Das wollen die Millennials!

24.01.2020
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Wenn man wissen will, was die Kunden von morgen wollen, lohnt sich ein Blick auf die 18- bis 29-Jährigen – die sogenannten Millennials. „Millennials pushen den Online-Handel“ – mit diesen Worten stellt die Shopping- und Vergleichsplattform idealo ihre zum dritten Mal durchgeführte Studie zu den Trends im E-Commerce vor. 29 % der Befragten gaben an, wenigstens einmal in der Woche im Internet zu kaufen. Heruntergebrochen auf die Altersklassen kommt es indes zu großen Unterschieden: Bei den Millennials sind es gar 41 %, die mindestens einmal die Woche im Internet bestellen, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 30 %, bei den 60- bis 64-Jährigen hingegen nur 13 %. Nach wie vor gehen die Leute am liebsten über das Laptop online shoppen (61 %), doch das Smartphone holt auf (57 %). Insbesondere werden – uns wundert es nicht – Elektronik, Unterhaltungsmedien und Bücher bevorzugt online gekauft. Die Studie zeige aber auch, so idealo, dass eine sinnvolle Verzahnung zwischen Online und Offline für den Konsumenten viele Vorteile bringe. So habe zum Beispiel die Verfügbarkeit von Preisdaten im Internet einen Einfluss auf das Kaufverhalten im stationären Handel. So suchen satte 73 % zumindest hin und wieder vor Ort im Ladengeschäft nach dem entsprechenden Online-Preis. 33 % nutzen die Gelegenheit, anschließend im Laden um den Preis zu feilschen. Umweltschutz ist zudem insbesondere in den Köpfen der jungen Leute angekommen. So steht vor allem auch der Versandhandel in der Kritik der Klimaschützer. 71 % der Befragten gaben an, für einen klimafreundlichen Versand sogar höhere Versandgebühren zu akzeptieren (84 % der 18- bis 29-Jährigen, 53 % der 60- bis 64-Jährigen). Der Aspekt des Klimaschutzes spricht wiederum für den Einkauf im guten Fachgeschäft vor Ort. Björn Asdecker, Leiter der Forschungsgruppe Retourenmanagement an der Universität Bamberg, hat gerade erst der 'Wirtschaftswoche' mitteilen müssen: „Allein im vergangenen Jahr wurden etwa 500 Mio. Produkte zurückgeschickt. Das ist ein neuer Höchststand.“ Es wäre doch mehr als wünschenswert, wenn gerade die aktuelle Klimabewegung auch zu mehr Bewegung in den Innenstädten führen würde.

RA Lorenz Huck
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