. Keime, Schmutz und Staub werden dazu mittels einer klebrigen Schleimschicht aufgefangen und von den Flimmerhärchen auf einer Flüssigkeitsschicht in den Rachen transportiert. Hier werden sie automatisch und unbemerkt verschluckt und anschließend von der Magensäure unschädlich gemacht.

Sind die Atemwege zu trocken (z. B. durch Heizungsluft oder Klimaanlage), funktioniert dieser Selbstreinigungsmechanismus nicht mehr. Die Flüssigkeitsschicht trocknet aus oder wird so flach, dass die Flimmerhärchen ihre typische Transportbewegung nicht mehr ausführen können. Der Schleim bleibt auf der Flüssigkeitsschicht liegen – Viren können so in die Schleimhaut gelangen und Bakterien können sich dort vermehren. Das macht anfällig für Infekte, im Zuge derer es zu pathophysiologischen Reaktionen wie geschwollenen Schleimhäuten kommt.

Dann merkt der Patient, wie wichtig die Nasenatmung für sein Wohlbefinden ist. Bei unspezifischen Entzündungen der oberen Atemwege, die akut oder chronisch vorliegen können, aufgrund einer Erkältung oder allergischer Reaktionen erfolgt eine vermehrte Schleimsekretion, das Allgemeinbefinden wird beeinträchtigt und der Geruchssinn ist gestört.

Bei Funktionsstörungen der Nase, ob nun entzündungsbedingt, direkt in der Nase oder in den Nebenhöhlen, als klassisches Heuschnupfensymptom oder beim unangenehmen Gefühl aufgrund zu trockener Nasenschleimhaut, sprechen sich alle internationalen und die deutsche Fachgesellschaft eindeutig für Nasenspülungen aus. Diese schwemmen Bakterien, Viren, Staub und Pollen aus ermöglichen eine gründliche Reinigung und Befeuchtung der Nasenschleimhaut und Ostienregion sind zur Langzeitanwendung geeignet sind sogar während Schwangerschaft und Stillzeit anwendbar und die isotone Lösung erzeugt ein angenehmes Spülerlebnis.

Gerade die Emser Nasenspülsysteme können Sie deshalb empfehlen, weil diese einfach und angenehm anzuwenden und hygienisch zu reinigen sind. Doch einfach eine Kochsalzlösung in die Nasendusche geben? Das ist möglich, aber die Patienten erzielen so lediglich eine Befeuchtung der Schleimhäute – ohne die weiteren Ziele, wie die Reduktion der Schleimviskosität und das Abschwellen entzündeter Nasenbereiche zu erreichen.

Das Natürliche Emser Salz besteht aus mehr als 30 Mineralstoffen und Spurenelementen, die das Salz charakterisieren. Neben Natrium- und Chlorid-Ionen (also den Bestandteilen von Koch- und Meersalz) sind Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Fluorid und Sulfat enthalten. Den größten Anteil machen allerdings Hydrogencarbonat-Ionen aus, weshalb Lösungen aus Natürlichem Emser Salz auch leicht alkalisch (pH 8–10) sind. Diese einzigartige Zusammensetzung begründet die außergewöhnliche Heilkraft und zugleich die außergewöhnlich gute Verträglichkeit von Natürlichem Emser Salz.

© Emser

Doch auch bei den Emser Salzen ist Salz nicht gleich Salz: Bettina Fuchs weist auf die wichtigen Unterscheidungskriterien für die Beratung, Empfehlung und natürlich die jeweiligen Einsatzzwecke hin: „Es gibt zum einen unser bewährtes Emser Salz. Dieses ist als Arzneimittel nur in Apotheken erhältlich und für die Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen zu empfehlen. Das Emser Nasenspülsalz, ein Medizinprodukt in geprüfter pharmazeutischer Qualität, können die Apotheker und PTA zur 'Nasenreinigung', zur Pflege und Vorbeugung, wie auch bei Allergien empfehlen.“ Die Unterschiede können Sie ganz einfach in der Übersicht unten links erkennen.

Eine weitere Stärke der Bad Emser ist der Service für die Apotheken: SIEMENS & CO bietet Ihnen verschiedene Beratungs- und Abverkaufshilfen zu den Emser Nasenprodukten, wie beispielsweise die Übersicht, ein HV-Display, ein Schaufenster-Dekoset und eine Übersicht zum gesamten Sortiment mit allen Hals- und Rachenprodukten sowie den Nasensprays und Nasentropfen. Für die Endverbraucher gibt es ebenfalls Informationen: Übersichtliche, informative Broschüren und Flyer – und einen praktischen Anwendungsfilm für die Nasenduschen auf Youtube, der gerade für jüngeres Publikum die passende Informationsquelle sein kann.

Verschaffen Sie sich auf der Seite www.emser.de einen Eindruck davon, wie schlüssig, freundlich und informativ die Endverbraucheransprache gestaltet ist. Die Materialien für die Apotheke könnten Sie in Ihrer Offizin einsetzen.

Sprechen Sie Ihren Außendienstmitarbeiter an oder kontaktieren Sie das Servicecenter per E-Mail an emser@emser.de oder per Telefon 02603 9604-0.