Ausgabe Nr. EI 27/20 | Düsseldorf, 30. Juni 2020 | 24. Jahrgang | ISSN 1431-3083

Nach zweiwöchigem Schulbetrieb beginnen in einigen Bundesländern die Sommerferien – diese miEI-Infos halten die Branche in Schwung:  Andreas Scheuer – warum die StVO-Novelle zu Lasten des Handwerks geht  E-Mobilität – aktuelle Förderprogramme im kompakten Überblick  Normen – VDE stellt in Europa den künftigen CENELEC- Präsidenten. Doch zunächst, verehrte Leserin, geehrter Leser, gibt es Neues zur …

EEG-Umlage — wann Sie sich für Steckdosenkombinationen mit eichrechtskonformen Energiezählern entscheiden sollten

Greta Thunberg, Alexander Gauland und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) haben eines gemeinsam: Für Nervensägen, Dauerpolarisierer und Energiewende interessiert sich in Corona-Zeiten kaum jemand. In konjunkturellen Turbulenzen fokussieren Unternehmerinnen und Unternehmer sich in der Regel auf Umsatz und Rendite. Weil zumindest die Vorschriften des EEG für elektrotechnische Fachbetriebe erhebliche Potenziale bereithalten, blickt 'markt intern' Elektro-Installation (miEI) heute auf einen Aspekt der Energiewende, der bares Geld bedeuten kann. Sie erinnern sich:

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Foto: Mennekes
Steckdosenkombination mit
Energiezähler

Das EEG wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, erneuer­bare Energie zu fördern. Diese Förderung wird über die EEG-Umlage finanziert. Zahlungspflichtig sind Versorgungsunternehmen für Elektrizität, Stromlieferanten oder derjenige, der Strom verbraucht – der sog. Letztverbraucher. Bemerkenswert: Auch wer seinen Strom selbst erzeugt und eigenständig verbraucht, gilt als „Letztverbraucher“ im Sinne des EEG. Das heißt: Auch bei Eigenversorgung kann der Netzbetreiber seinen Anspruch auf Zahlung der EEG-­Umlage grundsätzlich geltend machen. 'Grundsätzlich' bedeutet aber auch: Es gibt jede Menge Ausnahmen!

Genau damit nehmen die Probleme einer höchst komplexen Materie ihren Lauf. Um die jeweiligen Abgrenzungen bewältigen zu können, sieht das EEG verschiedene Meldepflichten für Energiedaten vor. Wer diesen Verpflichtungen nicht rechtzeitig nachkommt läuft Gefahr, die volle EEG-­Umlage zahlen zu müssen – selbst dann, wenn sich die Betreiberin oder der Betreiber einer Anlage ganz oder teilweise auf einen oder mehrere Befreiungstatbestände berufen ­könnte. Dass das Ganze eine erhebliche praktische Relevanz hat, erschließt sich spätestens dann, wenn man einen Blick auf die einschlägigen EEG-Vorschriften wirft. Die §§ 61a bis 61k regeln unter anderem:

Entfallen der Umlage Verringerung der EEG-Umlage bei Anlagen Verringerung der EEG-Umlage bei hocheffizienten KWK-Anlagen Verringerung der EEG-Umlage bei hoch­effizienten neueren KWK-Anlagen Verringerung der EEG-Umlage bei Bestandsanlagen Verringerung der EEG-Umlage bei älteren Bestandsanlagen Verringerung der EEG-Umlage bei Ersetzung von Bestandsanlagen Rechtsnachfolge bei Bestandsanlagen Entfallen und Verringerung der EEG-Umlage bei Verstoß gegen Mitteilungspflichten Erhebung der EEG-Umlage bei Eigenversorgung und sonstigem Letztverbrauch.

Gut möglich, dass manch einer an dieser Stelle erst einmal tief durchatmen muss. Die Details dazu, wer sich wann und in welchem Umfang von der EEG-Umlage befreien lassen kann, richten sich nach den oben genannten Vorschriften. Auch für stromkostenintensive Unternehmen mit einem Strombezug von mehr als 1 GW/h bestimmter Branchen gibt es eine weitere Möglichkeit, sich teilweise von der EEG-­Umlage befreien zu lassen. All diese Vergünstigungen können allerdings immer nur für den eigenen Energiebedarf geltend gemacht werden – nicht für Strom, der durch Dritte wie z. B. Subunternehmer, externe Handwerker oder von geleasten oder gemieteten Geräten oder Anlagen verbraucht wird.

Spätestens bei diesen Aspekten wird klar: So etwas lässt sich nicht 'mal eben auf einem Bierdeckel' dokumentieren. Auf Basis eines Messkonzepts muss es vielmehr darum gehen, eine Drittmengen-Abgrenzung vorzunehmen. Für den Nachweis können Netzbetreiber ein Testat verlangen. Auf Anfrage von miEI erläutert dazu Dr. Michael Weise, Rechts­anwalt bei der Stuttgarter Wirtschaftskanzlei Becker ­Büttner Held:

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Foto: Becker Büttner Held
Dr. Michael Weise

„Grundvoraussetzung für ein Testat ist die gewissenhafte Durchführung eines Messkonzepts. Darin sind alle elektrischen Verbraucher zu erfassen – insbesondere diejenigen, die nicht vom Anlagenbetreiber selbst, sondern von Dritten betrieben werden. Besucher, die beispielsweise für eine Präsentation ihren Rechner an der Steckdose ihres Gastgebers aufladen, fallen in der Regel aufgrund ihres geringfügigen Verbrauchs unter die sog. Bagatellregelung. Für viele andere Verbraucher gilt dies nicht. Ich denke hier beispielsweise an einen gewerblichen Getränkeautomaten. Die Bereitstellung solcher Geräte erfolgt meistens im Rahmen einer Miet,- Pacht- oder Leasingvereinbarung. Entscheidend sind dabei weniger die Eigentumsverhältnisse einer Anlage, sondern die Frage, wer das wirtschaftliche Risiko für den Betrieb eines Gerätes trägt. Da ist es dann zwingend erforderlich, einen Blick in die jeweiligen Verträge zu werfen. Ähnliche typische Abgrenzungsanforderungen stellen sich beim Einsatz großer Kopiergeräte, bei IT-Technik oder bei der Bereitstellung von Baustrom. Für all diese Anwendungsbereiche gilt außerdem: Strommengen, für die die volle oder anteilige EEG-Umlage zu zahlen ist, sind durch mess- und eichrechtskonforme Messeinrichtungen zu erfassen und von Strommengen mit EEG-Umlagebelastung in anderer Höhe abzugrenzen. Liegen die Voraussetzungen einer mess- und eichrechtskonformen Erfassung und Abgrenzung vor, dann sind entsprechende Messkonzepte in der Regel auch testierfähig. Unsere Wirtschaftskanzlei verfügt über erfahrene Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer, die hier kompetent unterstützen können.“

Mit anderen Worten: Wer seinen Anspruch auf Wegfall oder Reduzierung der EEG-Umlage durchsetzen und erhalten möchte, ist auf Fachleute angewiesen. Zum einen in rechtlicher, zum anderen in technologischer Hinsicht. Ein wesentliches Merkmal der Eigenversorgung im Sinne des EEG ist die 'Zeitgleichheit' zwischen Erzeugung und Verbrauch. Das heißt: Der elektrische Strom muss im Zeitpunkt seiner ­Erzeugung verbraucht werden – maßgeblich ist hier ein Betrachtunsgzeitraum von 15 Minuten. Um diese Anforderung nachweisen zu können, dokumentieren eichrechtskonforme Messeinrichtungen die Ist-Erzeugung und den Ist-Verbrauch – bezogen auf ein 15-Minuten-Intervall. Messeinrichtungen, die im Schaltschrank platziert sind, ermitteln in der Regel den Energieverbrauch solcher Stromkreise, die sich eindeutig als Eigen- oder Drittverbrauch klassifizieren lassen. Für die gebotene eindeutige Abgrenzung einzelner Verbraucher reichen die regulären Stromzähler eines Schaltschranks nicht immer aus. Deshalb sind bei gemischten Verbrauchssituationen zusätzliche eichrechtskonforme Steckdosenmessgeräte erforderlich. Auch dafür gibt es Lösun­gen! Aus Sicht des Markenherstellers Mennekes ­erläutert dazu Joachim See, Leiter Marketing & Unternehmenskommunikation:

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Foto: Mennekes
Joachim See

„Damit Anlagenbetreiber auch bei gemischten Verbrauchs­situationen exakte Dokumentationen erstellen können, hat Mennekes sein Produktportfolio um Steckdosenkombinationen mit entsprechenden Energiezählern erweitert. Von Wandkombinationen mit verschiedenen Bestückungen aus der AMAXX-Familie über mobile Energieverteiler bis hin zur Steckdosenleiste oder Wandsteckdose – das Angebot umfasst Katalogprodukte für viele Anwendungsfälle. Sie alle sind mit einem Energiezähler mit MID-Zulassung ausgestattet. Darüber hinaus erfüllen sie alle Merkmale, die Anwender von Mennekes-Steckdosenkombinationen gewohnt sind: stückgeprüfte Qualität, Herstellung aus erstklassigen Materialien und hohe Montagefreundlichkeit. Generell können die Steckdosenkombinationen mit Energiezähler auch für andere Einsatzgebiete genutzt werden, in dem Energieverbräuche überwacht oder optimiert werden sollen – zum Beispiel im Rahmen eines Energiemanagementsystems gemäß DIN EN ISO 50001.“

Bei der Umsetzung eines Messkonzepts sind Anlagenbetreiber gut beraten, die jeweiligen Umsetzungsfristen einzuhalten. Der Gesetzgeber hat hierfür eine Frist bis zum 1. Januar 2021 festgelegt. Gelingt die messtechnische Trennung der Strommengen mit unterschiedlicher EEG-Umlage-Belastung ab dem 1. Januar 2021 nicht, droht der Verlust der Umlagereduzierung. Im schlimmsten Fall wäre sogar eine rückwirkende Erstattungspflicht jener Beträge denkbar, die in Erwartung eines ordnungsgemäß dokumentierten Abgrenzungsvorgangs zunächst einbehalten worden sind. Und spätestens dann könnte es für manch einen Anlagenbetreiber brenzlig werden. Deshalb …

… gilt für Sie:  Überlegen Sie genau, bei welchem Ihrer Kunden die Voraussetzungen für eine vollständige oder eingeschränkte Befreiung von der EEG-Umlage vorliegen könnte  Fragen Sie nach, ob und in welchem Umfang Ihr Kunde seinem Wirtschaftsprüfer bereits ein Messkonzept vorgelegt hat  Wenn ja, dann bieten Sie Ihrem Kunden an, einen Blick auf die bisherigen Messeinrichtungen zu werfen  Informieren Sie Ihren Kunden über etwaige Einsparmöglichkeiten, falls dieser sich über ein Messkonzept noch keine Gedanken gemacht hat  Bieten Sie für die Optimierung eines Messkonzepts oder für die erstmalige Durchführung Ihre Hilfe an  Ziehen Sie bereits im Vorfeld einen Industriepartner hinzu, der Ihnen und Ihrem Kunden für etwaige Rückfragen als verlässlicher Partner zur Seite steht  miEI hält Sie über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden – versprochen!

Andreas Scheuer — warum die StVO-Novelle des PKW-Maut-Hasardeurs zu Lasten des Handwerks geht

„In den letzten Wochen haben zwei meiner Monteure bei ihren dienstlichen Einsätzen Strafzettel bekommen. Für insgesamt eher geringe Verstöße sollen wir auf einmal unglaublich viel Geld zahlen. Dies hängt wohl mit einer reformierten Straßenverkehrsordnung zusammen, bei denen Bußgelder zum Teil drastisch erhöht worden sind. Erst kürzlich habe ich aber gele­sen, dass Bundesverkehrsminister Scheuer die Sank­tionen doch wieder etwas abmildern möchte. Er hat wohl erkannt, dass er über das Ziel hinausgeschossen ist. Jetzt frage ich mich, wie das Ganze nun weitergehen soll. Wissen Sie ­Näheres?“ ­wendet sich ein Elektromeister an 'markt intern' Elektro-Installation (miEI). Die Fakten im Überblick:

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Foto: Daniel Biskup
Andreas Scheuer

Seite Ende April müssen Kraftfahrer unter anderem bei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit höheren Bußgeldern rechnen. Verantwortlich dafür ist eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO-Novelle), deren Vorschriften am 28. April 2020 in Kraft getreten sind. Ein Thema, über das Sie mit Ihren fahrzeugführenden Monteuren dringend sprechen sollten. Denn innerorts reicht bereits eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h für ein einmonatiges Fahrverbot – außerorts ab 26 km/h. Aber das ist nicht alles. In der täglichen Praxis sind Monteure oftmals darauf angewiesen, bei der Anlieferung jene Einschränkungen einzuhalten, die sich aus dem Verbot der Nutzung des Fahrradschutzstreifens ergeben. Und genau dies ist nach den neuen Vorschriften ebenfalls verboten. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Radfahrer müssen geschützt werden! Aber wie sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kabelrollen, elektrische Geräte und Werkzeuge zu ihrem Einsatzort transportieren, wenn dieser von einem Fahrradweg umgeben ist?

In einer solchen Ausgangslage war es wenig überraschend, dass sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen seiner StVO-Novelle einiges anhören konnte – unter anderem auch aus dem Handwerk. Eine besonders plastische Beschreibung stammt von Dirk Bollwerk, dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH): „Als Dachdecker haben wir volles Verständnis dafür, Fahrradfahrer besser zu schützen. Aber das darf nicht zulasten derjenigen erfolgen, die auf Halteflächen angewiesen sind: Nicht nur Dachdecker, auch viele andere Handwerker und nicht zuletzt Paketzusteller müssen halten dürfen, um ihrer Arbeit nachgehen zu können. Für Dachdecker ist es keine Alternative, 500 m entfernt einen Parkplatz zu nutzen. Oder sollen wir fünf bis sieben Tonnen Ziegel, Maschinen und Werkzeuge in der Schubkarre zur Baustelle schieben?“ Bollwerk weiter: Am Ende sind die Kunden die Leittragenden. Erste Briefe von Materiallieferanten mit der Aufforderung, für geeignete Haltebereiche an Baustellen zu sorgen, wurden bereits an unsere Betriebe versandt. Wenn vorher Halte-Genehmigungen eingeholt werden müssen, können Dächer nach Sturmschäden eventuell tage- oder gar wochenlang nicht repariert werden. Auch ohne Notfälle wird es durch die neue Regelung zu Bauverzögerungen kommen. Wir fordern den Gesetzgeber daher dringend auf, Ausnahmen für das Be- und Entladen im gewerblichen Verkehr aufzunehmen und das Halten für Handwerk auf Fahrradwegen wieder zu gestatten!“

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Foto: innogy/txn

Bei nüchterner Betrachtung ist festzustellen: Ein bayerischer Realschullehrer und Politikwissenschaftler wie Bundes­verkehrsminister Andreas Scheuer hätte eigentlich von allein darauf kommen können, dass bestimmte Dinge einfach nicht gehen. Erst nach massiver Kritik von weiten Teilen der Öffentlichkeit hat der Minister bemerkt: Es besteht Handlungsbedarf! So ist aus dem Umfeld des Ministeriums zu erfahren: Die Bußgelderhöhungen und das Fahrverbot ab 21 km/h seien möglicherweise unverhältnismäßig. Um die Akzeptanz und das Gerechtigkeitsempfinden bei Bürgerinnen und Bürgern wiederherzustellen, sei man bemüht, die neuen Sanktionen in einigen Bereichen wieder abzumildern. Details dazu, welche Vorschriften geändert werden sollen, sind bisher nicht bekannt. „Immerhin“, könnte man an dieser Stelle meinen. Das Problem ist aber: Von vagen Ankündigungen hat niemand etwas. Im Moment gelten jene Vorschriften der StVO, die seit dem 28. April in Kraft sind. Das heißt: Selbst ein wohlwollender und verständnisvoller ­Beamter der Ordnungs- und Polizeibehörden ist verpflichtet, die jetzigen Vorgaben umzusetzen und entsprechende Bußgelder zu verhängen. Bereits erteilte Buß­gelder lassen sich rückwirkend nicht aufheben – sie sind in der Regel zu bezahlen. Und wenn der Führerschein ent­zogen wird, lässt sich dies im Moment nicht ändern. Zumindest dann, wenn die Vollzugsbeamten bei der Festsetzung etwaiger Sanktionen alle derzeit gültigen Verfahrens­vorschriften beachtet haben – und dies ist meistens der Fall! Leider ist die missglückte StVO-Novelle nicht der erste Bock, den Andreas Scheuer als Bundesminister geschossen hat. Im Vergleich zu dem Scherbenhaufen, den der Minister mit ­seiner völlig vermurksten PKW-Maut hinterlassen hat, ­erscheint die StVO-­Novelle fast schon harmlos. Dennoch gilt für Sie:

 Sprechen Sie mit Ihren fahrzeugführenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die aktuellen Vorschriften der StVO  Erinnern Sie sie daran, dass der Entzug der Fahrerlaubnis nicht nur für den betroffenen Monteur, sondern auch für Ihr Unternehmen gravierende Folgen haben kann  Lassen Sie etwaige Bußgeldbescheide durch einen auf Verkehrsrecht spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen  Verfolgen Sie weiterhin die laufende miEI-Berichterstattung – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Die Branche: Mit Spannung, auf Draht und unter Strom

E-Mobilität-Förderprogramme im Überblick Seit der Übertragung der von RWE gehaltenen innogy-Aktien auf E.ON ist innogy ein Teil der E.ON-Gruppe. In einer offiziellen Mitteilung der neu aufgestellten innogy e-mobility solutions GmbH publizieren die Verantwortlichen derzeit eine kompakte Zusammenfassung aufgelegter Förderprogramme zur E-Mobilität – diese möchte 'markt intern' Elektro-Installation (miEI) Ihnen nicht vorenthalten:  Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur gibt bis zu 30.000 Euro für öffentlich zugängliche Lade­punkte, die Strom aus erneuerbaren Energien nutzen  Der staatliche Umweltbonus beim Kauf eines E-Autos wurde verdoppelt und heißt nun Innovationsprämie  Unternehmen, die eigene Ladeinfrastruktur aufbauen wollen, können zinsgünstige Darlehen der KfW-Bank in Anspruch nehmen  Die sogenannte 1-%-Regelung für Dienstwagen wurde für alternative Antriebe gerade reduziert. Bei Hybrid-Fahrzeugen und E-Autos sind nur noch 0,5 % fällig. Bei E-Autos mit einem Listenpreis unter 40.000 Euro werden sogar nur 0,25 % versteuert  Wenn Mitarbeiter ihr E-Auto im Unternehmen kostenfrei aufladen dürfen, muss der geldwerte Vorteil nicht versteuert werden  Wer ein E-Auto als Dienstwagen fährt, braucht meist eine Ladeeinrichtung zu Hause. Wird diese vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt oder finanziell bezuschusst, greift nun die günstige Pauschalversteuerung von 25 % (Sozialabgaben sind nicht zu zahlen)  Bis zu 600 Euro jährlich können Fahrer elektrischer Dienstwagen über Pauschalen steuersenkend geltend machen. miEI-empfiehlt: Merken Sie sich die hier aufgeführten Stichworte, damit Sie bei etwaigen Kundenanfragen zügig das Thema 'Förderung' aktiv ansprechen können.

Relevante Fakten aus Industrie, Politik, Verbandswesen und EGH

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Foto: VDE/ Uwe Noelke
Wolfgang Niedziella

VDE stellt künftigen CENELEC-Präsidenten Wolfgang Niedziella, Geschäftsführer in der VDE Gruppe, wird neuer Präsident des Europä­ischen Komitees für elektrotechnische Normung (CENELEC). Die offi­zielle Amtszeit von drei Jahren ­beginnt am 1. Januar 2022. Wolfgang Niedziella bringt langjährige Erfahrungen im Bereich Normung, Prüfung und Konformitätsbe­wertung auf europäischer und internationaler Ebene mit. Der künftige Präsident möchte europäische Normungsvorhaben weiter aus­bauen, damit vorhandene Handelshemmnisse im euro­päischen Binnenmarkt reduziert werden können. 'markt ­intern' Elektro-Installation wünscht Wolfgang Niedziella für seine künftige verantwortungsvolle Aufgabe eine glückliche Hand!

André Thönes verlässt Sonepar Kurz vor Redaktionsschluss dieser Ausgabe erreicht uns eine bemerkenswerte Meldung aus dem Elektro-Großhandel: André Thönes, Geschäftsführer von Sonepar Deutschland, verlässt das Unter­nehmen. Zum 1. Juli 2020 tritt Bernhard Weber, der bisherige Geschäftsführer von Sonepar Österreich, die Nach­folge an. Weitere Infos demnächst bei 'markt intern' Elektro-­Installation.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Brandt sendet

Ihr

  • RA Oliver Blumberg
    Chefredakteur
„Einige Leute waren dafür, dass ich nach Dortmund gehe. Selbst meine Mutter hat erstaunlich oft einen gelben Pullover getragen als der Wechsel im Gespräch war.“ Fußball-Nationalspieler Julian Brandt über seinen Vereinswechsel von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund

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markt intern Elektro-Installation – Redaktion markt intern Verlag GmbH | Herausgeber: Olaf Weber | Leitender Redaktionsdirektor: Rechtsanwalt Lorenz Huck

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