Azubis: Manchmal geht es manchen zu schnell

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Die Situation kennen Sie vielleicht aus Ihrem eigenen ­Betrieb oder von anderen Arbeitgeber-Kollegen: Sie haben einen Auszubildenden, der sich wirklich Mühe gibt, dessen Auffassungsgabe aber nicht immer mit seinen Absichten korrespondiert. Das ist nun wirklich keine Schande, denn manche Menschen brauchen halt einfach ein biss­chen länger, ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
01.10.2019

Wer Geld dafür kriegt, dass er nichts arbeitet, ist kein Arbeitnehmer

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Der Normalfall bei einer Vereinbarung ist: Der eine bezahlt den anderen dafür, dass dieser andere etwas leistet, was demjenigen, der zahlt, das Geld wert ist. Dann liegt ein sogenannter Austauschvertrag vor. Es gibt Geld gegen Leistung. Es geht aber auch anders: Es gibt Leute, die zahlen andere dafür, dass diese gerade nichts leisten. Eine ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
01.10.2019

'Unvereinbarkeit der Charaktere' rechtfertigt Versetzung

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Sind sich zwei Mitarbeiter untereinander so überhaupt nicht grün, dann ist es Ihre Sache als Arbeitgeber zu entscheiden, wie Sie auf diesen Konflikt reagieren. Für Ihre Entscheidung ist es völlig unerheblich, was die Ursachen für den Streit waren. Sie müssen also nicht Richter spielen und herausfinden, was die Streitursache war und wer wann ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
01.10.2019

Auf den Punkt gebracht

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Taxi-Ruf in den Urlaub Sturz ist kein Arbeitsunfall Bei einer Dienstreise sind nur beruflich bedingte Tätigkeiten gesetzlich ­unfallversichert. Um beruflich bedingt zu sein, müssen die Betätigungen der Arbeitnehmer einen inneren Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit aufweisen. Will einer Ihrer Mitarbeiter telefonisch ein Taxi bestellen, ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
01.10.2019

Auslaufmodell Chef

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Agilität ist heutzutage DAS Stichwort überhaupt. Angeblich streben alle Unternehmen danach und wollen die Bürokratie, die organisatorischen Fesseln, die angeblich zu oft lähmen, ausklammern. Heißt das, dass auch die Chefs 'ausgeklammert' werden sollten? Schließlich seien sie doch die verkörperte Organisation und lähmten angeblich mehr als ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
01.10.2019

Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

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Ob Schweigen als eine Bestrafung wahrgenommen wird, liegt weniger 'im Auge' als im 'Ohr' des Betrachters. Gemeinhin aber kennt man Schweigen als Strafe eher aus dem privaten Bereich. Eine Studie der British Academy of Management zeigt aber, dass es die 'Schweigebehandlung' auch am Arbeitsplatz gibt. Angeblich unhöfliche Kollegen sollten dadurch ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
01.10.2019

Interesse am Menschen zahlt sich aus

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Ein Bewerbungsverfahren ist nervenaufreibend und kräftezehrend. Kein Wunder, dass vor allem in mittelständischen Unternehmen die 'Prozedur' für alle Beteiligten, also auch für die Bewerber, so kurz wie möglich gehalten werden soll, damit man das 'alles so schnell wie möglich hinter sich gebracht hat'. Eine Analyse der Karriereplattform ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
01.10.2019

Korrekte Dokumentation der Arbeitszeit ist unabdingbar

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Wer bei der Dokumentation seiner Arbeitszeit Falschangaben macht, den dürfen Sie außerordentlich und fristlos aus wichtigem Grund kündigen (Arbeitsgericht Siegburg, Az. 3 Ca 992/19  agi 191901). Denn Sie als Arbeitgeber, sehr verehrte Damen und Herren, müssen da­rauf vertrauen können, dass Ihre Mitarbeiter ihre jeweiligen Arbeitszeiten ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
17.09.2019

Home sweet home? Verdienst von Heimarbeitern muss gesichert und der Urlaub abgegolten werden

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Ein Heimarbeiter, der keine Arbeit mehr erhält und später gekündigt wird, kann nach Maßgabe des Heimarbeitsgesetzes (HAG) eine Sicherung seines Entgelts für die Dauer der (fiktiven) Kündigungsfrist sowie Urlaubsabgeltung nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) verlangen (BAG, Az. 9 AZR 41/19  agi 191902).

Dr. Claudia Ossola-Haring
17.09.2019

Wie bei der Eisenbahn: Auch nur wenig unpünktlich ist zu spät!

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Sie dürfen Arbeitsverhältnisse sachgrundlos befristen. Die Höchstdauer beträgt zwei Jahre (§ 14 Abs. 2 Satz 1 Teilzeitbeschäftigungsgesetz/TzBfG). Sie dürfen von vorn­herein zwei Jahre vereinbaren. Oder Sie können zuerst befristen auf sechs Monate, dann nochmals um sechs Monate, dann um drei und zu guter Letzt um neun Monate verlängern. ...

Dr. Claudia Ossola-Haring
17.09.2019

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