Publizitätspflicht und Offenlegung - Stimmen von Betroffenen:

"Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich für Ihre Unterstützung bedanken! Ihre Hinweise waren sehr hilfreich und haben zum Erfolg des Verfahrens beigetragen." (Mai 2017)

"Da ich in Sachen Bundesamt für Justiz dank Ihrer Mithilfe einen großen Erfolg erreichen konnte (Erlass von Ordnungsgeldern in vergleichsweise hoher Größenordnung...)… erhoffe ich mir auch hier gute Hinweise…" (Januar 2017)

"… möchte ich Ihnen für die Aktivitäten … bezüglich der Publizitätspflicht danken. Endlich nimmt sich jemand dieser Ordnungsgeld-Kaskade mit Nachdruck an…" (August 2016)

" Wir hatten damals pünktlich offengelegt…. Nun ist es tatsächlich dazu gekommen, dass das Landgericht Bonn das Bußgeld i.H.v. 2.500 Euro festgesetzt … und unsere Beschwerde zurückgewiesen hat. Haben Sie eine Empfehlung für uns, wie wir weiter vorgehen sollten? Bzw. haben Sie in der Zwischenzeit andere Erfahrungen mit solchen Fällen gemacht? " Ders.: "… vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Eine Rechtsbeschwerde wurde leider nicht zugelassen. Es wäre super, wenn Sie uns auf dem Laufenden halten könnten." (Dezember 2016)

"Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: Im Rahmen eines Steuerstraverfahrens wurden bei einer GmbH & Co KG … sämtliche Geschäftsunterlagen beschlagnahmt. Am ….  wurden die beschlagnahmten Unterlagen wieder zurückgegeben. ( Ein steuerliches Mehrergebnis gab es nicht !!!! ). … Der GmbH & Co KG war es faktisch nicht möglich der Offenlegungspflicht nachzukommen." (November 2016)

"… für Ihre Ausführungen und Unterstützung möchten wir Ihnen herzlich danken." (August 2016)

"… ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre umfänglichen Bemühungen! Ich bin äußerst positiv von Ihrer Schnelligkeit und profunden Hilfe angetan. Meine Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Richtig gut!! Mit sehr freundlichen Grüßen und mit großer Dankbarkeit…" (Juli 2016)

"…hier ein kleine Geschichte aus der Offenlegungsthematik. … mahnte das Bundesamt für Justiz … die noch nicht erfolgte Offenlegung des Jahresabschlusses an. Ablauf der diesbezüglichen Nachfrist war der 30.04….. Mit Datum 28.04…. wurde der Jahresabschluss zur Hinterlegung an den Bundesanzeiger Verlag übermittelt. Kurze Zeit später erreichte uns von dort eine Nachfrage zu den Verhältnissen …, welche wir zutreffend beantworteten. Es dauerte nicht lange, da wurde uns mitgeteilt, dass die Gesellschaft im Jahr … zwei der drei Merkmale einer Kleinstkapitalgesellschaft überschritten hat und folglich … eine Offenlegung zu erfolgen hat und keine Hinterlegung. Wir argumentierten, dass nach den Kommentierungen zum §267a HGB bei der Beurteilung … auf Vorjahre abzustellen ist. ... Wenn nach diesen die Schwellenwerte nicht an zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten wurden, liegt eine Kleinstkapitalgesellschaft vor. … Der Bundesanzeiger Verlag teilte diese Auffassung nicht. … Wir haben dann letztendlich nachgegeben und trotz der nach hier vertretener Ansicht fehlerhaften Beurteilung einen Anhang nachgefertigt und einen Offenlegungsauftrag erteilt. Gestern erhielt unsere Mandantin den Ordnungsgeldbescheid, da durch den Austausch der Argumente die Nachfrist zur Offenlegung überschritten war und der Offenlegungsauftrag somit verspätet erfolgte. Die erstmalige Übermittlung innerhalb der Nachfrist spielt somit keine Rolle. Haben Sie Kenntnis, ob es hinsichtlich der Beurteilung i.S.d. §267a HGB ein Urteil gibt, welches hier Klarheit schafft?" (März 2016)

"… vielen Dank für Ihre Hilfe." (November 2014)

"…ich habe mich seinerzeit (Ende letzten Jahres) bei Ihnen eingecheckt, zunächst nur aus Informationsgründen hinsichtlich des Veröffentlichungswahnsinns des BfJ in Bonn. Inzwischen finde ich Ihre gesamte Publikation sehr sinnvoll und praktikabel, so dass ich als Kunde geblieben bin und bleiben werde. Insofern sage ich an dieser Stelle schon einmal besten Dank für Ihr Engagement. Natürlich habe ich die letzten Monate Ihre Berichte hinsichtlich des BfJ aufmerksam verfolgt. … Da wir ansonsten aber keine größeren Verspätungen zu verzeichnen haben, waren wir bisher eher entspannt. Bis uns dann … eine neuerliche Eröffnung eines Bußgeldverfahrens bei einer Mandantin auf den Tisch flatterte. Hier hat doch tatsächlich ein Mitarbeiter Zeit genug um bei einer Kleinst- GmbH einen 5 seitigen!!!! Mängelbericht zu verfassen. Da werden Dinge mit HGB Bezug bemängelt, wie die fehlenden Unterschriften auf der Bilanz sowie ein fehlender Bestätigungsvermerk mit Unterschrift, auf dem die Bilanz von der Gesellschaft (1Mann GmbH) festgestellt wird. Des weiteren wird bemängelt, dass der Verlust, der das Stammkapital übersteigt, nicht auf der Aktivseite der Bilanz erscheint, weil die zugelassene Software dieses zur besseren Übersicht als Minusbetrag auf der Passivseite auswirft. Unsere Erklärungen hierzu, zum Beispiel wie soll man im angebotenen Veröffentlichungsverfahren über ein MS World Dokument denn Unterschriften editieren, oder der mathematisch korrekte Ausweis eines Minusbetrages auf der Aktivseite (bedeutet mathematisch Zuschreibung auf der Aktivseite), wurden komplett ignoriert und nunmehr ein Bußgeld von sage und schreibe 2.000,00 EUR festgesetzt. … Wir empfinden diese unfassbare Vorgehensweise langsam als „Kriegserklärung“ gegen einen großen Teil von Leistungsträgern in der Wirtschaft, und dass völlig ohne Not, und vor dem Hintergrund, dass es bereits eine Flut der Empörung auch in der Politik gegeben hat. Gibt es da niemanden der `mal ein Machtwort sprechen kann… !" (September 2013)

"vielen Dank für die umfangreichen Informationen…" (Juli 2013)

"Vielen Dank für die wertvollen Informationen, Sie haben mir erst einmal sehr geholfen. … Unabhängig von meinem Fall wünsche ich Ihnen auf jeden Fall Erfolg, es würde sehr vielen Menschen helfen und (wäre) bemessen am Schadensumfang sicher ein Fall für die Lehrbücher…". (Juni 2013)

"…vielen Dank für das Gespräch gestern. Sie haben mir sehr geholfen…" (Oktober 2012)

"danke, für alles!" (Januar 2011)

"Ich selbst und einige andere Unternehmer aus meinem Bekanntenkreis waren von einer Strafe in Höhe von 2.500 Euro betroffen. Der Grund: Wir waren alle nicht ausreichend informiert und haben die Angelegenheit im Tagesgeschäft schlicht übersehen. Einige haben zwar pünktlich veröffentlicht, aber nur den Anhang vergessen. Auch in diesen Fällen wurde trotz Widerspruch und Verfahren beim Amtsgericht in Bonn die Strafe in Höhe von 2.500 Euro verhängt. Im Nachhinein hatte ich nachvollziehen können, dass ich per e-Mail vom Bundesanzeiger über den fehlenden Anhang informiert wurde. Allerdings wurde ich nicht auf die Strafe hingewiesen, die ich erhalte, wenn ich den Anhang nicht umgehend nachliefere. Nun hatte ich die Angelegenheit im Tagesgeschäft wieder vergessen. Ohne jegliche Erinnerung kam dann ein Jahr später die Strafe von 2.500 Euro ins Haus. Ich habe mit bescheidenen Mitteln versucht dagegen vorzugehen – keine Chance. Bei 1 Mio. offenlegungspflichtigen Unternehmen und bei vorsichtiger Schätzung von 3% verspäteten Komplett-Datenlieferungen/-eintragungen kassiert der Staat: 1.000.000 x 3% (= 30.000 Unternehmen) x 2.500 Euro = 75.000.000 Euro. Ich gehe davon aus, dass die geschätzten 3% zu gering sind. Ich schätze weiter, dass 40% der Unternehmen die Veröffentlichungspflicht das erste Mal und 15% das zweite Mal übersehen haben. 1.000.000 x 40% (=400.000 Unternehmen) x 50 Euro = 20.000.000 Euro 1.000.000 x 15% (=150.000 Unternehmen) x 50 Euro =   7.500.000 Euro. Hier nutzt der Staat unverblümt die Möglichkeit mindestens 100 Mio. Euro einfach abzukassieren. Und dies höchst professionell organisiert. Ich habe die Strafe zwar schon längst verdaut, höre aber in meinem Unternehmerumfeld immer öfter, dass Strafen in Höhe von 2.500 Euro verhängt wurden. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, gegen dieses Abkassieren vorzugehen und suche nun nach Informationen (z.B. Interessenvertreter, Sammelklagen etc.), Ansprechpartnern und Mitstreitern, um mich im gesamten Themenkomplex erst einmal zu informieren. Können Sie mir dazu mit Informationen und Kontakten weiterhelfen? Vielen Dank vorab." (März 2010)

"…vielen Dank für Ihren Einsatz hinsichtlich der Unsinnigkeit der Offenlegung." (September 2009)

"Ich habe gerade Ihren Artikel in GmbH-intern bezüglich der Offenlegungspflicht (Ausgabe 28) gelesen. Ich darf Ihnen an dieser Stelle einmal ganz herzlich danken, dass Sie sich dieser Angelegenheit so nachhaltig widmen und auch nicht aufgeben. Sie leisten damit für die vielen 1000 kleinen GmbHs einen wirklich wertvollen Dienst. Die Offenlegungspflicht hat zum Teil katastrophale Folgen. Bei einem Mandanten hat zum Beispiel der Kunde einer kleinen GmbH anhand der Höhe der ausgewiesenen Forderungen seines Lieferanten erkannt, dass diese im wesentlichen  ihn selbst betreffen (durch Vergleich mit dem eigenen Kreditorenkonto). Daraufhin hat er den Vertrag aufgelöst, weil er mit so einer kleinen Gesellschaft, die überwiegend offensichtlich ja nur ihn bedient, nicht zusammenarbeiten wollte. Insgesamt waren davon 4 Arbeitsplätze betroffen. Gerade diese nunmehr aus der offengelegten Bilanz erkennbaren Größenverhältnisse kleiner Unternehmen, aber auch die Transparenz der Kapitalseite ist für viele Kunden von kleinen GmbHs ein Grund sich anderweitig zu orientieren. Unserem Erachten nach kostet diese völlig unverhältnismäßige Veröffentlichung Arbeitsplätze und führt zu verschärften Schwierigkeiten bei Verhandlungen der betroffenen GmbHs mit ihren oftmals viel größeren Kunden. Es gibt auch viele andere Auswirkungen, wie zum Beispiel Mitarbeiter, die nach Einblick in die Bilanz Abstand nehmen sich bei einem Unternehmen anstellen zu lassen. Bei Lieferanten führt der Einblick in die Bilanz häufig zu verschärften Verhandlungen hinsichtlich der Zahlung. Noch ein Beispiel aus der Praxis: Im Fall  einer ausländischen Kapitalgesellschaft mit deutscher Niederlassung hat sich die ausländischen Kapitalgesellschaft nach Information über die Offenlegungsverpflichtungen unter anderem auch deshalb entschlossen ihre Niederlassung in Deutschland im Laufe des Jahres zu schließen. Betroffen sind  etwa 15 Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Marketing." (Juli 2009)

"Vielen Dank für Ihre Unterstützung" (Juli 2009)

"Stoppen Sie bitte den bürokratischen Irrsinn, noch mehr Bürokratie, noch mehr Kosten, das treibt viele in den Ruin." (März 2009)

"Mit der Offenlegungspflicht wird den Großen geholfen, die Kleinen als Konkurrenz niederzumachen, auszuschalten. Damit wird Mittelstand zugunsten von Großkonzernen zerstört." (März 2009)

"Schade, wir sind gerne bereit uns für eine sinnvolle Aufgabe zu engagieren. Nun verwende ich viel Zeit und Geld um der Offenlegungspflicht nachzukommen. Wem nützt der Aufwand? Warum muss ein 'Bundesanzeiger' daran noch Geld verdienen? Wieso muss man sich bei Veröffentlichung durch eine unübersichtliche und für Einmaljährlich-Benutzer sehr verwirrende Internetseite des Bundesanzeigers mühen? (Die zudem Fehlfunktionen hat: in meinem Fall 1. nicht verfügbar, 2. Daten teilweise trotz Speichern verloren, 3. für diese Fehlfunktion wurde dann nochmal 'Strafgebühr' berechnet) Warum interessiert sich beim Bundesanzeiger niemand für Hinweise auf Fehlfunktionen? Wenn schon Veröffentlichung, warum können die Daten dann nicht gleich vom Finanzamt eingestellt werden, da dieses die selben Daten ja schon hat? Wann werden staatlich verordnete Unternehmeraufgaben handwerkerfreundlich gemacht? Etwas Bürokratie muss sein, zuviel ist Sand im Getriebe! Effizienz ist das Schlagwort in den Medien, diese brauchen wir auch in Gesetzgebung und Verwaltungen!" (Januar 2009)

"…als geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH bin ich unmittelbar Betroffener dieses völlig überzogenen Gesetzes. Folgendes spricht dagegen: - Es hat noch mehr Bürokratie und Aufwand für mich geschaffen (dabei habe ich schon eine 80 - 90 Stunden Woche)  - Sie machen es meinen großen Wettbewerbern, die mich vom Markt fegen wollen, noch leichter  - Die Banken wussten sowieso schon alles über mich und mein Unternehmen (und sind darüber hinaus doppelt und dreifach abgesichert) - von Kapitalgeber-Schutz kann also keine Rede sein. Der Sinn (des) völlig überzogenen Gesetzes ist einzig und allein, dass die Großen uns kleine Mittelständler noch besser platt machen können." (Januar 2009)

"Eine Bilanz vom Vorjahr als Gläubigerschutz?! Quatsch." (Januar 2009)

"Als Steuerberater kenne ich den täglichen Kampf meiner Mandanten im Wettbewerb. Die Veröffentlichung kostenpflichtig den Firmen aufzuerlegen, die veröffentlichen müssen, ist eine Unverschämtheit. Es sollten diejnigen für Informationen zahlen, die sie auch nutzen wollen. Gleichzeitig sehe ich keinen Anlass für die Veröffentlichung von Jahresabschlüssen bei den Firmen, die nicht aktiv am Markt tätig sind, weil das Gewerbe abgemeldet wurde, ohne gleich die Löschung zu beantragen. Es wird in diesen Fällen in keinster Weise einem Gäubigerschutz Rechnung getragen, stattdessen erfolgt ein Wertverzehr in diesen Unternehmen, da aufgrund der Publizitätspflicht die jährlichen Kosten zu passivieren sind." (November 2008)

"Welche nachweisbar konkrete Verbesserung des Gläubigerschutzes ergab sich denn durch die Offenlegungspflicht?" (November 2008)