Shutdown-Folgen für die Uhren & Schmuck-Branche

02.02.2021
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Leider gehen die Geschäftsschließungen an niemandem in unserem Land spurlos vorüber. Derzeit kämpfen viele Unternehmen in unserem Markt um ihre Zukunft. Die politischen Maßnahmen werden gerade von zahlreichen Menschen hinterfragt. Sind diese tatsächlich angemessen? Ist die Verhältnismäßigkeit angesichts drohender Masseninsolvenzen noch gerechtfertigt? Ein von der Coronakrise betroffener Marktteilnehmer berichtet uns: „Ich habe mich im letzten Jahr zu einem Wutbürger entwickelt. Die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen, die leeren Versprechungen der Politiker, die sich jener 'Spezialisten' bedienen, die ihnen nach dem Munde sprechen … Und wenn das Volk zu murren beginnt, taucht, ach welche Überraschung, eine noch gefährlichere Mutation auf, die mit allen Mitteln auf Kosten der Wirtschaft zu bekämpfen ist. Dabei fahren sie diese und viele, viele Einzelschicksale an die Wand. Um das durchzustehen, braucht ein Unternehmen gehörig viele Reserven, Eigenkapital bzw. Banken, Lieferanten, die ihm beistehen. Zu einem Umdenken der Regierenden ist es höchste Zeit. Es ist bereits fünf nach zwölf, uns das Arbeiten und das geschäft­liche Reisen wieder zu erlauben, gerne auch mit allen nötigen Schutzvorkehrungen!“ Nicht nur Deutschland ist betroffen. Aus Österreich erfahren wir von einem Marktteilnehmer, dass „die österreichische Wirtschaftskammer ihrer Aufgabe, die Interessen der Wirtschaft zu vertreten, nicht in dem Maße nachkommt, wie es in dieser Zeit nötig wäre“. Wir erhalten Zahlen eines Points of Sale, bei dem sich der Umsatzverlust im zweiten Lockdown vom 17. November bis 7. Dezember mit 140.000 € beziffern lässt, während der staatliche Umsatzersatz 24.000 € betrug. Der Kommentar des Betroffenen dazu: „Die vielgepriesenen staatlichen Förderungen kommen nicht oder kaum bei den Unternehmen an, sind bei jedem Lockdown anders und werden schrittweise zurückgefahren. Eine unglaubliche Verhöhnung der Wirtschaftstreibenden ist dies, denen verboten wird, ihrer Arbeit nachzugehen. Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass dies alles ein staatliches Amazon-Befeuerungs­programm ist.“ Wie geht es Ihnen in der Krise? Haben Sie schon unsere Dateien zur verantwortungsbewussten Geschäftsöffnung heruntergeladen? Sie finden sie auf unserer Themenseite zur Protestaktion mit dem Motto 'ÖFFnEN mit Verantwortung – GESCHLOSSEN gegen Entmündigung!': www.markt-intern.de/corona-protestaktion.

Sandra Kinder, M.A.
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Gesa Hufmann
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