"BizzNote" - Ihre persönliche Mandantenumfrage

Informationen rund um Ihre Mandantenumfrage

Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Kanzlei aus der Perspektive Ihrer Mandanten zu betrachten? Wissen Sie, was diese an Ihrem Büro besonders schätzen und was ihnen möglicherweise nicht so gut gefällt? Natürlich wird Ihnen von Mandanten im persönlichen Gespräch das eine oder andere berichtet, und es bleibt Ihnen auch nicht verborgen, wenn ein Mandant einmal unzufrieden ist und sich beschwert. Doch dies sind alles nur Momentaufnahmen, die Ihnen nicht wirklich vermitteln, wie Ihre Kanzlei von den Mandanten tatsächlich gesehen und beurteilt wird. Für ausführliche Einzelgespräche fehlt Ihnen einfach die nötige Zeit. Daher möchten wir Ihnen heute die Durchführung einer Mandantenbefragung empfehlen. Dieses Instrument zur Messung der Kundenzufriedenheit wird bisher nur von wenigen Kollegen genutzt. Als erfolgs- und mandantenorientierter Berater sollten Sie hierauf jedoch nicht verzichten.

Durch eine Mandantenbefragung erfahren Sie zunächst, wie zufrieden die Kunden mit den angebotenen Dienstleistungen wirklich sind, aber auch, wie sie den Außenauftritt und die Rahmenbedingungen beurteilen. Die Kunden können sich zu den Bürozeiten, der telefonischen Erreichbarkeit aber auch zur Sauberkeit und Ausstattung der Büros äußern. Sie erhalten wertvolle Informationen über Schwachstellen Ihrer Kanzlei, die Ihnen ansonsten verborgen bleiben würden. Manchmal stören sich Mandanten an Kleinigkeiten, die Sie ohne größere Probleme und ohne Aufwand beheben können, die Ihnen aber bisher noch nie aufgefallen sind. Dies ist jedoch nur ein Aspekt. Sie können nämlich bei dieser Gelegenheit auch bisher nicht bedienten Beratungsbedarf feststellen, indem Sie nachfragen, welche zusätzlichen, bisher nicht angebotenen Dienstleistungen Ihre Mandanten vermissen. Hierdurch ergeben sich für Sie möglicherweise neue Tätigkeits- und Beratungsfelder. Schließlich beweist die Befragung auch ein Stück Wertschätzung gegenüber Ihren Mandanten.

Als heutige Beilage haben wir für Sie einen Musterfragebogen zusammengestellt. Sie können diesen als Kopiervorlage verwenden und ihn an Ihre Mandanten versenden oder ihnen bei der Abholung von Unterlagen mitgeben. Zum Einsammeln der ausgefüllten Fragebögen können Sie einen Sammelbehälter gut sichtbar im Eingangsbereich der Kanzlei platzieren. Hierdurch werden alle Mandanten an die Abgabe des Fragebogens erinnert. Diesen stellen wir Ihnen im Rahmen unseres Angebotes „BizzNote“ gerne als Word-Datei zur Verfügung. Zu einem sehr attraktiven Preis öffnen wir Ihnen mit „BizzNote“ die Möglichkeit, dass Ihre Mandanten den Fragebogen zuhause online ausfüllen können. Kleine Kärtchen, mit denen Sie Ihre Mandanten zur Teilnahme an der Online-Befragung einladen können, halten wir ebenfalls für Sie bereit. Das komplette Angebot mit weiteren Erläuterungen liegt der heutigen Ausgabe bei. Egal, ob Sie sich für die gute alte Papierform oder die moderne Online-Version entscheiden; auf eine regelmäßige Mandantenbefragung sollten Sie keinesfalls verzichten. Zeigen Sie Ihren Mandanten, dass Sie auf deren Meinung großen Wert legen.


Weitere Informationen erhalten Sie über die Redaktion

Umfrage-Ergebnisse DATEV pro - Alles ist gut?

In der Beilage finden Sie die Ergebnisse unserer Umfrage DATEV pro – Alles ist gut? Für Ihre zahlreiche Teilnahme und die umfangreichen Kommentare möchten wir Ihnen an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen. Im Rahmen der Umfrage hat sich gezeigt: Die von uns erfragte Einschätzung der DATEV eG deckt sich in großen Teilen nicht mit der Sichtweise der Genossen. Im Einzelnen:

Immerhin rd. 35% der Kollegen haben die Umstellung auf DATEV pro als „reibungslos“ bzw. verbunden mit den „üblichen Schwierigkeiten bei Einführung einer neuen Software“ bezeichnet. So schreibt uns die Steuerberater-Sozietät Hugenpoth+Schlücking+Moritz aus Fröndenberg: „Bei jeder Softwareumstellung treten Überraschungen auf. Bei gepflegtem Datenbankbestand sind diese bei der Umstellung auf Pro jedoch minimal gewesen.“ Fast zwei Drittel der Befragten stufen die Umstellung jedoch als „belastend“ bzw. als „Zumutung“ ein. Und die Kritik beschränkt sich nicht auf die „ewig Unzufriedenen“, sondern wird auch und gerade von Beratern geäußert, die die Umstellung auf DATEV pro dem Grunde nach als wichtig erachten, jedoch die Art und Weise der DATEV eG kritisieren. „DATEV pro war ein richtiger und wichtiger Schritt. Nur die viel höheren Anforderungen an die Hardware wurden nicht gut kommuniziert“ – Steuerberater Maurer, Knapp & Partner aus Lindenfels. Steuerberaterin Ruth Görgen aus Weiskirchen: „Das Programm ist gut. Aber ich möchte selbst entscheiden, wann und ob ich ein Programm nutze. Es hat viel Zeit gekostet.“

Im Durchschnitt haben die Befragten nach der Umstellung bereits rd. 16 Monate mit DATEV pro gearbeitet und Erfahrungen gesammelt. Das Ergebnis dieser Erfahrungen fällt aber durchaus nicht positiv aus. 38% der Berater sind bis heute nicht von DATEV pro überzeugt. Ein Großteil davon überlegt, ob er sich einen anderen Anbieter sucht. Wie der Kollege Joachim Burger aus Frankfurt am Main: „Ich bin so unzufrieden, dass ich DATEV auf ein Minimum reduziert habe und meine laufenden Arbeiten mit einer anderen Buchhaltungs- und Steuersoftware erledige. DATEV nutze ich nur noch für den Altbestand.“ Von denen, die viel Zeit in Schulungen investiert haben, kommt der überwiegende Teil (62%) auch nicht zu einer positiveren Beurteilung, sondern stellt fest, dass sich der Zeitaufwand nicht gelohnt hat. 49,1% – also fast die Hälfte – sehen sogar bis heute keine Vorteile von DATEV pro.

Ganz anders die Einschätzung der DATEV eG auf unsere Frage über die Akzeptanz und Zufriedenheit mit DATEV pro: „Ein gutes Jahr nach Abschluss der Einführung hat sich die Gesamtzufriedenheit signifikant verbessert – zwei Drittel der Befragten beurteilen DATEV pro inzwischen sogar mit 'sehr gut' oder 'gut'.“ Ein solch deutliches Überwiegen der positiven Beurteilungen lässt sich aus unseren Umfrageergebnissen jedoch beim besten Willen nicht herauslesen – vielmehr wird umgekehrt ein Schuh daraus.

Da das Programm offenbar doch nicht so selbsterklärend ist, wie die DATEV eG zunächst meinte (lediglich 13,9% der Umfrageteilnehmer stuften das Programm als „selbsterklärend“ ein), hat sie die Einführung mit (Online-)Schulungen, Beratertipps zum Arbeiten mit DATEV pro und der Arbeitshilfe „Effizientes Arbeiten mit DATEV pro“ unterstützt. Schade nur, dass ein Großteil der Befragten mit den Schulungsergebnissen nicht zufrieden war und viele Berater (rd. 37,4%) die Arbeitshilfen schon aus Zeitmangel nicht nutzen können. Denjenigen Beratern (21,5% der Befragten), denen die Arbeitshilfen bis heute unbekannt sind, dürfte es ähnlich gehen. Wenn die DATEV eG meint, dass es sich „um Werkzeuge handelt, mit denen es den Anwendern erleichtert werden soll, das volle Potenzial der Software möglichst schnell auszuschöpfen und es dazu sinnvoll sein könne, seinen Arbeitsstil ein wenig umzustellen“, verkennt sie die Sichtweise ihrer Mitglieder, bei denen „Zeitmangel“ eines der größten Probleme ist. Deshalb spricht die Kollegin Heike Siemund aus Lampertheim sicherlich vielen Kollegen aus der Seele, wenn sie feststellt: „Es ist nur schlimm, dass man so viele Arbeitshilfen benötigt. Das müsste alles selbsterklärend sein.“ Ein Versprechen, das die DATEV in diesem Fall nicht gehalten hat. „Umständlich, nicht zielführend, kompliziert“ so der Kollege Reinhard Zimmermann aus Essingen. Ziegert Treuhand GmbH aus Bad Oeynhausen schreibt: „Unlogischer Aufbau, Unübersichtlichkeit, nicht selbsterklärend. Auch nach 12 Monaten: Die alten Programme waren übersichtlich, die neuen absolut verzichtbar.“

Eine von der DATEV eG stets hervorgehobene Effizienzsteigerung mittels DATEV pro konnten nur rd. 15,7% der Umfrageteilnehmer bestätigen und schätzten diese im Schnitt mit 14%. Für rd. 84% der Anwender ergibt sich damit im Umkehrschluss keine spürbare Effizienzsteigerung, so dass der Mehraufwand, der mit der Programmumstellung verbunden ist, (bislang) nicht durch ein schnelleres Arbeiten wieder eingeholt werden konnte. Wir meinen: Das sind nach rd. 16 Monaten eindeu-
tig zu wenig Mitglieder, die eine Effizienzsteigerung spüren. Dafür gibt es aus unserer Sicht nur zwei Ursachen: Entweder das Programm führt nicht zu weitreichenden Effizienzsteigerungen oder es liegt an den Beratern, die das Programm bedienen. Die Antwort liegt aus unserer Sicht auf der Hand!

Demgegenüber erscheint die Umstellung der Mandanten deutlich problemloser gelungen zu sein (Unzufriedenheit bei rd. 27%). Während die DATEV eG jedoch mitteilt, dass ihr keine Mandanten bekannt sind, die wegen der Umstellung auf DATEV pro auf die Leistungen der DATEV eG verzichten wollten, gaben 9,5 % der Teilnehmer an unserer Umfrage an, dass ihre Mandanten die Umstellung nicht mitmachen wollten.

Die DATEV eG erklärt: „DATEV pro läuft inzwischen in allen Kanzleien produktiv. Eine neue Produktlinie aber ein Jahr nach Einführung mit dem Reifegrad der Windows-Linie zu vergleichen, wäre vermessen. Software, die man nicht noch besser machen kann, gibt es nicht. Funktional sind die umgestellten Produkte jedoch der bisherigen Windows-Linie ebenbürtig. In Detailfragen ergibt sich bei einer neuen Produktlinie natürlich immer wieder Handlungsbedarf, der erst während der Nutzung in der jeweiligen Systemumgebung offensichtlich wird. Insofern optimieren wir DATEV pro stetig weiter.“ Dies hört sich so an, als ob lediglich Kleinigkeiten zu verbessern sind, die im Rahmen von üblichen Software-Updates anfallen.

Die DATEV-Mitglieder sind jedoch völlig anderer Meinung: Die nach wie vor im Vordergrund der Kritik stehenden deutlich langsameren Laufzeiten stellen eine Arbeitsbehinderung dar, die der DATEV eG bei Einführung der Software bekannt gewesen sein muss, und die sie bis heute nicht behoben hat. Wenn die langsameren Laufzeiten der DATEV eG erst später aufgefallen sind, muss sie sich vorwerfen lassen, dass sie offenbar die Programme im Vorfeld nicht ausreichend getestet hat.

Zudem sind weiterhin 57,6 % der befragten Mitglieder mit dem Support der DATEV eG bei Problemen unzufrieden. Die DATEV eG verweist zur Entschuldigung auf Nachfrageengpässe im Zusammenhang mit dem Vorjahresendspurt. Dazu der Kollege Jürgen Füßler aus Uhldingen-Mühlhofen: „Die Kollegen haben selbst Schuld. Langes Abwarten verursachte den Stau, an dem wir jetzt alle noch leiden. Die DATEV konnte das allerdings vorhersehen, hat insoweit versagt.“ Und wenn Sie eine Antwort der DATEV-Hotline benötigen: Vergessen Sie nicht, neben Ihrer Beraternummer die Service-TAN anzugeben!

Die Umfrageergebnisse lassen von einer Begeisterung der Mitglieder wenig erkennen. Die DATEV eG wäre gut beraten, die anhaltende Kritik ihrer Mitglieder ernst zu nehmen und an sich zu arbeiten. Zu diesem Zweck werden wir dem DATEV-Vorstand unsere Ergebnisse vorlegen. Außerdem wollen wir in unseren Schwesterdiensten der Frage nachgehen, wie zufrieden die DATEV nutzenden Unternehmer wirklich sind.

Online-Steuerberatung: Horrorvision oder geniales Marketingkonzept?

Folder - Steuerberater Mandanteninformation
Folder - Steuerberater Mandanteninformation

Im Zeitalter des Internets breiten sich still und heimlich auch Angebote zur Online- Steuerberatung aus. Teilweise werden die Mindestgebührensätze der Steuerberatergebührenverordnung dabei deutlich unterschritten. Um Mandanten davon zu überzeugen, daß die Beratung in der klassischen Kanzlei vor Ort viele Vorteile bietet, haben wir für Steuerberater ein Merkblatt erstellt.

Hier können Sie die Mandanteninformation zum Thema "Steuerberatung im Internet" bestellen. Dies gilt bei unverändertem Nachdruck für Bestellmengen ab 100 Stück und bei individualisiertem Nachdruck ab einer Bestellmenge von 50 Stück. Bei der zweiten Alternative haben Sie die Wahl, ob Sie nur den Eindruck Ihrer Kanzleidaten wünschen oder auch das Logo sowie ein Foto des/der Kanzleiinhaber/s auf der Rückseite des Merkblatts einsetzen lassen möchten.

Beachten Sie: Die Einarbeitung Ihrer individuellen Daten erfordert drucktechnisch einen erhöhten Mehraufwand, der als Fixkostenbeitrag in den angegebenen Preisen bereits enthalten ist. Alle Preise verstehen sich als Netto-Preise zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

 

“Photovoltaik – Effiziente Energiegewinnung plus Steuerersparnis“

Trotz gleitender Degression der Einspeisevergütung ist die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen weiter ungebrochen. Insbesondere Privatpersonen machen sich die nach wie vor attraktiven Förderbedingungen im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) zunutze und installieren kleine bzw. Anlagen mittlerer Größe auf ihrem Grundbesitz, meist auf dem Dach der Immobilie.

Nahezu jedes Steuerbüro wird daher über kurz oder lang mit Fragen aus der Mandantschaft zur Besteuerung von Photovoltaikanlagen konfrontiert. Die Thematik ist nicht nur bei aktuellen Steuererklärungsarbeiten relevant, sondern grundsätzlich in allen offenen Fällen. Dringender Aufklärungsbedarf ergibt sich dabei insbesondere bei der Inanspruchnahme des “Seeling-Modells“, da der Gesetzgeber die Abschaffung dieses Steuersparmodells im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2010 vorsieht.  

Unser Angebot für Abonnenten: Mit Hilfe der PowerPoint-Präsentation: “Photovoltaik - Effiziente Energie-
gewinnung plus Steuerersparnis“ können Sie alle Fragen von Mandanten anhand von praxisnahen Beispielsfällen und deren steuerliche Auswirkungen schnell und rechtssicher beantworten. Die Software enthält auch alle relevanten Vortragsnotizen zur Präsentation der Materie, z.B. im Rahmen einer Mandantenveranstaltung.

Sie erhalten diese exklusive Beratungssoftware, die Sie durch den Einbau Ihres Kanzleilogos personalisieren können in der Redaktion.