Ratgeber 'Der Energiesteckbrief für Wohngebäude'

In privaten Haushalten stellen die Heizkosten den größten Anteil an den laufenden Betriebskosten dar. Anders als bei elektrischen Haushaltsgeräten oder Autos ist der Energiebedarf von Wohngebäuden für Mieter oder Käufer allerdings meist eine nicht einzuschätzende Größe. Der Energieausweis soll hier seit 2008 mehr Transparenz schaffen und aufzeigen, mit welchem Energieverbrauch in einer Wohnimmobilie pro Quadratmeter und Jahr zu rechnen ist.

Ab 1. Mai 2014 hat der Gesetzgeber diese Regelungen nochmals modifiziert, u. a. durch eine Neuskalierung der Farbskala im Energieausweis sowie die Einführung von Energieeffizienzklassen. Der Energieausweis muss nun unaufgefordert bereits bei der Besichtigung vorgelegt und beim Kauf einer Immobilie im Original beziehungsweise dem Mieter beim Vertragsschluss in Kopie ausgehändigt werden. Außerdem muss in kommerziellen Anzeigen der Energiekennwert einer Immobilie genannt werden. Halten sich Verkäufer und Vermieter nicht an die gesetzlichen Vorgaben, kann seit 1. Mai 2015 ein Bußgeld in Höhe von bis zu 15.000 € verhängt werden. Die Bundesländer führen stichprobenartige Kontrollen durch und prüfen Energieausweise auf ihre Korrektheit.
 
Der Energieausweis und seine Klassifizierung des Gebäudes von A+ bis H entwickelt sich damit immer mehr zu einem unverzichtbaren Marketinginstrument. Eine Immobilie ist jedoch nicht mit dem Stromverbrauch eines Kühlschranks oder Backofens vergleichbar. Die für ein Wohngebäude ausgewiesenen physikalischen Eckwerte können daher nur die wenigsten Eigentümer und Vermieter sowie potenziellen Käufer und Mieter richtig einschätzen und bewerten.
 
Um hier mehr Transparenz zu schaffen, hat 'markt intern' den 'Energiesteckbrief' entwickelt. Er zeigt auf kompakten acht Seiten leicht und verständlich, welcher Eigentümer und Vermieter einen Energieausweis braucht, welche Arten gesetzlich vorgeschrieben sind und wie die im Ausweis enthaltenen Angaben zum Energiebedarf richtig zu lesen und praxisgerecht einzuschätzen sind. Damit können Sie Ihren Kauf-/Mietinteressenten auf einfacher Weise zeigen, wie der Energieausweis Ihres Hauses zu lesen ist.

Erstellt: Mai 2015; geprüft: August 2016

 


 

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