Kinderreisepässe benötigen seit 2021 jedes Jahr ein neues ­Passbild! — Picturemakers bietet Flatrate

08.07.2021
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„Für Kinderreisepässe sind seit 2021 JEDES Jahr biometrische Bilder nötig. Das kann je nach Anzahl der Kinder über die Jahre hin die Haushaltskasse belasten. Jetzt kommt die neue Picturemakers-­Idee: Tadaa – Die Kinder-Reisepass-Flatrate! Sie sind die erste, die einen Prototyp sehen wird. Nächste ­Woche wird es wohl so weit sein“, informiert uns vorab Uwe Reinert, Inhaber von Picturemakers in Düsseldorf.

Der Flatrate-Pass für Kinderpassfotos
© Picturemakers
Der Flatrate-Pass für Kinderpassfotos

Sie haben die Änderungen zum Januar 2021 rund um die Kinderreisepässe wahrscheinlich mitbekommen. Wenn nicht, war das in Anbetracht der pandemiebedingten Rei­se­beschränkungen sicherlich kein großes Thema bei Ihnen vor Ort. Jetzt aber, wo die ­Inzidenzzahlen sinken und wir uns Stück für Stück mehr bewegen können, wird auch das Reisen wieder möglich und genutzt. Die Kinder­reisepässe werden von den meisten Staaten anerkannt. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)/Berlin teilt zur Neuerung 2021 mit:

„Zum 1. Januar 2021 hat sich die Gültigkeitsdauer von Kinderreisepässen geändert. Seit dem 1. Januar 2021 beantragte Kinderreisepässe werden mit einer maximalen Gültigkeits­dauer von einem Jahr ausgestellt. Bisher ausgestellte Kinderreise­pässe behalten ihre eingetragene Gültigkeit. Kinderreisepässe können innerhalb des Gültigkeitszeitraums verlängert werden, jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres. Ab ­einem Alter von 12 Jahren benötigen Kinder je nach Reiseziel ­einen Personalausweis oder ­einen Reisepass. Soll für das Kind unter 12 Jahren ein Reisedokument mit mehrjähriger Gültigkeit ausgestellt werden, kann – in Abhängigkeit vom Reiseziel – ein regulärer Personalausweis oder Reisepass beantragt werden. Eine Aktualisierung des Kinderreisepasses (z. B. ein neues Lichtbild, Änderung der ­Augenfarbe oder Größe) kann innerhalb des Gültigkeitszeitraums jederzeit erfolgen.“ Doch warum eigentlich wurde diese Änderung, sprich die ­maximale Gültigkeit des Kinderreisepasses für ein Jahr – die in diesem Falle natürlich für den Fotografen vor Ort ein Glücksfall ist – notwendig? Auch diese Antwort gibt das BMI:

„Ausweisdokumente für Kinder sind nach denselben Normen konzipiert wie Ausweisdokumente für Erwachsene. Für alle EU-Mitgliedstaaten gilt, dass Ausweisdoku­mente mit Chip (Personalausweis, Reise­pass) mehrere Jahre gültig sein dürfen. Standard-Ausweisdokumente ohne Chip dürfen dagegen nur eine maximale Gültigkeitsdauer von zwölf Monaten haben. Das Dokument 'Kinderreisepass' ist – wie der reguläre vorläufige Reisepass – kein elek­tro­nisches Dokument und kann in der Behörde sofort ausgestellt werden. Im Vergleich zu hochsicheren Reisepässen (mit Chip) ist der Kinder­reisepass (ohne Chip) mit geringeren Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. Das ist sowohl an der niedrigeren Gebühr erkennbar als auch an der kürzeren Gültigkeitsdauer. Schwach geschützte Dokumente dürfen nicht länger als zwölf Monate gültig sein.

Aufgrund des immer wichtiger werdenden Schutzes der Identität der Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union sollen Ausweisdokumente für Erwachsene und Kinder EU-weit geltenden Mindestsicherheitsstandards genügen, wenn die Ausweise mehrere Jahre gültig sein sollen. Dazu gehört die Ausstattung von Ausweisdokumenten mit einem Chip. Der Chip enthält unter anderem elektronische ­Sicherheitsmerkmale, welche leicht zu kontrollieren und sehr schwer zu fälschen sind. Darüber hinaus unterstützt der Chip eine schnelle und sichere Grenzabfertigung bspw. an automatischen Grenzkontrollstationen (statt einer aufwändigen, manuellen Sichtkontrolle durch das Grenzpersonal).

Die ehemalige deutsche Ausnahmeregelung einer maximal sechsjährigen Gültigkeitsdauer für Kinderreisepässe ist daher zum 31. Dezember 2020 ausgelaufen. Neu ausgestellte Kinder­reisepässe dürfen ab dem 1. Januar 2021 nur noch maximal zwölf Monate gültig sein. Wird das zwölfte Lebensjahr innerhalb dieser zwölf Monate vollendet, darf die Gültigkeit über die Vollendung des zwölften Lebensjahres nicht hinausgehen. Bereits ausgestellte Kinderreisepässe sind grundsätzlich bis zum aufgedruckten Datum des Gültigkeitsendes gültig.“

Uwe Reinert
© Picturemakers
Uwe Reinert

Hinzu kommt, dass sich das Gesicht insbesondere im Alter zwischen null und sechs Jahren in der Regel stark verändert und eine Identifikation in der Folge immer schwieriger wird. Ihnen spielt diese Neuerung in die Hände. Ein Fakt, den Uwe Reinert direkt für sich nutzt. Er hat sich Gedanken gemacht und erklärt uns seine Intention hinter seiner Idee:

„Stellen Sie sich vor, Sie sind Mutter von drei Kindern und müssen für Ihre Kinder jedes Jahr drei Mal neue Pass­bilder machen lassen. Das hab ich mir mal hochgerechnet und das geht für Familien ziemlich ins Geld. Wie kann man ihnen nun unter die Arme greifen und sie gleichzeitig ans Geschäft binden? Und zwar mit unserer Kinder­reisepass-­Flatrate! Über vier Jahre hochgerechnet erhält die Familie dann insgesamt eine Ersparnis von 50 %. Der Betrag wird einmalig im Voraus bezahlt. Ausgehändigt wird von uns dann eine Faltschachtel mit einer Gutscheinkarte.“

Über Flyer, seine Homepage und auch die sozialen Medien macht Reinert auf sein neues Angebot aufmerksam. Auf Facebook heißt es entsprechend:

„Kinderreisepässe sind seit 2021 nur noch ein Jahr lang gültig, § 5 Passgesetz. Das kann bei Familien, die regelmäßig Kinderreisepässe benötigen, im Laufe von vier Jahren relativ teuer werden. Ab sofort können im Fotostudio Picturemakers für Kinderreisepässe Flatrates erworben werden. Dabei sparen Sie über 53 %. Beispiel für eine  Familie mit einem Kind: nur 40 € statt ca. 86 €  Familie mit zwei Kindern: nur 80 € statt ca. 172 €  Familie mit drei Kindern: nur 120 € statt ca. 258 €  Familie mit vier Kindern: nur 160 € statt ca. 344 €. Die Vorteile: ­Keine Preiserhöhungen, bevorzugte Terminvergabe, Bonusleistung nach Ende des letzten Shootings. Mehr auf: www.picturemakers.de!“

'mi'-Fazit: Eine tolle Idee, wie wir finden! Man muss die Situationen beim Schopfe packen! Natürlich ist sich Reinert auch dessen bewusst, dass viele Familien mit mehreren Kindern aus verschiedensten Gründen nicht jährlich ­große Reisen in Länder begehen werden, die einen Reisepass voraussetzen. Er sagt: „Das wird jetzt kein Riesengeschäft, das ist völlig klar. Aber es ist ein Alleinstellungsmerkmal und führt zu Kundenbindung.“ Und das allein sind schon Argumente ­dafür! Rege sein, sich auf die aktuellen Gegebenheiten einstellen, Mut, neue ­Ideen auszuprobieren und authentisch sein – das sind nur ein paar Eigenschaften, die einen erfolgreichen Unternehmer ausmachen! Wir wünschen dem Team von Picturemakers viel Erfolg bei der Umsetzung und möglichst viele verkaufte Flatrates!

RAin Ulrike Kafka
Chefredakteurin
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