Rückschau auf den 'Tag des Mittelstandes' am 14 Oktober 2011 in der Rheinterrasse Düsseldorf

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'mi'-Gesellschafter Sandra Kinder und Olaf Weber eröffnen den TdM

Den 'Tag des Mittelstandes' unter der Überschrift ’Vorfahrt für kleine und mittlere Unternehmen’, richtet 'markt intern' am 14. Oktober 2011 erstmalig zusammen mit der FOM Hochschule für Oekonomie & Management aus. Ziel ist es, eine gemeinsame Resolution zu verabschieden, die die Weichen des Mittelstandes für die Zukunft stellt. Die Veranstaltung im gut gefüllten Rheingoldsaal der Rheinterrasse beginnt mit der Begrüßung durch die 'markt intern'- Gesellschafter Sandra Kinder und Olaf Weber.

Podiumsdiskussion zur Zukunftsfähigkeit von Fachhandel und Fachhandwerk

Schon die erste Podiumsdiskussion zeigt deutlich: Tabuthemen gibt es nicht. Mit MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz hat 'markt intern' zum Beispiel einen Gast auf dem Podium, der sich mit Begriffen wie MultiChannel und Internetvermarktung auskennt. Denkverbote sind an diesem Tag generell verboten. Genauso geht es auch in den Workshop-Blöcken zu. Jeder der acht stattfindenden Workshops endet mit dem Beschluss einer Resolution. 

Das Publikum lauscht im gut gefüllten Rheingoldsaal den Diskutanten der ersten Diskussionsrunde

 Und auch hier geht es kontrovers, aber produktiv zu. Denn es wurden nicht nur Unternehmen ausgewählt, die sich ausschließlich mit dem Fachhandel beschäftigen, sondern auch solche, die eine klare Multichannel-Strategie, aber unter Berücksichtigung des Fachhandels, führen. Kein Wunder, dass es mitunter hoch hergeht.

Günter Kröger (Telekom Deutschland GmbH, Leiter Channelmanagement GK, Indirekte und Direkte Kanäle der kleinen und mittleren GK-Segmente)

Vertriebssteuerung: Faire Bedingungen für den stationären Vertrieb! Die Deutsche Telekom vertreibt ihre Produkte, vornehmlich Sprach- und Daten-Tarife, an der Haustür, über Call-Agents, in eigenen Shops, im Geschäftskunden-Bereich im Direkt-Vertrieb über T-Systems, im eigenen Online-Shop und über den Fachhandel. Welche Branche hat ähnlich ausdifferenzierte Absatzweg? Wir waren deshalb erfreut, Günter Kröger, Leiter Channelmanagement für mittlere und kleine Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland GmbH, als Referent für das Thema 'Handling von Vertriebskanälen' zu gewinnen. Katharina Meyer zu Altenschildesche, Chefredakteurin der 'mi'-Ausgabe Telekommunikation, führt das Publikum geradewegs zum Eingemachten: "Beratungsleitungen sind in den Preisen einkalkuliert. Und solange es kein Extra-Preisschild für Service Leistungen gibt, ist die Industrie gefordert, den Fachhändlern mit Miet- und Personalkosten bei marktüblichen Preisen mehr Marge zu geben als den weniger kostenintensiven Kanälen." Als 'best-practice-Beispiel' zeigte Günter Kröger auf: ++ Wie erreicht man differenzierte Zielgruppen ++ Welche Wege zum Kunden sind optimal  ++ Welche Steuerungsinstrumente stehen zur Verfügung  ++ Wie werden die Anreizsysteme aufeinander abgestimmt ++ Warum ist der stationäre Fachhandel der Liebling der Bonner. Eine ganz wesentliche Aufgabenstellung für einen Telefon-Dienstleister ist es, sicherzustellen, dass die Kunden vernünftig beraten werden, denn ein Urteil des OLG Schleswig-Holstein erkannte die Forderung eines Telefon-Anbieters gegenüber einem Kunden, dessen Handy sich selbständig ins Internet eingewählt und Kosten über 11.000 Euro produziert hatte, nicht an. Der Kunde musste lediglich 35 Euro für sonstige Verbindungsgebühren zahlen. Wollen die Netzbetreiber für ihre Leistungen kassieren, sind sie auf die kompetenten und fairen Beratungsleistungen ihrer Vertriebspartner angewiesen - die Renaissance des Fachhandels steht bevor. 

Workshop 2 - Fachhandel & Internet
Dr. Siegfried Kerschenbauer, Vertriebsleiter DACH Ciba Vision

Sind Umsatzverluste des Fachhandels im E-Commerce-Zeitalter tatsächlich unvermeidlich?, fragte Dr. Siegfried Kerschenbauer in seinem Workshop 'Fachhandel & Internet '. Am Beispiel von Europas größtem Kontaktlinsenhersteller, Ciba Vision, zeigt  Kerschenbauer, wie sich die stationären Stärken des Fachhandels mit den Vorteilen des Internets kombinieren lassen.

Workshop 3 - Partnerschaftskonzepte für die Zukunft
Ralf Häfele (Geschäftsführer Techtronic Industries Central Europe GmbH/Hilden)

Partnerschaftskonzepte für die Zukunft:  ++ Wie sollten Vertriebssysteme von Markenherstellern aufgebaut und konzipiert sein, damit sie den Herausforderungen einer modernen Distribution entsprechen?  ++ Kann man heute den stationären Fachhandel in profitable Partnerschaftskonzepte einbinden, ohne dass rechtliche Grenzen überschritten und auch der Bedeutung des Online-Vertriebs Rechnung getragen wird?  ++  Welche juristischen Fallstricke hat der Gesetzgeber bei der Implementierung selektiver Vertriebssysteme gelegt, und worauf müssen Markenhersteller in der Praxis achten? – Antworten auf diese und weitere Fragen haben Ralf Häfele, Geschäftsführer TechTronic Industries Europe (TTI) und RA Markus Nessler, führender Vertriebsrechtsexperte, im Workshop 'Partnerschaftskonzepte für die Zukunft/Selektive Vertriebssysteme' gegeben. Ralf Häfele erläutert am Beispiel des Partnerschaftskonzepts für die Marke Milwaukee, eine von mehreren TTI-Marken, die er im operativen Geschäft verantwortet, wie gegenseitiges Fördern und Fordern Handelspartner und Industrieunternehmen in die Lage versetzt, eine für beide Seiten profitable Marktperformance zu realisieren. Markus Nessler, erfahrener Rechtsanwalt und Coach, zeigt nachfolgend die rechtlichen Grenzen von (verpflichtenden) Partnerschaftskonzepten auf und führt anhand eines Kataloges mehrere 'Hauptsünden' im täglichen Umgang mit Vertriebsvereinbarungen auf. Hier seien die Unantastbarkeit von UVP oder eine schriftliche Ermahnung von Gebietsverkaufsleitern zur Einhaltung selbiger genannt. Nessler nennt im Workshop konkrete Lösungsansätze, ohne die sachverständigen und hochkarätigen Workshopteilnehmer in einen Paragraphendschungel zu führen. – Selektiver Vertrieb von Markenprodukten über den stationären Fachhandel ist möglich und nachhaltig profitabel, wenn Visionen und Ziele im Vertrieb mit Kompetenz und exzellentem Fachwissen gepaart sind.

Workshop 4 - Herausforderung Unternehmensnachfolge
Steuerberater Günter Stolz

Auch abrundende Themen stehen neben der Vertriebspolitik im Mittelpunkt. Ganz vorne mit dabei: Der Workshop  ’Unternehmensnachfolge’ von Steuerberater Günter Stolz...

Workshop 5 - Betriebsprüfung bei KMU
RA Dr. Thomas Kaligin

... oder auch das Thema ’Betriebsprüfung’, geleitet von Dr. Thomas Kaligin, sorgen für Begeisterung und klare Forderungen an die Politik.

Workshop 6 - Finanzrisiken bei Mittelständlern
Jürgen Herter (Leiter Private Banking der Walser Privatbank AG/Riezlern)

Finanzen: Bleiben Sie handlungsfähig! Eurokrise, Bankenkrise, Börsenkrise – die ’Finanzrisiken bei Mittelständlern’, so der Titel des sechsten Workshops, sind gerade dieser Tage augenfällig. Nach einer kurzen Standortbestimmung durch Dr. Ludger Steckelbach, Chefredakteur ’finanztip’, war der Referent deshalb an vielen Fronten gefordert:  Wie können meine Risiken überhaupt beurteilt werden? Wie manage ich Risiken im privaten Vermögen? Wohin entwickelt sich die aktuelle Krisensituation? – Diese drei Fragen verdeutlichen bereits die Brisanz der Themen, zu denen Jürgen Herter, Leiter Private-Banking der Walser Privatbank AG, versiert und aktuell aufklärte. Ein speziell zur Einschätzung des eigenen Risikoverhaltens entwickeltes Tool verdeutlichte den Mittelständlern, wie nonchalant diese wichtige Kernfrage bei vielen bisher häufig abgetan wurde. Fragen der Teilnehmer vertieften dazu, wie sie denn mit ihren bereits vorhandenen Vermögensbeständen sinnvoll umgehen. Ergebnis: Heute sind derart unterschiedliche Szenarien möglich, dass umsichtige Anleger auf etwas Rendite zugunsten erhöhter Flexibilität verzichten. Unmittelbar bevorstehende Extremereignisse wie eine Währungsreform hält Jürgen Herter für unwahrscheinlich.

Workshop 7 - Abmahnfallen im Internet
Dr. Viola Huber (Geschäftsführerin des Wettbewerbsvereins 'Wirtschaft im Wettbewerb')

'Öffentlichkeit und neue Medien' war das Motto der dritten Kongress-Säule: Wie lassen sich die Risiken des Internet beherrschen und gleichzeitig die darin liegenden Chancen ergreifen? Als Leiter des Workshops zu den Abmahnfallen im Internet erinnerte 'mi'-Justiziar Dr. Gregor Kuntze-Kaufhold daran, dass diese Frage auch mit fairen Wettbewerbsbedingungen zu tun hat, die nicht nur vorteilhaft für die Großen sein dürfen, sondern auch die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen angemessen berücksichtigen müssen. Um hierzu beizutragen, habe Dipl.-Ing. Günter Weber vor 35 Jahren den Verein "Wirtschaft im Wettbewerb" (WiW) gegründet. Spontaner Applaus für den anwesenden 'mi'-Herausgeber. Anschließend deckte die Referentin, Frau Dr. Viola Huber, Geschäftsführerin des WiW, Punkt für Punkt die wichtigsten Abmahngefahren im Internet auf. Ihr schonungsloser, dennoch äußerst kurzweiliger Vortrag schloss sarkastische Bemerkungen ein, wie z.B. die, der einzige sichere Internet-Auftritt laute: "Hier entsteht eine neue Internet-Präsenz." Die Teilnehmer wurden aber nicht nur zum Schmunzeln gebracht, sondern stimmten in der anschließenden Diskussion überein, dass der übermäßig betriebene Regelperfektionismus es juristisch versierten "Wegelagerern" zu einfach macht, Fallstricke auszunutzen, da Verstöße gegen Formvorschriften mit geringem Aufwand, aber hohem Ertrag abgemahnt werden können. Damit waren die Resolutionsforderungen des Workshops gefunden: Gesetzliche Fehlanreize sind abzustellen. Dem Kaufmann muss es wieder möglich sein, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. Instrumente dazu sind: Abbau der Hinweis- und Informationspflichten auf ein Mindestmaß; Verweise per Link statt Textwüsten; Abschaffung des fliegenden Gerichtsstandes. Die Politik ist aufgerufen, engagiert gegen die Auswüchse des Abmahnwesens vorzugehen; "Wegelagerei" im Internet darf sich nicht mehr lohnen.

Workshop 9 - Strategisches Internet-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen
Sanjay Sauldie, Direktor des Europäischen Internet Instituts und Akademie

Tag des Mittelstandes 2011: „Nicht glauben oder nicht wissen schützt vor neuen Erkenntnissen nicht“ lautet das Credo von Sanjay Sauldie, Direktor des Europäischen Internet Marketing Instituts und Akademie und vielfach ausgezeichneter Top-100-Excellence Speaker. Unter dem Titel „Strategisches Internet-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen“ faszinierte er im großen Rheingoldsaal der Düsseldorfer Rheinterrasse mit einem wahren „Feuerwerk anregender Praxisbeispiele“ - da hatte das Programm nicht zu viel versprochen - mittelständische Unternehmer aus allen von ’markt intern’ vertretenen Branchen. „95% aller Websites von kleinen und mittelständischen Unternehmen sind nicht erfolgreich – wie können wir das ändern?“ Diese Frage beantwortete Sauldie in einer erfrischend einfachen und bildhaften Sprache. „Machen Sie das Internet zu einer exzellenten Vertriebsmitarbeiterin“ forderte er das Publikum auf.

Prof. Dr. Joerg Andres

Nach Abschluss der Workshop-Blöcke stellte Rechtsanwalt und Steuerberater Prof. Dr. Joerg Andres die Kooperation zwischen 'markt intern' und der FOM Hochschule für Oekonomie & Management vor. Anhand einer Umfrage zu den Jahresabschluss-Publizitätspflichten für Kapitalgesellschaften belegte Andres, wie es möglich ist, mittelständischen Interessen effektiv Gehör zu verschaffen. Bei der Umfrage hatten sich 'markt intern' als Fragesteller und die FOM als Auswerter ideal ergänzt. Das Ergebnis ist eindrucksvoll: Die Verschärfung der Publizitätspflichten wird von der Mehrzahl der Mittelständler äußerst kritisch gesehen. Unter großem Beifall des Auditoriums trug Andres dann die Kernpunkte der in den Workshops verabschiedeten Gesamt-Resolution vor. Aus der Vielzahl der konkreten Forderungen ergäben sich einige tragende Leitgedanken, so Andres, beispielsweise das Bestehen verlässlicher Rahmenbedingungen, wozu auch eine stabile Finanzordnung zähle. Ferner sei die Standorttreue mittelständischer Unternehmen als fördernswert anzuerkennen und der Grundsatz der Chancengleichheit und der Verhältnismäßigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen ernster zu nehmen. Die Kernthesen der Resolution seien: "Kleine und mittlere Unternehmen sind zukunftsfähig, indem sie Kompetenz-, Ausbildungs- und Innovationsträger bleiben. Politik und Wissenschaft haben die Aufgabe, im gemeinsamen Dialog mit dem Mittelstand die Rahmenbedingungen zu verbessern, damit mittelständische Unternehmen ihre Zukunftsfähigkeit auch real unter Beweis stellen können – zum Wohl der volkswirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa." Die Resolution pro Mittelstand finden Sie hier im Wortlaut.

Burkhard Hirsch

In der anschließenden Podiumsdiskussion sollte es um die Frage gehen, wie die Resolutionsforderungen in einen Mittelstandsdialog münden können, der das Motto "Vorfahrt für kleine und mittlere Unternehmen" praktisch umsetzt. Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um die Euro- und Finanzkrise nahm sich Dr. Gregor Kuntze-Kaufhold als Moderator der Diskussion die Freiheit, zunächst nach dem diesbezüglichen Stand der Rahmenbedingungen für eine fundierte Mittelstandspolitik zu fragen. So kam es, dass der ehemalige Innenminister Nordrhein-Westfalens und Vizepräsident des Deutschen Bundestages a.D., Dr. Burkhard Hirsch, der kurzfristig für den Finanzexperten und MdB Frank Schäffler eingesprungen war, zur aktuellen Euro- und Finanzkrise Rede und Antwort stand. Gefragt, wie es komme, dass ein prominenter Bürgerrechtler mit den Marktliberalen seiner Partei konkurriere, antwortete Hirsch, eine Währung sei die in Münze geprägte Freiheit. Wenn Gefahr für die Währung drohe, sei die Einmischung eine staatsbürgerliche Pflicht. In dem FDP-Mitgliederentscheid - für den Hirsch sich derzeit genau wie Schäffler stark macht - wollte Hirsch keinen Angriff auf die Parteispitze oder gar die schwarz-gelbe Koalition sehen. ESM, EFSF - welcher Laie versteht die Zusammenhänge noch? Auf diese Frage reagierte Sven Gösmann, Chefredakteur der Rheinischen Post, mit gesunder Skepsis. Es gebe mittlerweile auch immer weniger Fachleute, die noch durchblickten. Von zu großen Vereinfachungen wollte Dr. Josef Schlarmann, Bundesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU, nichts wissen. Sein Vergleich Griechenlands mit einem Privat-Bankrotteur liege schon eine Weile zurück. Die Ursachen der Krise seien komplex - auch der Ausgang aus der Krise sei nicht mit einfachen Mitteln zu bewerkstelligen. Was es heißt, dass der Mittelstand auch in solchen Zeiten Motor der Wirtschaft ist, führte Prof. Dr. Malcolm Schauf aus, der an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management Betriebswirtschaftslehre unterrichtet. Über Größenzahlen hinaus ginge es um die Verantwortung des Inhabers, der für den Standort und die Mitarbeiter einstehe. Dies bekräftigte Rainer Mellis, Vorstandssprecher der Volksbank Düsseldorf-Neuss. Viele Mittelständler seien erstaunlich gut durch die (erste) Finanzkrise gekommen. Es sei aber zu befürchten, dass sie nun den Gürtel noch einmal enger schnallen müssten. Einen anderen Akzent setzte Dr. Karl Eggers, Marketingexperte mit großer kommunalpolitischer Erfahrung. Er erlebe immer wieder, dass zu viele Chancen nicht ergriffen und stattdessen von den Wettbewerbern vor Ort unnötige Barrieren aufgebaut würden. Hier komme es auf die (erlernbare) Kompetenz an, über den Tellerrand zu schauen.

v.l.n.r.:Dr. Karl J. Eggers, Rainer Mellis, Prof. Dr. Malcom Schauf, Dr. Josef Schlarmann, Sven Gösmann, Dr. h. c. Burkhard Hirsch

Dass der amtierende Bundeswirtschaftsminister Dr. Philip Rösler die Vokabel 'Beratungsklau' bis zum Besuch bei einer Verdener Spielwarenhändlerin nicht kannte, stufte Hirsch als nicht besorgniserregend ein. Wie er Rösler kenne, werde der das Problem zügig abstellen. Vielleicht mit der 8. GWB-Novelle? Wir sind gespannt! Hirsch mahnte darüber hinaus einen größeren Dialog seitens des Mittelstands mit akademischen Einrichtungen, z.B. Fachhochschulen, an. Viele Probleme ließen sich über Forschungskooperationen lösen. In seinem Schlusswort betonte Schlarmann nochmals die große Bedeutung, die der Mittelstand gerade in Deutschland habe und forderte das akademische Milieu dazu auf, seinerseits auf den Mittelstand zuzugehen. Den Ball aufnehmend, wies Schauf darauf hin, dass die FOM zwar bundesweit ausgerichtet sei, dabei aber starke regionale Schwerpunkte und nicht zuletzt über die berufsbegleitende Ausrichtung einen hohen Praxisbezug aufweise. Schlussappell der Podiumsdiskussion: „Wohl dem Land, das einen Mittelstand hat. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass es so bleibt!“  Diesem Appell schloss sich das Auditorium lauthals applaudierend an. 

Urs Meier

Aufgelockert wird der TdM durch den vom Publikum begeistert aufgenommenen Ex-Schiedsrichter, Top-Referenten und TV-Kommentator Urs Meier ...

Das Ensemble des Düsseldorfer Kom(m)ödchens

und durch das Düsseldorfer Kom(m)ödchen, das mit aktuellen Ausschnitten aus dem Programm bestens unterhält.

Für rockige Unterhaltung sorgte die Band 'The Clou Experience'

Für musikalische Begleitung sorgt 'The Clou Experience'. Doch neben einem begeisternden Unterhaltungsprogramm steht auch noch das mittelstandspolitische Highlight im Vordergrund:

Die erste Auszeichnung zum Super-Leistungsspiegel-Sieger! Das Unternehmen Viessmann erhält diesen Preis, und dafür gibt es mehrere Gründe: In der Branche ’Installation, Sanitär, Heizung’ hat Viessmann bislang unerreichte 38 Einzelsiege eingefahren, was dazu führte, dass man elfmal in Folge die Goldene Urkunde zum ‘Fachhandwerkspartner Nr. 1‘ durch mehrere Generationen von ‘markt intern‘-Chefredakteuren ausgehändigt bekam

Viessmann-Verwaltungsratsmitglied Dr. Thomas Schweisfurth (rechts) und der Geschäftsführer der Viessmann Deutschland GmbH, Michael Weber (2.v.r.) nehmen die Auszeichnung von 'markt intern'-Verlagsdirektor Olaf Weber (Mitte) und Chefredakteur Hans Georg Pauli (links) entgegen. Mit im Bild Viessmann-Markenbotschafter Sven Fischer (2.v.l.).

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