Steinel — YouTube-Video zeigt, warum bei der 'DL Vario Quattro PRO LED' das Risiko von Fehlschaltungen so gering ist

18.09.2018
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Bei der Planung und Installation intelligenter Lichttechnik ist es immer das Gleiche: Der Kunde eines elektrotechnischen Fachbetriebs zeigt für den Außenbereich seines Gebäudes Interesse an einer sensorgesteuerten Lichtlösung. Nach einer akribischen Planung folgt eine sorgfältige Installation. Der Kunde bezahlt, und alles ist gut! Im Idealfall verhält es sich so – aber jeder Praktiker weiß genau: Der hier geschilderte Idealfall kann auch schon mal komplett aus dem Ruder laufen: Nach der Montage kommt es stattdessen zu Fehlschaltungen, der Kunde beschwert sich, Nachbesserungen schlagen fehl. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist ein Kundenkontakt nachhaltig geschädigt. Um dies zu verhindern, könnte es sich lohnen, im Segment der Außenleuchten einen genaueren Blick auf die Sensor-Leuchte DL Vario Quattro PRO LED zu werfen:

Die Neuentwicklung des Sensor-Spezialisten Steinel versteht sich als „Außenleuchte, die viele Probleme löst“. Damit Planer, Installateure und Endanwender – vor der Installation (!) – einen konkreten Eindruck davon bekommen können, welche „Probleme“ sich alle Beteiligten mit der DL Vario Quattro PRO LED grundsätzlich ersparen können, hat der Hersteller vor wenigen Tagen eine bemerkenswerte Video-­Animation bei YouTube eingestellt. 'markt intern' hat für Sie etwas genauer hingesehen. Wir starten mit …

Szene 1 – Zu Beginn erscheint die vollständige Typenbezeichnung der Leuchte. Direkt darunter tritt die Kernbotschaft des Videos in den Vordergrund: Die 'DL Vario Quattro PRO LED' „erfasst genau da, wo Sie wollen“. Es folgt eine Abbildung der Leuchte. Die Abdeckhaube öffnet sich und der Betrachter erfährt durch anschauliche grafische Hinweise: Die 'DL Vario Quattro PRO LED' verfügt über vier verschiedene (!) Sensoren, die sich in unterschiedliche Richtungen einstellen lassen. Die Sensorlinsen sind durch eine patentierte Waben­struktur in die Leuchtenabdeckung integriert. Dann schließt sich die Abdeckung und es startet ...

Szene 2 – Ein gewerblicher Zweckbau erscheint. Entlang einer begehbaren Fensterfront vor dem Gebäude verläuft ein überdachter Fußweg. Dieser wird in der Abenddämmerung durch sechs horizontal montierte Leuchten mit Grundlicht versorgt. Durch Einblendung grafischer Elemente veranschaulichen die Filmemacher dann die große Bandbreite der verfügbaren Varianten zur Justierung des sensorischen Erfassungsbereichs. Bei der DL Vario Quattro PRO LED ermöglichen vier Infrarotsensoren einen justierbaren Erfassungsbereich von jeweils zwei bis acht Metern in vier verschiedene Richtungen. Dadurch wird es dem Anwender möglich, den Erfassungsbereich der Leuchte individuell an die örtlichen Gegebenheiten so anzupassen, wie es aus seiner Sicht sinnvoll ist – und das eben in vier verschiedene Richtungen. Durch diesen besonderen 'Kniff' wird es möglich, dass die Sensorik tatsächlich so reagieren kann, wie der Anwender es möchte – und zwar in höchster Präzision. Wie vorteilhaft diese Präzision in der gelebten Praxis sein kann, zeigt sich dann an ...

Szene 3 – Auf dem Vorplatz des Gebäudes kommt aus der Dämmerung heraus ein Fahrzeug angefahren. Dieses hält direkt neben dem ausgeleuchteten Fußweg. Weil der Erfassungsbereich des Sensors ausschließlich auf den Gehweg begrenzt ist, reagieren die sechs installierten Leuchten zunächst nicht. In dem Moment aber, in dem sich die Fahrzeugtür öffnet und in den sensorischen Erfassungsbereich eintaucht, verwandelt sich die bisherige 'Grundausleuchtung bei Dämmerung' in einen vollständig ausgeleuchteten Pfad. Davon profitiert die fahrzeugführende Person unmittelbar, als sie aus dem Auto aussteigt und zu Fuß an der mittlerweile vollständig ausgeleuchteten Fassade entlangläuft. Dass es sich bei der extrem präzisen Justierung des Erfassungsbereichs nicht um Zauberei, sondern um anspruchsvolle Technik handelt, erfährt der Anwender dann in ...

Screenshot vom 18. September 2018
Screenshot vom 18. September 2018

Szene 4 – Unter der Überschrift 'Installation' erfolgt darin zunächst ein Hinweis: „Die Installation muss fachgerecht nach den landesüblichen Installationsvorschriften durchgeführt werden. Strom immer ausschalten.“ Mit diesem Einstieg wird es Steinel grundsätzlich gelingen, einem technischen Laien Folgendes zu signalisieren: Die Montage der Leuchte sollte man immer einer ausgebildeten Fachkraft überlassen. Es dürfte nämlich kaum einen technischen Laien geben, dem auch nur eine einzige „landesübliche Installationsvorschrift“ bekannt ist. Mit Blick auf die fachmännische Durchführung der Installation werden dann noch kurz, knapp und plausibel folgende Arbeitsschritte veranschaulicht:

Befestigung der Grundplatte Verdrahtung per Steck­modul Manuelles Einstellen der Reichweite von zwei bis acht Metern bei jedem der vier Sensoren Festlegung der Dämmerungseinstellung (2 bis 1.000 Lux) Auswahl der ­gewünschten Leuchtdauer (zwischen 5 Sekunden und 30 Minuten) Wahl zur Ausgestaltung der gewünschten Grundlichtfunktion (Aus/10 Minuten/30 Minuten/Ganze Nacht) und schließlich die Positionierung des Relais-Schalters auf 'An' oder 'Aus'.

Nach diesen Schritten ist die Justierung der Leuchte abgeschlossen. Es folgt die Aufforderung, die Leuchtenhaube wieder aufzustecken und einrasten zu lassen. Zum Abschluss des gesamten Videos nimmt die Kamera noch einmal die gesamte Leuchte in den Fokus. Ein besonderes Augenmerk liegt – aus nachvollziehbaren Gründen – erkennbar darauf, die vier integrierten Sensorlinsen mit ihrer jeweiligen patentierten Wabenstruktur sichtbar werden zu lassen. Schließlich ist dies nicht nur in technologischer Hinsicht, sondern auch vom Leuchtendesign her ein ganz zentrales Alleinstellungsmerkmal der DL Vario Quattro PRO LED. Die Botschaft ist klar: Die Sensoren erfassen genau da, wo der Kunde es möchte – und nirgendwo sonst!

Screenshot vom 18. September 2018
Screenshot vom 18. September 2018

'mi' meint: Vordergründig mag das Umsatzpotenzial beim Thema Licht gigantisch erscheinen. Schließlich gibt es kein einziges Gebäude, in dem Helligkeit nicht gefragt ist. Gleichzeitig weiß aber auch jeder Bauherr: Die Einbindung von 'irgendeinem' Bewegungsmelder ist kein Hexen­werk. Viele elektrotechnische Fachbetriebe treffen deshalb häufig auf Endkunden, die beim 'Planungs-Poker' erst einmal die vermeintliche Joker-Karte 'hell und billig' aus dem Ärmel ziehen. Liegt diese Karte einmal auf dem Tisch, dann laufen Verkaufsgespräche häufig ins Leere. Die Nachteile bemerkt der Kunde in der Regel erst dann, wenn die einfache, aber oftmals unzureichende Lichttechnik installiert ist. Solche Szenarien gilt es zu verhindern. Wenn es einem elektrotechnischen Fachbetrieb gelingt, das oben beschriebene Video in ein Verkaufsgespräch aktiv einzubinden, dann dürfte es am Ende kaum noch zwei Meinungen darüber geben, welchen Nutzen es hat, sich im Bereich der Lichttechnik – vor der Installa­tion (!) – vernünftig beraten zu lassen. Das hier vorgestellte Video ist eine bemerkenswerte Hilfestellung für den Vertrieb lichttechnischer Sensorik. Es reiht sich nahtlos in zahlreiche weitere sinnvolle Vertriebsaktivitäten des Herstellers Steinel ein. An die Argumentationshilfen für das Highend-Produkt des 'iHF 3D-Sensors' wird sich manch ein Fachbetrieb noch sehr gut erinnern (vgl. EI 25/17). Auch dem Anwendungs-­Video für die Steinel-Leuchte 'RS PRO LED S2' dürfte eine Vorbildfunktion für die gesamte elektrotechnische Branche zukommen. Das Video zur Präsentation der 'Nachbarfunktion für vorauslaufendes Licht' (EI 27/18) steht genau wie die heute vorgestellte Animation derzeit bei YouTube zur Ansicht bereit. Es könnte sich lohnen, auf die genannten Hilfestellungen zurückzugreifen – für alle Beteiligten!

RA Oliver Blumberg
Chefredakteur
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