Apotheker befürchten Stillstand unter neuem Gesundheitsminister

Apotheker befürchten Stillstand unter neuem Gesundheitsminister Seit dem 14. März steht das Bundesgesundheitsministerium unter der Führung von Jens Spahn. Die Ergebnisse der aktuellen APOkix-Umfrage des IFH Köln unter rund 200 Apothekenleitern zeigen: Sechs von zehn Apothekern sehen eine Chance in der Neubesetzung und glauben, dass diese frischen Wind in die Gesundheitspolitik bringen wird. Auch die Qualifikationen des neuen Ministers werden von der Mehrheit der APOkix-Teilnehmer positiv bewertet. So geben 59 % der Befragten an, dass Jens Spahns Erfahrung und Wissen im Gesundheitsbereich beste Voraussetzungen für den Ministerposten sind. Dennoch befürchten knapp 86 % der Apothekenleiter, dass Apothekerthemen im Gesundheitsministerium auch unter neuer Leitung nur ein geringer Stellenwert eingeräumt wird. Für mehr als 90 % der Befragten ist von hoher Priorität, dass die Apotheken im deutschen Gesundheitssystem gestärkt und das Apothekenhonorar verbessert werden. Auch die Durchsetzung des Rx-Versandhandelsverbotes und der Abbau von Bürokratie im Apothekenalltag sind aus Apothekersicht wichtig. Von ebenso hoher Priorität bewerten die APOkix-Teilnehmer eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land und die Honorierung von Apothekendienstleistungen durch die GKV. Mal schauen, was Jens Spahn in den kommenden drei Jahren leistet – mehr Zeit bleibt nicht, dann geht das Wahlkampfgeplänkel wieder los.