Mehrheit der Unternehmer möchte mehr Zeit zur Umstellung der befristeten Mehrwertsteuersenkung

23.06.2020
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In einer von ‘markt intern’ zwischen dem 12. und 19. Juni 2020 durchgeführten nicht repräsentativen Online-Umfrage unter mittelständischen Unternehmern und Steuerberatern haben zwar 51 Prozent der Teilnehmer angegeben, die notwendige Umstellung bis zum 1. Juli 2020 umsetzen zu können, aber 19 Prozent verneinen dies und 30 Prozent wissen es noch nicht.

64 Prozent der Umfrageteilnehmer sprechen sich dafür aus, die Mehrwertsteuersenkung zu verschieben. Dabei befürworten 75 Prozent eine Verschiebung um zwei Monate, 11 Prozent der Befragten reicht ein Monat.

Ganz andere Erwartungen als die Bundesregierung haben die Umfrageteilnehmer, was die konjunkturelle Wirkung dieser Maßnahme betrifft. Lediglich 4 Prozent erwarten mehr Erträge für ihr Unternehmen, 68 Prozent befürchten aber Minderumsätze nach dem Auslaufen der Befristung. 55 Prozent geben an, die Senkung ganz an ihre privaten Kunden weiterzugeben, 23 Prozent verneinen dies. 22 Prozent wollen dies teilweise tun.

Vor diesem Hintergrund appelliert ‘markt intern’-Herausgeber Olaf Weber an Bundestag und Bundesrat, bei der jeweiligen parlamentarischen Beratung diese Ergebnisse zu beachten: „Die Umfrage bestätigt leider sämtliche unserer Befürchtungen. Die viel zu kurzfristig vorgesehene Mehrwertsteuersenkung ist für viele mittelständische Unternehmen zeitlich kaum umzusetzen, weshalb sie verschoben werden sollte, am besten sogar um zwei Monate. Besonders schmerzt, dass die Unternehmer während der Absenkungsphase keine Mehrerträge erwarten und anschließend sogar mit sinkenden Umsätzen rechnen. Für eine Konjunkturbelebung der Mittelständler müssen sich die Unternehmen mal wieder selbst helfen."

Die vollständigen Ergebnisse und die Zusammensetzung der Umfrageteilnehmer lesen Sie hier:

 

  

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Hinweise zur Umfrage: Die Umfrage wurde online zwischen dem 12. und 19. Juni 2020 durchgeführt.

Dr. jur. Frank Schweizer-Nürnberg
Chefredakteur
Themen:
Corona

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