Santander: Lockdown-Aktionen bis mindestens Ende März

02.02.2021
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In den vergangenen beiden Wochen berichteten wir über Unterstüt­zungsmaßnahmen für den Kfz-Handel im Winter-­Lockdown. Zahlreiche Hersteller und Banken hatten sich zu dem Thema geäußert (s. A 3 und 4/21). Der Wille, sowohl in Sachen Absatz als auch (noch wichtiger) Liquidität übergangsweise anzupacken, ist da. Auch der amtierende Sieger des 'markt intern'-Autobanken-Wettbewerbs, die Santander, ist derzeit engagiert dabei, insbesondere durch individuelle Maßnahmen einen Beitrag zu leisten. So führt Maik Kynast, Bereichs­leiter Vertrieb Mobilität, gegenüber 'markt intern' aus: „Neben den verschiedenen staatlichen Fördermaßnahmen und entsprechenden Hilfestellungen der Hersteller führen wir derzeit auch individuelle Gespräche mit unseren Handelspartnern, um mögliche Unterstützungsbedarfe zu erörtern. Wir sehen hier durch die Individualisierung den größten Mehrwert für die Händler. Zum Jahresende und durch die Erfahrungen aus dem ersten Lockdown hatten viele Händler ­bereits ihre Bestände reduziert und sich insgesamt deutlich besser auf ­einen möglichen zweiten Lockdown vorbereitet.“

Maik Kynast: „Ein wesentlicher Punkt für uns ist, dass die Bestände im Handel finanziert sind und eine ausreichende Liquidität zur Verfügung steht.“
© Santander
Maik Kynast: „Ein wesentlicher Punkt für uns ist, dass die Bestände im Handel finanziert sind und eine ausreichende Liquidität zur Verfügung steht.“

Insgesamt sei die Situation entsprechend etwas anders als im März und April 2020: „Zu diesem Zeitpunkt lagen noch keine Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie vor und die Händler waren eigentlich auf den Start des Frühjahrsgeschäfts eingestellt. In dieser Situation war es notwendig, schnell und mit einer zentral angelegten Aktion zu agieren.“ Offenbar geschah dies zum Vorteil und zur ­Zufriedenheit vieler Partner, wie zumindest für die Frei­zeitbranche die Auszeichnung mit dem LUPO-Award des Deutschen Caravaning Handels-­Verbands DCHV nahelegt, den die Santander neben FCA Bank, S-Kredit­partner sowie Wells Fargo Bank erhalten hat. Sie habe wie eine ­Reihe von Dienstleistern „auf vorbildliche Weise schnell und unbürokratisch reagiert und die Handelsbetriebe durch ­Tilgungs- und Zinsaussetzungen entlastet“, wie es vom Verband heißt.

Aber das ist sozusagen erstmal 'alter Kaffee'. Entscheidender ist, was jetzt getan werden kann und wie es bei zusätzlichen Verlängerungen des Vor-Ort-Verkaufs aussieht. Kynast: „Ein wesentlicher Punkt für uns ist, dass die Bestände im Handel ­finanziert sind und eine ausreichende Liquidität zur Verfügung steht. Aus diesem Grund arbeiten wir zum einen daran, dass wir Finanzierungs- oder ­Leasingverträge sofort auszahlen und unsererseits – trotz Home­office – keine Rückstände entstehen. Zum anderen helfen wir ­unseren Händlern gerade jetzt mit unserem digitalen Fernabsatzvertrag, so dass sie trotz der Kontaktbeschränkungen bzw. Show­room-Schließungen ­erfolgreiche Geschäfte tätigen können. Aktuell unterstützen wir den ­Handel mit diversen Sonderprogrammen, weil es genau jetzt wichtig ist, dass die Händler auch bei deutlich reduzierten ­Anfragen am PoS Geld verdienen können.“

In Mönchengladbach denkt man dabei weiter als nur zwei bis vier Wochen: „Alle unsere aktuellen Aktionen laufen mindestens bis Ende März, um dem Handel entsprechende Planungs­sicherheit zu geben. Nicht zuletzt erweist sich unsere Online-Finanzierungsstrecke Santander-Kredit als echtes ­Erfolgs­modell für die teilnehmenden Händler und zwar mit ­einem signifikanten Wachstum im Vergleich zum Vorjahr.“ Aber hier ist aktuell ganz wichtig, die entsprechenden qualifizierten Kundenkontakte auch zu pflegen, wie Kynast abschließend ­betont: „Um hier weiter voranzukommen und das gesamte ­Potenzial auszuschöpfen, ist es seitens der Händler sehr wichtig, die eingehenden Leads entsprechend zu bearbeiten.“

Martin Brandt M.A.
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