Welche Erfolgsperspektive hat die Möglichkeit zur Direktmitgliedschaft im FEG Deutschland e. V.?

16.07.2019
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Stabile Beiträge, tragfähige tarifvertragliche Vereinbarungen, konkrete Hilfestellungen bei technischen Fragen, aktives Mitwirken bei der Ausbildung junger Menschen und ein persönliches Miteinander – allein wegen dieser Aspekte, so verspricht es der Fachverband Energie- und Gebäudetechnik Deutschland e. V. (FEG) seinen innungsgebundenen Fachbetrieben, sei es ganz besonders lohnenswert, Mitglied einer FEG-Innung zu sein.

Kein Wunder, dass es diese Faktoren waren, die in diesem Jahr bei der mittlerweile 12. Mitgliederversammlung im ­Fokus gestanden haben. Vom 6. bis 8. Juni hatte 'markt ­intern' Elektro-Installation im unterfränkischen Niedernberg wieder die Gelegenheit, als Gast, die gesamte Mitgliederversammlung zu verfolgen. Dadurch konnten wir uns erneut davon überzeugen: Dem Anspruch, das installierende Fachhandwerk bei seiner täglichen Arbeit aktiv zu unterstützen, wird der FEG in jeglicher Hinsicht gerecht. Von daher ist es verständlich, dass sich die Verantwortlichen gezielt Gedanken darüber machen, an welcher Stellschraube man drehen könnte, um die eigene Reichweite zu erhöhen. Dass dies möglicherweise mit einem echten Paukenschlag gelingen könnte, ist nach Einschätzung von 'markt intern' derart zentrale Botschaft der diesjährigen Mitgliederversammlung, dass es sich lohnt, etwas genauer hinzusehen:

Der privatrechtlich organisierte FEG besteht derzeit aus einer Landesinnung, neun regulären Mitgliedsinnungen und weiteren Direktmitgliedern aus Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und der Schweiz. Wie in anderen Landesinnungsverbänden auch profitieren handelnde Personen von den Verbandsleistungen, weil sie Mitarbeiter eines innungs- bzw. verbandsgebundenen Fachbetriebs sind. Dass dies bei einem privatrechtlich organisierten Verein nicht zwangsläufig das 'Ende der Fahnenstange' sein muss, dämmert den Verantwortlichen des FEG Deutschland schon etwas länger. Was aber aus dieser 'Dämmerung' mittlerweile geworden ist, zeigt ein neuartiges Angebot an den Markt, auf das man erst einmal kommen muss. Gemeint ist die Möglichkeit zu einer sog. 'Technischen Mitgliedschaft' für natürliche Einzelpersonen. Der Gedanke dahinter erscheint grundsätzlich plausibel:

Elektrotechnische Fachkräfte gibt es im Grunde überall! Nicht nur im Fachhandwerk, nicht nur in der elektrotechnischen Industrie und nicht nur im Elektro-Großhandel. Auch bei größeren Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und zahlreichen weiteren Institutionen sind Elektrofachkräfte unterschiedlichster Art fester Bestandteil des wirtschaft­lichen Verkehrs. Dass auch diese Personen gelegentlich froh wären, wenn sie sich auf dem kurzen Dienstweg mal eben den einen oder anderen Tipp holen können, liegt auf der Hand. Und genau an dieser Stelle kommt die neue 'Technische Mitgliedschaft' ins Spiel: Für einen Jahresbeitrag von derzeit 99,- € haben Elektrofachkräfte ab sofort die Möglichkeit, als Direktmitglied Zugriff auf die Dienstleistungen des FEG zu bekommen. In einer aktuellen Info-Broschüre wendet sich dazu der FEG Vorsitzende Simon-Boris Estermann unter anderem mit folgenden Worten an potenzielle Interessenten:

Simon-Boris Estermann
Foto: FEG
Simon-Boris Estermann

„Sehr geehrte Elektrofachkräfte, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sicherlich kann man in 'Lektüren des Elektrohandwerks' die Passagen finden, die man gerade benötigt. Meistens ist es jedoch so, dass die Zeit dazu fehlt [… ] Ich möchte Sie persönlich einladen, mit uns und unseren Partnern der Elektroindustrie die elektrotechnischen Anforderungen von heute und der Zukunft gemeinsam zu meistern. Werden sie Direkt­mitglied in unserem starken Verband! Nutzen Sie unsere Leistungen und den Wissensvorsprung unserer Spezialisten für sich. Wir freuen uns!“

Man darf gespannt sein, in welche Richtung das Angebot zum Abschluss einer Direktmitgliedschaft im FEG führen wird. Der Gedanke an sich erscheint zunächst ungewöhnlich – möglicherweise nur deshalb, weil bisher noch kein anderer auf eine solche Idee gekommen ist? 'mi' bleibt für Sie dran!

RA Oliver Blumberg
Chefredakteur
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