Der Möblierungszuschlag und die Mietpreisbremse

Seit Juni 2016 gilt die sogenannte „Mietpreisbremse“. Sie verfolgt das Ziel, bezahlbare Mieten in Ballungszentren für alle Einkommensgruppen sicherzustellen. Deshalb begrenzt der Gesetzgeber den Mietzins bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt auf 110 % der ortsüblichen Vergleichsmiete. Welche Gebiete derartige Ballungszentren darstellen, legt jede Landesregierung selbst fest. Aktuell haben zwölf Bundesländer für insgesamt 313 Städte und Gemeinden die Mietpreisbremse eingeführt. 

Ob die Mietpreisbremse wirklich geeignet ist, das mit ihr angestrebte Ziel der Sicherung bezahlbarer Mieten zu erreichen, wird auch mehr als ein Jahr nach Einführung der Mietpreisbremse noch kontrovers diskutiert. Denn die Mietpreise steigen vor allem dort, wo die Nachfrage höher ist als das Angebot. Eine Deckelung der Mietpreise ändert aber nichts an der hohen Nachfrage. Experten erwarten daher vor allem in den Metropolen weiter ansteigende Mieten. 

Dort, wo die Mieten aufgrund der Mietpreisbremse das erzielbare Niveau drücken, suchen Vermieter nach legitimen Wegen, die Mietpreisbremse zu „umgehen“. Inzwischen werden häufig auf die ortsübliche Vergleichsmiete Zuschläge erhoben, etwa ein „Möblierungszuschlag“. Analysen von Empirica belegen, dass für möblierte Wohnungen in Großstädten 60-80 % mehr an Miete verlangt wird als für eine entsprechende Wohnung ohne Einrichtung. 

Doch ist das legitim? Und … 

++ Welche Mietpreisregeln gelten für möblierte Wohnungen?

++ Was bedeutet „möbliert“?

++ Wie wird der Möblierungszuschlag rechtssicher berechnet?

++ Wie verhält sich der „Möblierungszuschlag“ zur „Mietpreisbremse“?

Antworten darauf finden unsere Leser in der topaktuellen Veröffentlichung der Redaktion ‘immobilien intern‘ mit dem Titel: „Der Möblierungszuschlag: Ein Weg zur Umgehung der Mietpreisbremse?“.

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