Wertgarantie — Warum sich die Teilnahme am Webinar für den 'Schutzbrief Elektro' auszahlen kann

30.07.2019
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„Die Instandsetzung wird ca. 350 € kosten. Zahlen Sie Ihre Reparaturen noch selbst oder haben Sie schon unseren Schutzbrief Elektro?“ – für preissensible Kunden dürfte es wohl kaum einen besseren Gesprächseinstieg geben. Doch dies ist nicht der einzige hilfreiche Hinweis, den die Teilnehmer des jüngsten Wertgarantie-Webinars mit nach Hause nehmen konnten. Regelmäßige Leser von 'markt intern' Elektro-Installation erinnern sich:

Unter dem Dach der Wertgarantie-Group geht es zunehmend auch darum, Schutzlücken im Bereich der fest installierten Gebäudetechnik abzudecken. Deshalb kündigte 'markt intern' Elektro-­Installation in EI 28/19 zwei bemerkenswerte Webinar-Termine an. Teilnehmende elektrotechnische Fachbetriebe erhalten dabei einerseits die Gelegenheit, vorhandenes Wissen zu vertiefen. Andererseits geht es darum, im Rahmen eines konstruktiven Dialogs, die Schutzbrief-Experten der Wertgarantie mit konkreten Fragen zu konfrontieren. Am Morgen des 15. Juli 2019 hat Ihr 'mi'-Team die Gelegenheit genutzt, sich bei der digitalen Info-­Veranstaltung einzuloggen. Die wichtigsten Fakten für Sie im kompakten Überblick:

Screenshot aus Webinar-Präsentation der Wertgarantie-Group
Screenshot aus Webinar-Präsentation der Wertgarantie-Group

Von der Zielrichtung her geht es für die Webinar-Teilnehmer darum, von konkreten Impulsen für die einfache Ansprache zu profitieren. Webinar-Moderator Marcus Wagner erbringt dabei den Nachweis: Langjährige Erfahrung im Vertrieb von unterschiedlichen Garantie- und Dienstleistungsprodukten kann auch beim Verkauf von Elektro-Schutzbriefen hilfreich sein. Zumal der Experte bereit ist, diese Erfahrungen in zielgerichteten Produkt- und Verkaufstrainings an die Partner aus dem elektrotechnischen Fachhandwerk weiterzugeben. Grundvoraussetzung dafür, mit geringem Aufwand erfolgreiche Kundengespräche führen zu können, ist natürlich erst einmal, dass sich die agierende Elektrofachkraft den unmittelbaren Nutzen des Schutzbriefes vergegenwärtigt:

Auswirkungen auf die Kundenbeziehungen – Der Grundgedanke basiert darauf, dem elektrotechnischen Fachbetrieb ein effektives Kundenbindungsinstrument an die Hand zu geben. Spätestens im Schadensfall wird sich der Inhaber eines Schutzbriefes nämlich daran erinnern, bei wem er die Police zu einem überschaubaren Monatsbeitrag von 5 € abgeschlossen hat: Bei seinem Elektriker! Und genau der kann im Schadensfall – ohne Zusatzkosten – helfen. Das dürfte die Erteilung eines Reparaturauftrags deutlich erleichtern. Der Kunde zahlt im Grunde nichts. Der elektrotechnische Fachbetrieb bekommt aber trotzdem seinen verdienten Lohn – erstattet von der Wertgarantie. Fallen die Reparaturkosten aus Sicht des Kunden höher aus als dieser es erwartet hätte, dürfte sich der Fachbetrieb dadurch in vielen Fällen lästige Preisdiskussionen ersparen. Und bei kleineren Beträgen kommt der Kunde vermutlich gar nicht erst auf die Idee, insgeheim zu erwarten, dass der Elekt­riker die wenigen Handgriffe mal eben auf Kulanzbasis erledigt. Ist kein Schutzbrief vorhanden, dann wird jeder Inhaber eines Fachbetriebs vermutlich seine eigenen Erfahrungen gemacht ­haben: Wie fühlt es sich an, wenn ein Kunde direkt oder indirekt im Hinterkopf hat  dass man sich ja schließlich schon lange kennt?  dass die Kinder miteinander befreundet sind? und  dass im Grunde ja ohnehin eine Hand die andere wäscht …?

Leistungsumfang im Überblick – Funktionieren kann das Ganze natürlich nur dann, wenn der Leistungsumfang inhaltlich stimmt. Der Schutzbrief Elektro versichert grundsätzlich alle Schäden an der Elektroinstallation innerhalb und außerhalb des Hauses. Im Vorfeld profitiert der Endkunde von einer professionell durchgeführten Schadensanalyse. Zuständig für die Durchführung ist in der Regel jener elektrotechnische Fachbetrieb, der später den Auftrag für die Instandsetzungsarbeiten erhalten soll. Die Anzahl der Service-Einsätze an sich ist nicht limitiert. Abgedeckt sind Schäden in einem Gesamtwert von bis zu 2.000 € pro Jahr. Eine finanzielle Eigenbeteiligung des Endkunden ist bei der Schadensregulierung nicht vorgesehen. Die vollständige Übernahme der Kosten erstreckt sich auf die Erstattung von  Arbeitslohn  Ersatzteil- und Materialkosten und natürlich  Wegekosten.

Typische Anwendungsfälle – Wer diese Rahmenbedingungen verinnerlicht hat, interessiert sich fast schon zwangsläufig dafür, für welche typischen elektrotechnischen Anwendungsfälle der Schutzbrief konzipiert ist. Eine entsprechende Nachfrage aus dem Kreis der Webinar-Teilnehmer beantwortet Moderator Marcus Wagner gleichermaßen spontan und präzise: „Neben der Abhilfe bei grundsätzlich fehlerhaften Installationen geht es bei der Regulierung typischer Schäden oftmals darum, komplette oder partielle Stromausfälle innerhalb eines Gebäudes zu beseitigen. Egal ob es sich um Verschleißschäden oder auch um Schäden durch unsachgemäße Handhabung handelt. Installierende Fachbetriebe und Endkunden können sich in vielfältiger Weise auf das Regulierungsversprechen der Wertgarantie verlassen. In der Praxis geht es hier um die Reparatur von Defekten an Herdanschluss­dosen, Lampenfassungen, Steckdosen, elektrischen Schaltern und Dimmern. Auch Funktionsstörungen am Sicherungskasten, an der Verkabelung zur Außenbeleuchtung, Garage, Rollläden, Bewegungsmeldern und Gegensprechanlagen sind erfasst. Weil die Anzahl elektrischer Geräte im Vergleich zu früher in fast allen Haushalten immer weiter ansteigt, sind elektrische Anlagen zunehmend auch dem Risiko von Überspannungsschäden ausgesetzt. Diese regulieren wir innerhalb der Deckungsgrenze genauso zuverlässig wie die Folgen eines Kurzschlusses durch Blitzeinschlag. Für so etwas fühlen sich Anbieter der gesetzlich vorgeschriebenen Gebäudeversicherungen in aller Regel nicht zuständig.“

Insbesondere den zuletzt genannten Hinweis auf den Schutz­umfang handelsüblicher Gebäudeversicherungen kann man nicht oft genug wiederholen: Einfache Gebäudeversicherungen verfügen oftmals über erhebliche Deckungslücken. Solange ein entsprechendes Schadensereignis ausbleibt, wird dies kaum ein Endkunde auf dem Schirm haben. Für elektrotechnische Fachbetriebe resultiert genau daraus eine realistische Chance, mit dem Elektro-­Schutzbrief bei bestimmten Zielgruppen erfolgreich arbeiten zu können. In dem obenstehend aufgeführten Info-Kasten haben wir zur allgemeinen Veranschaulichung ein Regulierungs-Beispiel aus der Schadenabteilung der Wert­garantie für Sie abgedruckt – 'mi' bleibt für Sie dran'!

RA Oliver Blumberg
Chefredakteur
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