Building Intelligence — Steinel Microsite ebnet den Weg zu neuen Dimensionen technischer Intelligenz im Zweckbau

31.03.2020
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„Auf der bevorstehenden Light+Building 2020 in Frankfurt a. M. (8. bis 13. März) wird Steinel die True Presence Technologie in unterschiedlichen Anwendungen erlebbar machen,“ hieß es noch Ende Januar bei 'markt intern' Elektro-Installation (miEI) in Ausgabe 05/20. Es ist anders gekommen – deshalb lädt 'markt intern' Elektro-Installation (miEI) seine Leserinnen und Leser heute ein, weitere wertvolle Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Sensorik zu gewinnen:

Ausgangspunkt für den „Aufbruch in eine neue Ära der Gebäudesteuerung“ ist die bemerkenswert informative Themenseite unter www.building-intelligence.net. Dort heißt es gleich zu Beginn: Künstliche Intelligenz (KI) und moderne Vernetzungstechnologien ebnen den Weg in ein neues Zeitalter der Gebäudesteuerung. Sie geht weit über die Automatisierung in klassischen Smart-Home-Umgebungen hinaus. Die Rede ist von Building Intelligence. Hier kommen besonders feinfühlige Sensoren zum Einsatz, die die Sinnesorgane eines Menschen imitieren – und so effizientere Gebäude ermöglichen.“ In welchen Dimensionen Steinel sich bei diesem Thema mittlerweile bewegt, zeigt sich direkt im Anschluss unter der Überschrift …

Screenshot vom 30. März 2020
Screenshot vom 30. März 2020

Beyond Lighting – In der Sache geht es darum, potenziellen Anwendern aufzuzeigen: Konventionelles Gebäudemanagement leidet in vielen Bereichen unter einer signifikanten Ineffizienz. Nicht nur bei Heizung und Klima, sondern auch bei der effektiven Nutzung von Büroflächen. Weil Informationen über Raumbelegungen nicht verfügbar sind, werden vorhandene Flächen selten ausgereizt. Man benötigt keinen übermäßig spitzen Bleistift, um festzustellen: Mit einer optimalen Auslastung von Büro- und Arbeitsflächen lassen sich die laufenden Betriebskosten eines Unternehmens erheblich reduzieren. Auf dem Weg dorthin können Unternehmer heute jene Chancen nutzen, die sich aus den Möglichkeiten einer zeitgemäßen Sensorik ergeben. Dazu heißt es auf der Steinel-­Themenseite unter anderem wörtlich:

„Mit Building Intelligence müssen sich Gebäudenutzer keine Sorgen mehr darüber machen, ob die Luftqualität passt oder die Temperaturen stimmen. Dreh- und Angelpunkt der neuen Ära in der Gebäudesteuerung bilden intelligente Sensoren. Sie ähneln menschlichen Sinnesorganen: Sie  nehmen etwas wahr (sense)  analysieren die gesammelten Daten (think)  setzen die Information um (act)  und lernen (learn). All das geht weit über die Steuerung von Licht hinaus. Personen erfassen, echte Anwesenheit zählen – auch diese Art von Informationen sind essenziell, um mit Ressourcen nachhaltiger umgehen und Personal sowie Raumnutzung sinnvoll aufeinander abstimmen zu können. Schon heute vereinfachen und optimieren intelligente Sensoren Prozesse in Büros und Hotels. Viele weitere Szenarien werden folgen. Building Intelligence nimmt so nicht nur eine tragende Bedeutung für die Zukunft der Gebäudesteuerung ein, sondern für die gesamte Gesellschaft.“

An den zuletzt genannten Hinweisen wird deutlich: Im Grunde steht die Gebäudetechnik bei 'Building Intelligence' erst am Anfang ihrer Entwicklung – bei allem Respekt vor dem, was heute im modernen Zweckbau 'Standard' ist.

Aktuelle Anwendungsszenarien – Unter der Überschrift 'Anwendungsszenarien' folgen auf der Themenseite direkt im Anschluss Hinweise darauf, wo sich bereits heute sensorische Lösungsansätze realisieren lassen. Mit Blick auf das Büro- und Hotelgewerbe heißt es unter anderem: „Intelligente Sensoren sorgen dort bereits heute für mehr Zufriedenheit unter Mitarbeitern und Gästen.“ Konkrete Anwendungsbeispiele sieht Steinel vor allem in folgenden Bereichen:

  • Kenntlichmachung freier und flexibel verfügbarer ­Arbeitsplätze in einem Großraumbüro für die effiziente Organisation von Arbeitsabläufen
  • Flächenoptimierung durch Analyse der Nutzung und Auslastung von Büro-, Lager und Beherbergungsflächen
  • Information zur Anwesenheit eines Gastes für ein kundenorientiertes Belegungs- und Servicemanagement

Künftige Anwendungsszenarien Zum möglichen Ausbau weiterer Anwendungsmöglichkeiten heißt es wörtlich: „In Zukunft sind weitere Einsatzgebiete denkbar, um mehr Sicherheit, Gesundheit und Effizienz in Gebäuden zu gewährleisten. Building Intelligence kann hier an entscheidender Stelle dazu verwendet werden, Personal zu entlasten und Vorgänge zu optimieren.“ Konkret denken die Verfasser dabei an ein „effizientes Management von Aufzügen und Warteschlangen“. Wer schon einmal  morgens vor dem Check-Out in einem Hotel längere Zeit vergeblich auf einen Aufzug gewartet hat, wird den Nutzen einer solchen Anwendung sofort erkennen  Von der Vorgehensweise her geht es bei diesen und anderen Anwendungen immer darum, „Daten zur Auslastung bestimmter Raumbereiche in Echtzeit“ auszulesen. Nach diesem Prinzip wären auch Lösungen für weitere Zielgruppen denkbar:

Pflegebedürftige Menschen – Bei der Betreuung pflegebedürftiger Menschen kann es hilfreich sein, Abweichungen normaler Abläufe und Vitalfunktionen in Echtzeit zu erkennen. Auch aus Hinweisen zur An- und Abwesenheit einer zu betreuenden Person lassen sich Rückschlüsse ziehen, die ein rechtzeitiges Einschreiten in Notsituationen erleichtern können.

Monitoring von Patienten – Eine sensorisch basierte zusätzliche Überwachung von Patienten eines Krankenhauses wäre für jede Ärztin, für jeden Arzt, für jede Stationsschwester und jeden Krankenpfleger eine sinnvolle Arbeitshilfe – gerade im Zeitalter eines chronisch anmutenden Pflegenotstands in vielen Kliniken.

Lösungsansatz 1 – Spätestens an dieser Stelle drängt sich die Frage auf, welche technologischen Lösungsansätze sich hinter den hier skizzierten Anwendungsszenarien verbergen. Auch dazu hält die Themenseite eine Antwort bereit: Herzstück für die hier skizzierten Anwendungen aus dem Bereich 'Building Intelligence' ist zum einen der 'True Presence Multisensor' – über die Besonderheiten dieser Komponente berichtete miEI vor wenigen Wochen in miEI 05/20 am 28. Januar 2020. Hinzu kommt der technische …

Lösungsansatz 2 – Kernkompetenz des HPD2-Sensors (Abkürzung für 'Human Presence Detection') ist die Personenzählung in Echtzeit. Steinel selbst bezeichnet die Komponente als „präzises optisches System, das in Kombination mit einem komplexen mathematisch-neuronalen Algorithmus anwesende Personen in definierten Zonen zählt. Die im Sensor integrierte Bildanalyse gibt dabei allerdings keine echten Personenbilder aus, sondern erkennt Menschen anhand ihrer Silhouette. Ergänzt wird HPD2 durch integrierte Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren. Der HPD2 erfasst bewegungsunabhängig die Anwesenheit sitzender oder stehender Personen in Echtzeit, zählt diese in definierten Zonen, steuert Temperatur und Luftfeuchtigkeit bedarfsgerecht.“

Martin Frechen
Martin Frechen

Alles verstanden? – Es dürfte wohl kaum eine Themenseite geben, die sich so intensiv mit 'Building Intelligence' befasst und zugleich einen allgemein verständlichen Eindruck hinterlässt. Aber auch für den Fall, dass sich bei dem einen oder anderen Betrachter ein Fragezeichen ergibt, ist vorgesorgt. Verständlich für jedermann bringt nämlich Steinel-Geschäftsführer Martin Frechen das aktuelle technologische Credo seines Unternehmens mit folgenden Worten auf den Punkt:

„Der heutige Gebäudestandard entspricht der Intelligenz eines Fahrrads. Gebäude von morgen werden mit unseren digitalen Systemen so vernetzt 'denken‘ wie ein moderner Oberklassewagen. Wir liefern die Sensorik und Analytik dazu.“ Spätestens an dieser Stelle hat vermutlich jeder verstanden, worum es geht, oder?! – Welche Perspektiven sehen Sie für intelligente sensorische Lösungen? Meldungen nimmt Ihre miEI-Redaktion gerne entgegen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected] oder rufen Sie uns unter 0211 6698-298 an. Auf Wunsch behandeln wir Ihre Hinweise vertraulich – versprochen!

RA Oliver Blumberg
Chefredakteur
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