GKVen starten elektronische Gesundheitsakte

GKVen starten elektronische Gesundheitsakte Im Gleichschritt bieten die IKK Südwest (rund 640.000 Versicherte) und die DAK Gesundheit (5,4 Mio. Versicherte) ihren Kunden die elektronische Gesundheitsakte Vivy an. Über das Smartphone können beispielsweise Befunde, Laborwerte, Medikationspläne, Notfalldaten und Impfinformationen per Gesundheits-App verwaltet und genutzt werden. Vivy ist ein Gemeinschaftsprojekt zahlreicher gesetzlicher und mehrerer großer privater Krankenversicherungen und wird vom Berliner Startup Vivy GmbH betrieben. Die Datenhoheit liege jederzeit beim Versicherten: Er kann seine Daten über Vivy auf dem Smartphone anzeigen lassen und er entscheidet, ob und mit wem er diese teilen möchte. Medizinische Daten können direkt bei Ärzten angefordert und über einen sicheren Web-Upload oder per Fax schreibgeschützt in die Gesundheitsakte übertragen werden. Zukünftig soll auch die Anbindung von Arztpraxen über die digitale Schnittstelle KV-Connect erfolgen. Ergänzend kann der Anwender eigene Daten über die Gesundheit speichern. In Vivy sind alle Daten verschlüsselt. Die Informationen sind auf ausfallsicheren, deutschen Servern hinterlegt. Weder Krankenkassen noch Vivy haben Zugriff auf die gespeicherten Daten der elektronischen Gesundheitsakte. „Wer mehrere Medikamente nehmen muss, scannt den Code auf der Packung oder dem Medikationsplan und wird automatisch auf Wechselwirkungen aufmerksam gemacht“, lesen wir weiter und: „Die Dokumentation der Medikamente mit Wechselwirkungen nannten 92 % der Befragten als sehr wichtige oder wichtige Funktion einer elektronischen Gesundheitsakte.“ Sie erkennen, wie wichtig es ist, dass alle Apotheken gemeinsam am digitalen Strang
ziehen, um die Beratungskompetenz zu Arzneimitteln, digital wie persönlich, weiterhin in den Händen zu behalten.