Mitunternehmerschaft - Teure Fehler vermeiden

Arbeitshilfen für Ihre Steuererklärung 2015


von: Karl-Heinz Klein | Redaktion: steuertip
 
Gutes tun und Steuern sparen. Für die Steuerveranlagung 2015 gelten dabei folgende Regeln: 

  • Spenden und Mitgliedsbeiträge zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke (Übersicht im Downloadbereich für Abonnenten) können Sie bis zu 20 % des Gesamtbetrags Ihrer Einkünfte als Sonderausgaben absetzen. 
  • Bei Spenden und Mitgliedsbeiträgen an politische Parteien ermäßigt sich die Einkommensteuer um 50 % der Ausgaben, höchstens 825 € (bei zusammen veranlagten Ehegatten höchstens 1.650 €). Höhere Zuwendungen als 1.650 € (bzw. 3.300 €) werden bis maximal 1.650 € (bzw. 3.300 €) als Sonderausgaben berücksichtigt. 
  • Bei Spenden und Mitgliedsbeiträgen an unabhängige Wählervereinigungen reduziert sich die Einkommensteuer ebenfalls um 50 % der Ausgaben, jedoch höchstens um 825 € (Ehegatten: 1.650 €). Zuwendungen über 1.650 € (bzw. 3.300 €) wirken sich steuerlich nicht aus. 
  • Spenden in den Vermögensstock einer Stiftung sind bis 1 Mio. € begünstigt. Bei Ehegatten verdoppelt sich der Höchstbetrag auf 2 Mio. € (unabhängig davon, wer die Zuwendung geleistet hat). 

Unser Service: Schnell und übersichtlich ermitteln Sie die als Sonderausgaben abziehbaren Beträge mit unserem Berechnungsbogen „Spenden und Mitgliedsbeiträge 2015“ (Kopiervorlage: Download exklusiv für Abonnenten des steuertip; interaktives PDF-Formular zum sofortigen Ausfüllen am Bildschirm: Download exklusiv für Abonnenten des steuertip). Sie können die Beträge bequem in das Hauptformular zur Steuererklärung 2015 übernehmen. Ausführliche Erläuterungen zum Berechnungsbogen erhalten Sie im Abonnenten-Bereich.

steuertip: Zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge hat das BMF die Regeln zum Spendenabzug vom 1.8.2015 bis 31.12.2016 gelockert. So gilt für alle Sonderkonten, die von Hilfsorganisationen eingerichtet wurden, ohne betragsmäßige Beschränkung der vereinfachte Zuwendungsnachweis. Es genügt daher der Bareinzahlungsbeleg oder der Kontoauszug eines Kreditinstitutes. Beim Online-Banking reicht der PC-Ausdruck. Über die weiteren Erleichterungen hatten wir bereits in 'steuertip' 40/14 ausführlich informiert.

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