Wie ein „Trainer aus Überzeugung“ für Handwerk und Vertrieb Mitarbeiter zu „Starkströmern“ machen möchte

18.02.2020
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„DANKE … für Dein Lächeln“, lautet der Slogan einer kleinen Postkarte, die Andreas Elpert derzeit den Besuchern auf zahlreichen Branchenveranstaltungen überreicht – zuletzt beispielsweise vom 15. bis 17. Januar 2020 im Rahmen der 'Fachschulung für Gebäudetechnik' in Rostock (vgl. miEI 03/20). 'markt intern' Elektro-Installation hat bei dem dahinterstehenden Schulungskonzept für Sie etwas genauer hingeschaut:

'DANKE'-Karte des Coaches Andreas Elpert
'DANKE'-Karte des Coaches Andreas Elpert

Vordergründig könnte man zunächst meinen, 'Der Elpert' sei ein typischer Coach. Einer von jenen Typen, die fernab branchenspezifischer Sachkenntnis ihre Nutzlosigkeit hinter einem schwer greifbaren Dauergrinsen verbergen. Doch weit gefehlt! Branchenkompetenz hat Andreas Elpert auf jeden Fall. Das zeigt bereits ein Blick auf die nachfolgend aufgeführten beruflichen Stationen:

 Geselle im elektrotechnischen Handwerk  Meister der Elektrotechnik  Leiter der Elektroschnelltheke beim Elek­tro­großhändler H. Gautzsch Vertriebsbeauftragter beim Lichtgiganten Zumtobel Leiter Vertriebsmarketing bei Trilux und  Senior Referent bei der Trilux Akademie.

Jeder, der Andreas Elpert in einer der hier aufgeführten Funktionen schon einmal erlebt hat, wird bemerkt haben: Alles, was er unternimmt, macht er gern! Eine Sichtweise, für die nicht jedermann gleichermaßen empfänglich sein mag. Studien zeigen immer wieder: Lediglich 15 % aller Mitarbeiter behaupten von sich selbst, dass sie zu ihrem derzeitigen Arbeitgeber eine „hohe emotionale Bindung“ entwickelt haben. Während 71 % aller Beschäftigten eine „geringe Bindung“ verspüren, scheren sich satte 14 % noch nicht einmal im Ansatz um das Wohlergehen ihres Unternehmens. Insbesondere bei mittelständischen Fachbetrieben können sich solche Umstände im Zeitalter des Fachkräftemangels schnell zu einer ernsthaften Existenzbedrohung ausweiten.

Leider ist es nicht jedem Menschen in die Wiege gelegt, sich selbst und andere auf Knopfdruck zu begeistern. Zumindest dann nicht, wenn es um den Ernst des Lebens geht. Manch ein Betriebsinhaber wird deshalb vor der Frage stehen: Was kann ein Unternehmer tun, um die Eigenmotivation seiner Angestellten positiv zu beeinflussen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen bieten Seminare, Coachings und Vorträge von Andreas Elpert. Dieser betont gegenüber miEI: „Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir es zum Teil verlernt haben, unserem unmittelbaren Umfeld unsere Dankbarkeit mitzuteilen. Wenn man langfristig mit anderen Menschen erfolgreich zusammenarbeiten möchte, dann kann dies enorm hilfreich sein . Ein Erfolgsrezept für nachhaltig agierende Unternehmer ist es unter anderem, dass möglichst jeder Mitarbeiter unmittelbare Wertschätzung erfährt. Deshalb bitte ich die Mitarbeiter zu Beginn eines Firmen-Coachings darum, sich Gedanken darüber zu machen, wofür sie nicht nur ihren einzelnen Kollegen, sondern auch ihrem Chef dankbar sind. Die Gedanken werden dann schriftlich fixiert, vorgetragen und archiviert.“

Der zentrale Gedanke eines Elpert Coachings besteht aus einem einzigen Wort: Eigenverantwortung! Denn alles, was geschieht“ , so Elpert, „bestimmen wir. Wir in der Familie, wir unter Freunden, wir im Beruf und wir auf dieser Welt – wir tragen Verantwortung!“ Dass jeder einzelne Mitarbeiter gut beraten ist, diese Botschaft zu verinnerlichen, liegt auf der Hand. Im Berufsleben hat dies Auswirkungen auf den unmittelbaren Umgang mit Kolleginnen und Kollegen. Noch größere Bedeutung hat diese Erkenntnis jedoch für solche Mitarbeiter, die täglich mit Kunden in Kontakt treten. „Kundenmanagement ist Sympathiemanagement“ heißt es deshalb bei Andreas Elpert.

Andreas Elpert (r.) im Dialog mit Fachschulungsbesuchern in Rostock
Foto:'markt intern'
Andreas Elpert (r.) im Dialog mit Fachschulungsbesuchern in Rostock

In der Sache geht es darum, Menschen so anzunehmen, wie sie sind. Auch ein Problemkunde ist ein Kunde! Und allein schon die Frage, ob es sich im konkreten Einzelfall um einen vermeintlich 'doofen', unsympathischen oder geizigen Kunden handelt, braucht sich ein Mitarbeiter gar nicht erst zu stellen. Ein Kunde ist ein Kunde! Der Erfolg eines Auftrags hängt davon ab, ob es dem handelnden Mitarbeiter gelingt, zu diesem Kunden – und nicht etwa zu einem anderen Kunden – einen Sympathiebogen zu spannen. Den Wunschkunden gibt es ohnehin nicht. Also kümmert man sich am besten um denjenigen, den man vor sich hat. Und nicht um denjenigen, den man gerne vor sich hätte! Und zwar so gut und gewissenhaft wie möglich!

„Grundvoraussetzung dafür,“ so Andreas Elpert, ist, dass jeder einzelne Mitarbeiter seinem Kunden mit aufrichtigem Wohlwollen gegenübertritt. Das heißt: Wir wollen das Wohl des Kunden!“ Der zu spannende Sympathiebogen besteht zudem aus  Wertschätzung  Aufrichtigkeit  Vertrauen und  Respekt. Insbesondere der letztgenannte Faktor verdient besondere Aufmerksamkeit. „In einem Zeitalter, in dem Res­pektlosigkeiten zum Schmierstoff für quotenträchtige TV-Formate geworden sind, kann es schon mal vorkommen, dass wir das Gespür verlieren. Ein Gespür dafür, wie verletzend es sein kann, andere Menschen res­pektlos zu behandeln. Außerdem muss man sich klar machen: Was im konkreten Fall als respektlos empfunden wird, hängt maßgeblich von der Persönlichkeit des jeweiligen Individuums ab.“

Um Gefühls-Typen besser voneinander unterscheiden zu können, hat Andreas Elpert ein Bild entwickelt, bei dem seine elektrotechnische Historie deutlich zum Vorschein kommt. Er ist fest davon überzeugt: Die Welt besteht aus Stark- und Schwachströmern. Schwachströmer  regen sich schnell auf  lassen sich schnell hängen  sind negativ eingestellt und  möchten ständig gefragt werden, wie es ihnen geht. Außerdem haben sie die fatale Neigung,  unangenehme Dinge vor sich herzuschieben. Treffen mehrere Schwachströmer aufeinander, dann gelingt es ihnen häufig, den einen oder anderen aktiven und dynamischen Macher, einen Starkströmer, in die Negativspirale der Schwachströmer mit hineinzuziehen. Dies gilt es zu verhindern! Den Weg dorthin zeigt Andreas Elpert in seinen unterschiedlichen Coachings auf. Davon, dass dieser Weg zum Ziel führen kann, konnte sich Ihr miEI-Chefredakteur als Beobachter eines Ganztags-Coachings persönlich überzeugen. Weitere Infos zu dem Schulungskonzept finden Sie online unter www.derelpert.de. – weitere Infos von der 30. Fachschulung für Gebäudetechnik in Rostock lesen Sie in Kürze bei miEI!

RA Oliver Blumberg
Chefredakteur
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