Reizdarmsyndrom — sicher erkennen und lindern mit Alflorex

03.09.2019
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Bei einem Fest für die Mitarbeiter und deren Familien hat MEDICE/Iserlohn kürzlich das neue Verwaltungsgebäude eröffnet. Bald darauf ist die 'markt intern'-Redaktion eingeladen, um sich ein Bild von den neuen Räumen zu machen. Klare Linien mit viel Glas und Holz bestimmen das wertige Ambiente, schön und zweckmäßig zugleich.

Neu ist auch die Firmenpräsentation, die bei unserem Gespräch in kleiner Runde zum Einsatz kommt. Besonders bemerkenswert: Rund 90 % aller Produkte werden in Iserlohn hergestellt. Das spielt für die Qualität eine entscheidende Rolle: Entwicklung, Produktion, Qualitätskontrolle und Logistik hält das Unternehmen selbst in der Hand. Viele andere Arzneimittelhersteller haben Probleme mit importierter Ware – Liefer­engpässe sind bei MEDICE im Gegensatz dazu kein Dauerthema!

Aktuell besucht der MEDICE-Außendienst rund 12.000 Apotheken. Vorrangig besprochen wird derzeit Alflorex, ein Probiotikum, das bei allen Symptomen des Reizdarmsyndroms helfen kann. Die Unterlagen zur Unterstützung der Beratung in der Apotheke und zur Information der Patienten/Kunden wurden gerade überarbeitet. Wie weit das RDS verbreitet ist, davon hatten wir bisher keine Vorstellung: Etwa jeder sechste Bürger in Deutschland leidet an den Symptomen des Reizdarmsyn­droms. Es kann in allen Altersgruppen auftreten. Auffällig ist allerdings, dass ein besonderer Schwerpunkt im Bereich über 20 bis etwa 50 Jahren liegt. Frauen sind doppelt so häufig wie Männer betroffen.

© MEDICE

Die RDS-typische funktionelle Störung der Darmfunktion äußert sich durch Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfungen oder einen Blähbauch. Ursachen und Risikofaktoren des Reizdarmsyndroms sind noch nicht vollständig geklärt. Die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM) unterscheidet zwischen den drei Subtypen Diarrhö-dominant, Obstipations-dominant und gemischt bzw. alternierend. Die einzelnen Subtypen treten in jeweils einem Drittel der Fälle auf.

Forscher vermuten, dass die Darmflora bei den Betroffenen im Ungleichgewicht ist. Auslöser für das Auftreten des RDS bzw. der ersten Symptome können Störungen der intestinalen Barriere, der Sekretion oder auch Entzündungsprozesse sein. Auch konnte eine Assoziation mit hoher psychischer Belastung nachgewiesen werden. Doch die Symptome verschwinden nicht wieder von allein, sondern die Erkrankung nimmt meist einen chronischen Verlauf. Die Patienten leiden häufig unter einer eingeschränkten Lebensqualität, nehmen von Freizeitaktivitäten Abstand und melden sich beim Auftreten starker Beschwerden krank.

Da es sich ja 'nur' um Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen handelt, suchen die Betroffenen meist keinen Arzt auf. In der Apotheke werden gern die gut bekannten (und viel beworbenen) pflanzlichen Präparate nachgefragt, die bei Magen-Darm-Beschwerden und/oder Verdauungsstörungen helfen sollen. Probiotika wie Alflorex sind eine sinnvolle Therapieoption. Oftmals sind Probiotika dem Endverbraucher aber nur als Zusatz z. B. in Trinkjoghurts bekannt.

Wie erkennen Sie nun RDS-Betroffene und wie können Sie diesen helfen? Ärzte arbeiten mit einem Ausschluss­system, das andere Krankheitsbilder verneint, kommen letztendlich aber zu keiner formalen Diagnose. Als Apotheker oder PTA können Sie mit der richtigen Fragetechnik zu einem Ergebnis kommen. Liegen Durchfall, Verstopfung oder diese abwechselnd vor? Fühlt der Kunde sich häufiger aufgebläht – ist er dadurch gar in seinem Alltag eingeschränkt? Halten die Beschwerden, die auf den Darm bezogen werden und mit Veränderungen des Stuhlgangs einhergehen, schon länger als drei Monate an? Sind die Beschwerden so stark, dass die Lebensqualität beeinträchtigt wird und die Betroffenen deshalb Hilfe suchen, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Reizdarmsyndrom vor.

Diesen Kunden können Sie eine gezielte Therapie mit Bakterienstämmen empfehlen, die die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen und darüber eine Linderung der RDS-Symptome bewirken. In der S3-Leitlinie zum Thema Reizdarmsyndrom, die gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der DGNM erstellt wurde, wird dem Bifi­do­bacterium infantis 35624 beim Schmerz-Blähtyp der beste unter Probiotika vergebene Evidenzgrad bestätigt. Genau dieser Bakterienstamm ist in Alflorex enthalten.

Nadine Grund
Nadine Grund

Nadine Grund, M.Sc. Biologin, Mitarbeiterin medizinische Abteilung, erklärt: „Alflorex kann alle typischen Symptome des Reizdarmsyndroms lindern. Für den Bakterienstamm Bifido­bacterium infantis 35624 wurde die Wirksamkeit in randomisierten, Pla­cebo-kontrollierten klinischen Studien unter Beweis gestellt. Aufgrund der sehr guten Datenlage ist es in den USA das von Gastroenterologen am häufigsten empfohlene Probiotikum beim Reizdarmsyndrom – schon seit mehr als zehn Jahren. Die Apotheken können es also aufgrund hervorragender Evidenz und sehr guter Studienlage empfehlen. Sie folgen damit der S3-Leitlinie, an der sich auch Ärzte orientieren, sowie den WGO-Empfehlungen.“

Die Anwendung ist für den Patienten denkbar einfach: Er muss nur eine Kapsel täglich aus dem praktischen Alu-Röhrchen nehmen und diese, unabhängig von den Mahlzeiten, einnehmen. Alflorex ist gut verträglich, hat auch keinen unangenehmen Geschmack. Dazu ist das Produkt frei von Gluten, Laktose und tierischen Bestandteilen. Darauf achtet eine zunehmende Zahl der Kunden!

Fabian Beger
Fabian Beger

Welche Anwendungsdauer Sinn macht, erklärt Fabian Beger, Key Account Manager OTC RX, der die Einführung von Al­florex maßgeblich begleitet hat: „Nach intensiven Gesprächen mit Wissenschaftlern und in dieser The­rapie kompetenten Ärzten haben wir uns als MEDICE bewusst für nur eine Packungsgröße mit 30 Kapseln und einer dazugehörigen Therapiedauer von 30 Tagen entschieden. Der Patient kann schon nach wenigen Tagen positive Effekte erkennen. Die Reizdarm-Behandlung mit dem dafür vorgesehenen Bakterienstamm kann jedoch erst ab einer Therapiedauer von mindestens einem Monat nachhaltig wirken, eine durchgehende Einnahme vorausgesetzt. So wird vermieden, dass den Patienten der entscheidende langfristige Effekt genommen wird und danach die Beratungsqualität der Apotheke in Frage gestellt wird.“

Mit einem deutlich höheren Stücknutzen als vergleichbare Wettbewerbsprodukte zeigt MEDICE einmal mehr, dass das Know-how und die Beratungsqualität der Apotheke für die Iserlohner entscheidender sind als breite Laienwerbung. Die Iserlohner sagen nicht nur, dass sie mit den öffentlichen Apotheken intensiv zusammenarbeiten möchten, sie leben dies auch: Zum 1. Juli dieses Jahres hat Jan Linnemann nach dreijähriger Tätigkeit als Vertriebsleiter bei MEDICE nun die Position des Vertriebsdirektors Deutschland übernommen. Zu seinen Aufgaben zählt die zentrale Koordination der Aktivitäten in den verschieden Vertriebskanälen und Außendiensten, beim Arzt und der Apotheke. Er sorgt dafür, dass diese in Zukunft noch stärker zusammenarbeiten. Dies zeigt sich auch in der Entscheidung, den Apotheken-Außendienst noch weiter auszubauen. MEDICE möchte gerade jetzt, in den Zeiten der Digitalisierung, nahe an den Apotheken vor Ort sein, um die langjährige Partnerschaft aktiv zu leben, einen guten Austausch zu gewährleisten und Markttrends schnell zu erkennen. Jan Linnemann betont, wie wichtig für MEDICE und ihn persönlich die gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Apotheken ist:

„Wir haben viel vor bei MEDICE. Der Ausbau des Außendienstes ist eine gute Sache und geht sicher in die richtige Richtung. Es hat mich sehr gefreut, dass unsere Gesellschafter diese Überlegung sofort unterstützt haben. Eine weitere Entscheidung, die mich darin bestätigt, im richtigen Unternehmen zu arbeiten.“

'mi'-Fazit: MEDICE lebt die Partnerschaft zu den öffentlichen Apotheken, unterstützt sie bei der Beratung und liefert Rx- wie OTC-Produkte 'Made in Iserlohn' Der in Alflorex enthaltene Bakterienstamm B. infantis 35624 hat in Studien gezeigt, dass er wirksam ist und alle typischen RDS-Symptome lindern kann Bei Ihrer Beratung werden Sie mit Unterlagen für das pharmazeutische Personal und mit Informationen für die Kunden unterstützt Falls die Beratung schon Spaß macht – der vergleichsweise hohe Stücknutzen wird auch bei der betriebswirtschaftlichen Auswertung Spaß machen Mit Ihren Fragen oder Wünschen wenden Sie sich am besten an den zuständigen MEDICE-­Außendienstmitarbeiter oder das MEDICE-Kundenservice-Center (Service­hotline: 0800 724 04 52 / E-Mail: [email protected]).

RA Christoph Bach
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