Jahresthema Sharing Economy — Steht der Foto-Branche der nächste Umbruch bevor?

„Wir glauben, dass Konsumenten zukünftig auch physische Produkte auf Zeit mieten möchten und dies genauso einfach und sorgenfrei sein sollte, wie Musik zu streamen oder Carsharing zu nutzen“, wird Marc Opelt, Bereichsvorstand Vertrieb bei OTTO, auf der eigenen Unternehmenswebsite zitiert und er meint: „Die Idee, Produkte auf Zeit zu besitzen und lediglich zu mieten, hat in Deutschland ein neues Level erreicht. Es ist jetzt der richtige Moment, die Bereitschaft der Konsumenten für Mietangebote zu testen.“ Hintergrund ist der im Dezember unter www.ottonow.de aufgenommene Testbetrieb für ein neues Absatz-Modell, das nicht auf Kauf und Eigentumsübertragung, sondern auf Miete und temporärer Besitzüberlassung basiert. Alles nur Zukunftsvisionen – und vor allem ohne Relevanz für den Foto-Hardware- und -Zubehörbereich? Nein, denn MediaMarkt zieht seit 20. Januar mit einem Mietangebot über Grover nach. Deshalb untersucht 'mi' 2017 das Thema Sharing Economy hinsichtlich der Foto-Branche und insbesondere des Foto-Fachhandels. Wir zeichnen ein umfassendes Meinungsbild, das wir ’mi’-Lesern in der laufenden Berichterstattung präsentieren. Wie Verbundgruppen und Industrie das Thema einschätzen und beurteilen, wissen ’mi’-Leser aus der wöchentlichen Branchen-Information durch die ’markt intern’-Ausgabe ’Foto-Fachhandel & -Studio’.

 

Fotobücher: Geringerer Umsatz und Preiserhöhung sind die Folge der drastischen Umsatzsteuer-Erhöhung auf 19 %

„Aufgrund der Steuererhöhung hat CEWE seine unverbindliche Preisempfehlung für das Produkt CEWE FOTOBUCH entsprechend angehoben“, teilt Christine Hawighorst, PR-Leiterin bei CEWE/Oldenburg auf Nachfrage von 'mi' mit. Seit gut einem halben Jahr gilt der Regelsatz von 19 % Umsatzsteuer auf Fotobücher (F 03/17), nachdem die im April 2016 erreichte Einräumung einer Übergangsfrist bis Jahresende ausgelaufen ist. Eine Umkehr zur alten Umsatzsteuer von 7 % scheint derzeit unwahrscheinlich. Für 'mi' also ein Grund nachzufragen, wie sich die ärgerliche 'De-facto-Steuererhöhung' auf das Geschäft mit den Fotobüchern ausgewirkt hat. Wie viel Aufklärungsarbeit bei den Kunden nötig war und wo das Fotobuch derzeit steht, lesen Sie in der Ausgabe F 33/17.

 

Foto Erhardt in Dülmen: Hell, freundlich, strukturiert — Modernes Ladenbaukonzept zieht Kunden an

„Das ist aktuell der schönste Laden, den wir haben. Wir würden den Umbau genauso wieder machen“, sagt Anabel Erhardt, Geschäftsführerin von Foto Erhardt/Westerkappeln. Seit 2015 hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester Birthe und Cousin Christian die Geschäftsführung des Familienunternehmens inne. Im gleichen Jahr kauft Foto Erhardt ein gut gehendes Foto- Fachgeschäft in Dülmen südwestlich von Münster (Westf.). Direkt nach der Übernahme schmiedet die Geschäftsführung Renovierungspläne, um den neuen Laden an die Standards von Foto Erhardt anzupassen. Was das neue Ladenbaukonzept ausmacht und wie es umgesetzt wurde, lesen Sie in der Ausgabe F 32/17.

 

Widerspruch: Direktverkauf und Vorgaben zum Absatz-Reporting

Wenn ein Lieferant einen Webshop für Endverbraucher betreibt, tritt er in den Wettbewerb mit seinen Handelspartnern ein. Vielfach verlangen Lieferanten jedoch im Rahmen des selektiven Vertriebs ein umfangreiches periodisches Reporting zum Abverkauf. Für ein reines Lieferverhältnis gilt das Kooperationsprinzip, zu dem der Informationsaustausch zur Verbesserung des Warenabsatzes gehört. Dagegen gilt im Horizontalverhältnis das Prinzip des Geheimwettbewerbs, das heißt, die Wettbewerber dürfen sich wechselseitig keine Informationen über sensible Marktumstände geben. Bei Herstellern, die in den Direktvertrieb einsteigen und dadurch ein hybrides Vertriebssystem mit gleichzeitig vertikalen und horizontalen Elementen schaffen, liegt das Dilemma von der Verbindung zweier sich widersprechender Prinzipien auf der Hand. Eine Konstellation, die nicht nur einen Lieferanten oder nur den Kameramarkt betrifft, vielmehr ist sie branchenübergreifend relevant. Wie sich das Bundeskartellamt/Bonn auf die ’mi’-Anfrage zu diesem Spannungsfeld äußert und wie diese Ausführungen von einem Vertriebsrechtsexperten beurteilt werden – das lesen Sie in F 31/17.

 

UVP = Unberechenbare Verwirrungspraktiken? – Wenn sich Lieferanten-Webshops nicht an eigene Empfehlungen halten

„Im Canon-Onlineshop sind die Preise ordentlich nach unten gezogen worden. Endkunden bekommen im Durchschnitt bei Objektiven rund 15 % Rabatt, bei Kameras 10 % – jeweils verglichen mit den UVP. Bei einzelnen Positionen liegen die Online-Preise sogar unter meinem HEK-Niveau. Der eigene Shop ist eine Sache, aber so fängt es an, weh zu tun. Was für einen Sinn haben UVP, wenn sich der Lieferant selbst nicht daran hält?“, so ein sehr verärgerter Canon-Partner vergangene Woche am 'mi'-Draht. Hintergrundwissen zu Preisempfehlungen und die Reaktion aus der Canon Deutschland-Zentrale in Krefeld lesen Sie in der Ausgabe F 30/17.

 

Ältere Beiträge

PayPal bietet Übernahme der Retourenkosten an

„Auf dem Bildschirm sah es viel cooler aus? Und die Farbe ist auch knapp daneben? Ob man ins Schwarze getroffen hat, weiß man beim Online-Shopping manchmal erst, wenn der Paketbote da war“, schreibt der Online-Bezahldienst PayPal seine Nutzer per Newsletter an und hält gleich eine Lösung parat: „Bis zum 31.12.2017 übernehmen wir für Sie die Retourenkosten. Unser Service gilt für bis zu 12 Rücksendungen im Jahr, jeweils bis zu 25 € und auch für internationale Retouren.“ Was hinter dem Modell steckt und inwiefern auch Sie als Foto-Unternehmer davon profitieren können, lesen Sie in der Ausgabe F 29/17.

 

‘mi‘ formiert Düsseldorfer Passbild-Protest gegen Biometriedaten-Terminals

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hat in diesen Tagen Post von ’mi’ bekommen. Die angekündigte Protestnote (F 24/17) ist allerdings nicht nur von Ihrer ’mi’-Fotoredaktion unterzeichnet worden, sondern von neun namhaften Unternehmern und Studioleitern aus Düsseldorf, die sich der Aktion angeschlossen haben und entschieden gegen die Aufstellung eines Biometriedaten-Terminals in den Räumlichkeiten des Bürgerservice aussprechen. Wer sich bei der Aktion beteiligt hat und was genau dahinter steckt, lesen Sie in der Ausgabe F 28/17.

 

CEWE-Spitze: Einer geht, einer kommt — aber jeweils nicht so ganz

Von der Etablierung der Marke CEWE, über die Öffnung für neue Geschäftsfelder bis zur Verachtfachung des Ergebnisses reichen die eindrucksvollen Meilensteine der „Ära Hollander“ bei CEWE/Oldenburg. Der erst dritte Chef seit der Unternehmensgründung 1961 übernimmt das Steuer in extrem ungemütlichen Zeiten: 2002, inmitten des sich abzeichnenden Niedergangs der Filmentwicklung durch den Siegeszug der Digitalfotografie. Dr. Rolf Hollander fällt es zu, das wegfallende Geschäft durch ein neues Geschäftsmodell zu ersetzen. Die Oldenburger setzen auf das Fotobuch und entwickeln sich zum Markenartikler. Nun scheidet der Diplom-Kaufmann nach über 30 Jahren im Unternehmen aus der operativen Geschäftsleitung aus und wechselt in die Spitze des Stiftungskuratoriums. Den Staffelstab übergibt Dr. Hollander an Dr. Christian Friege. Die Details zum Wechsel beim großen Foto-Finisher im Norden lesen Sie in der Ausgabe F 27/17.

 

Panasonic ist mit dem Fachhandel erfolgreich — und tut etwas dafür

Unter schwierigen, von den Folgen des Kumamoto-Erdbebens geprägten Rahmenbedingungen schafft es Panasonic, erfolgreich unterwegs zu sein, wichtige Akzente zu setzen und der Branche wertvolle Impulse zu geben. Ein wichtiger Aspekt  sind Schulungen für Verkaufskräfte, denn sie bilden das Bindeglied zwischen Produkt und Konsument und katalysieren Interesse in Kaufentscheidungen. Mehr dazu erfahren Sie in F 26/17.

 

Themenschwerpunkt: Digitalisierung 

„Wir feiern hier und heute zehn Jahre Digitalspezialist – das bedeutet zehn Jahre Marktpräsenz in einer Branche mit einer ursprünglichen Prognose von fünf Jahren Lebenszeit!“, so Dr. Hans.-H. Graen, Geschäftsführender Gesellschafter F&G Digitalspezialist GmbH/Osnabrück, in seiner Rede anlässlich des zehnjährigen Firmenjubiläums am 16.6.17. Das margenstarke Service-Angebot der Digitalisierung von analogem Bildmaterial war bereits vor fünf Jahren Gegenstand eines Themenschwerpunkts – der Tenor damals: „Enormes Potenzial, daher lohnt der Einstieg – aber besser heute als morgen, denn der Zahn der Zeit nagt am analogen Ausgangsmaterial.“ Entgegen der damaligen Einschätzung stehen heute – ein halbes Jahrzehnt später – die Zeichen dennoch auf Wachstum. Lesen Sie dazu den aktuellen Themenschwerpunkt ’Marge machen - Digitalisierung’.

 

Ringfoto-Gesellschafterversammlung: „Die Geschichte wiederholt sich“ 

„History repeats itself – die Geschichte wiederholt sich“, unter diesen Leitgedanken stellt Michael Gleich, Geschäftsführer Ringfoto, seinen Rück- und Ausblick auf der Gesellschafterversammlung der Verbundgruppe am 19. Juni 2017 in Salzburg. Neben Parallelen wie beispielsweise den Trump-Ermittlungen und Nixons Watergate-Affaire geht es ihm vor allem um das in diesem Rahmen verkündete Ringfoto-Vorjahresergebnis: „Auch 2016 war wieder unser Jahr! Nach dem tollen Ergebnis unseres Jubiläumsjahrs hatten wir eigentlich für 2016 runtergeplant. Tatsächlich hatten wir aber höhere Steigerungsquoten als 2015 und mit 341,4 Mio. € den höchsten Konzernumsatz für Ringfoto aller Zeiten!“ Was genau hinter den Zahlen steckt und weitere Informationen aus der Fürther Zentrale lesen Sie in F 25/17.

 

SONY sucht aktiv den Kontakt zu Foto-Profis

• 160 Profi-Fotografen  • 50 Kameras  • 100 Objektive  • Equipment im Wert von über einer halben Million Euro  • 7 Foto-Sets und  • viel Zeit zum persönlichen Austausch – das sind die Parameter für eine Hands-on-Präsentation der SONY Alpha 9 für professionelle Fotografen aus den Bereichen Sport-, Hochzeit-, Studio- und Porträtfotografie am Mittwoch, den 14.6.2017 im Kölner Rhein Energie Stadion/Köln. Womit SONY Berufsfotografen für einen Systemwechsel gewinnen will, erfahren Sie in F 25/17.

 

Nun auch in Düsseldorf: Bürgerbüro testet Biometriedaten-Terminals

„Das Terminal spart den Bürgerinnen und Bürgern vor allem Zeit“, so der Düsseldorfer Personaldezernent Andreas Meyer-Falcke. „Der zusätzliche Weg zum Fotografen entfällt und die Aufenthaltsdauer beim Sachbearbeiter verringert sich deutlich, da der Kunde bereits im Vorfeld eigenständig Foto und biometrische Daten abgibt.“ Dieses Statement hat die Stadt Düsseldorf in der vergangenen Woche per Pressemitteilung herausgegeben. Für jeden Passbild-Anbieter und Foto-Fachhändler ist das natürlich ein Schlag ins Gesicht. Hintergrund der Pressemitteilung: Jetzt hat auch die Stadt Düsseldorf im Bürgerbüro ein Biometriedaten-Terminal der Bundesdruckerei aufgestellt – zunächst zu Testzwecken. Was hinter dem Test steckt und wie die Düsseldorfer Foto-Unternehmer mithilfe von ‚mi’ gegen eine Aufstellung vorgehen wollen, lesen Sie in der Ausgabe F 24/17.

 

Falls Sie noch einen ’Beweis’ brauchten: 
Fotografin muss wegen Biometriedaten-Terminal schließen

„Es war ein langer, schmerzlicher Weg bis zu dem Entschluss, aber am Ende ging es einfach nicht mehr“, sagt Sibille Wieczarkowiecz, Fotografenmeisterin und Inhaberin des Foto-Studios Haag/Bergheim. Am 30. Juni wird sie ihr Studio, das sie in zweiter Generation führt, schließen müssen. Der Grund dafür steht seit rund vier Jahren im Bergheimer Rathaus – und hat der Fotografin buchstäblich die Arbeit weggenommen. Wie extrem die immer größer werdende Anzahl an in ganz Deutschland aufgestellten Biometriedaten-Terminals Fotounternehmern zu schaffen macht – und was Sie dagegen tun können, lesen Sie in der Ausgabe F 23/17.

 

‘photokina 2018+‘ – Weltleitmesse stellt sich neu auf

Neuer Turnus, neue Tagefolge, neuer Termin, neue Themen: Koelnmesse und der Photoindustrie-Verband (PIV) stellen die photokina als Weltleitmesse für Foto, Video und Imaging in Köln für die Zukunft neu auf. Ab 2018 öffnet sie an vier Tagen (26. bis 29.9.) statt bisher an sechs ihre Pforten – ab 2019 dann jährlich im Mai. Bereits 2016 hatte das Messe-Management unter dem Dach von ‘Imaging Unlimited‘ den Wandlungsprozess eingeleitet, der nun in das Projekt ‘photokina 2018+‘ mündet. Details zum neuen Konzept lesen Sie in der Ausgabe F 22/17.

 

50 Jahre europafoto: „Allein stark, zusammen unschlagbar“

„1967 schlossen sich zehn Foto-Fachhändler angesichts des drohenden Wegfalls der Preisbindung zu einer Einkaufsgesellschaft zusammen. Denn allein ist man stark, zusammen stärker – ich möchte sogar sagen – unschlagbar. 50 Jahre später haben sich die Rahmenbedingungen massiv geändert. Aber auch 2016 war für uns ein erfolgreiches Jahr: flächenbereinigt konnten wir 4,5 % wachsen – das gilt nicht für alle Mitglieder, aber mehr als die Hälfte der europafoto-Händler konnte den Umsatz steigern. Trotz nominal geringeren Umsatzes liegt die Ausschüttungsquote höher.“ Mit diesen Worten begrüßte Andreas Manthey, alter und neuer Verwaltungsratsvorsitzender europafoto, am 29. Mai die zur Jahreshauptversammlung im Jubeljahr nach Berlin gereisten Gesellschafter. Wie der 50. Geburtstag der Einkaufskooperation in der Hauptstadt gefeiert wurde und welche Zahlen aus 2016 interessant waren, lesen Sie in der Ausgabe F 22/17.

 

Fiskus will Amazon & Co. für Umsatzsteuer-hinterziehende 'China-Verkäufer' haften lassen

„Gegen Betrüger, gegen Trickser: einfach gerecht. Diesem Leitspruch unserer hessischen Steuerpolitik fühle ich mich auch als Vorsitzender der Finanzministerkonferenz verpflichtet“, so Dr. Thomas Schäfer (CDU), Finanzminister des Landes Hessen, als er Anfang Dezember 2016 zum Vorsitzenden der Finanzministerkonferenz gewählt wurde. Auch wenn die salbungsvollen Worte des Eingangszitats etwas pathetisch klingen, lässt dessen Urheber Taten folgen. „Gegen den Umsatzsteuerbetrug beim Online-Handel gehen die Finanzminister der Länder zusammen mit dem Bundesfinanzministerium mit Nachdruck vor“, lautet der erste Satz einer Pressemitteilung zur Jahrestagung der Finanzministerkonferenz am 19. Mai 2017 in Konstanz aus dem Haus ihres Vorsitzenden. Welche Maßnahmen konkret ergriffen werden, um den Steuerhinterziehungen den Riegel vorzuschieben, lesen Sie in der Ausgabe F 21/17.

 

ZPÜ schockt Foto-Fachhändler per Einschreiben

„Ist das der berühmte und mittelstandsfreundliche Bürokratieabbau in Deutschland? Wird hier nach einer 'neuen, problemlos eintreibbaren Finanzquelle' gestochert? Wo ist die Politik, die hier den Mittelstand schützt?“ Dieser Kollege befindet sich in einem Zustand irgendwo zwischen Empörung und Schock. Hintergrund ist eine durch die ZPÜ (Zentralstelle für private Überspielungsrechte) per Einschreiben zugestellte Geltendmachung von Auskunfts- und Vergütungsansprüchen für USB-Sticks und Speicherkarten gemäß den §§ 54 ff. UrhG. Konkret sollen alle zwischen 2014 und 2015 eingekauften Sticks und Karten samt Bezugsquelle mitgeteilt werden. Beim zitierten Kollegen liegen die Nerven blank: „Wir sehen uns in der Sache völlig überfordert und wissen im Moment nicht, was zu tun ist. Es kann doch wohl nicht sein, dass wir ab 2014 Posten für Speicherkarten heraussuchen und belegen, künftig sogar regelmäßig Rapport erstellen und in einem spannenknappen Bereich so auch noch weitere Kosten übernehmen müssen?!“ Die ausführliche Berichterstattung samt einem Statement der ZPÜ lesen Sie in F 20/17.

 

Bundesdruckerei rüstet Aachener Bürgerservice-Standorte aus

„Wir haben erst von unseren Kunden erfahren, dass die Stadt Aachen Terminals zur Aufnahme von biometrischen Fotos angeschafft hat. Im Vorfeld gab es leider keine Information dazu.“ Gleich sieben Selfservice-Terminals der Bundesdruckerei zur Eingabe der Biometriedaten für das Antragsverfahren für ID-Dokumente befinden sich mittlerweile auf Aachener Stadtgebiet. Von ’markt intern’ zur Rede gestellt, offenbart die Kommune wenig bis null Einfühlungsvermögen für die Belange des ortsansässigen Mittelstands, der Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft, Steuern zahlt und für ein belebtes sowie gepflegtes Stadtbild sorgt. Den ausführlichen Bericht lesen Sie in F 19/17.

 

Plattformhaftung bei Umsatzsteuerbetrug? 

„Steuerehrliche Unternehmen können mit Händlern, die ihrer Pflicht zur Entrichtung von Steuern nicht nachkommen und damit ihre Waren im Internet billiger anbieten, nicht konkurrieren. Daher sind wir in diesem Bereich insbesondere auch zum Schutz der steuerehrlichen Unternehmen verpflichtet, tätig zu werden.“ Diesem Statement aus dem Bundesministerium für Finanzen können wir nur zustimmen - was der Fiskus genau vorhat, um das zu erreichen, lesen Sie in F 19/17.

 

Foto-Unternehmen als 'Drohnen-Fahrschulen'?

Seit 7. April gilt die sogenannte Drohnenverordnung. Sie schreibt ab 1. Oktober unter anderen einen Kenntnisnachweis für das Fliegen von Drohnen mit mehr als 2 kg Gewicht vor. Dieser kann bei durch eine Einweisung in einem Luftsportverein erfolgen oder aber auch durch eine Prüfung bei einer vom LBA anerkannten Stelle. Bietet sich hier ein Standbein für Kopter-versierte Foto-Unternehmen als ’Fahrschule’ samt ’Führerscheinprüfung’ für Multikopter? Die ausführliche Darstellung der relevanten Fakten und eine detaillierte Abwägung lesen Sie in der Ausgabe F 18/17.

 

Mit einer Selfie-Box 'kauft' man sich Arbeit

Unter dem Titel „Event-Fotografie à la Selfie-Box – Zusatzeinkommen mit Fun-Faktor“ nahm Ihre 'mi'-Foto-Redaktion im vergangenen Jahr das Phänomen Photobooth im Allgemeinen sowie das Händler-Netzwerk Selfie-Box.de im Besonderen unter die Lupe. Ein gutes Jahr später sucht 'mi' noch einmal den Kontakt zu Selfie-Box, denn wir wollen wissen, wie sich diese vielversprechende Nische und das Netzwerk entwickeln. Das Selfie-Box-Initiatoren-Duo Andre Dünnbier und Rainer Pfohl zeigen sich mit beidem höchst zufrieden und berichten von einer spannenden Entwicklung in der Gruppe – den ausführlichen Bericht lesen Sie in F 17/17.

 

Kuckucksei im Osternest? — Leica eröffnet eigenen Onlinestore

„Ach, du dickes Ei!“, mag es manchem Partner der Leica Camera im Foto-Fachhandel in den Kopf geschossen sein, als er am 12. April im Rahmen eines Händler-Mailings vom zeitgleichen ans Netz gehen des Onlinestores auf www.leica-camera.de gelesen hat. Ein kurzer Trip ins www bestätigt, dass auf der Leica-Domain in leuchtend rot eine Direkteinkaufsmöglichkeit per Klick eingefügt ist. Was auf www.store.leica-camera.com zum Onlinekauf angeboten wird und welche Auswirkungen das auf die Leica-Partner im Foto-Fachhandel hat – das lesen Sie in F 16/17.

 

HDR-Video — nicht mehr Pixel, sondern bessere Pixel

„HDR steht sowohl bei Foto, als auch bei Video für High Dynamic Range. Da hören die Gemeinsamkeiten dieser Terminologie bei Still- und Bewegtbild aber auch schon auf“, so Johannes Kuhnle, Key Account Manager riWiT/Regensburg, im Gespräch mit 'mi'. Auf der anstehenden NAB/Las Vegas (24. – 27.4.) als Weltleitmesse für Broadcast und Filmproduktion wird HDR-Video eines der bestimmenden Themen sein. 'mi' fragt daher im Vorfeld mit Johannes Kuhnle einen Fachmann für das Bewegtbild nach einer Beurteilung des immanenten Potenzials für den Foto-Fachhandel, der an der Schnittstelle zwischen Produzent und POS sitzt – seine Einschätzung lesen Sie in F 16/17.

 

Yuneec sucht Stützpunkthändler und setzt auf Foto-Fachhandel

„Was man mit Drohnen alles machen kann, steht noch gar nicht fest. Fortlaufend entwickeln sich neue Ansätze für Einsatzbereiche der unbemannten Fluggeräte. Multikopter bieten hier wegen der ruhigen Flugeigenschaften und der intuitiven Bedienung die optimale Plattform als Sensorträger. Denn bei Multikoptern geht es nicht ums Fliegen an sich, wie beispielsweise beim Modellflug, sondern um das Ergebnis vom Fliegen: die Datensammlung“, so Jörg Schamuhn, COO Yuneec Europe/Kaltenkirchen, in seinem Vortrag auf dem photokina Business Forum Imaging 2017 im CCN der Koelnmesse Anfang März (F 10/17): „Multikopter sind fliegende Plattformen, die mit verschiedenen Sensoren bestückt werden können. Damit ist der Einsatzbereich nicht auf die Anfertigung von Foto- und Videoaufnahmen beschränkt. Vielmehr kann mit Wärmebildkameras oder Infrarot- und Multispektralsensoren die Bandbreite der Anwendung in zahlreichen Szenarien erweitert werden, z.B. bei der Suche nach Vermissten oder Flüchtigen, beim Aufspüren von Glutnestern, bei der Analyse der Gebäudedämmung etc. Es geht nicht nur darum, einen Bildsensor in eine tolle Perspektive zu bringen, sondern irgendeine Form von Sensor in die für den Zweck bestmögliche Position.“ 2017 forciert Yuneec die Entwicklung des Geschäftsbereichs der gewerblichen Anwendung. Auch wenn die Anwendungsausweitung die Kopter vom Thema 'Foto' abheben lässt, setzen Jörg Schamuhn und Yuneec primär auf Foto-Fachhändler als Stützpunkthändler und Service-Points! Den ganzen Beitrag zu dieser vielversprechenden Chance für den Foto-Fachhandel lesen Sie in voller Länge in F 15/17.

 

SD-Vertrieb und Plattformverbote auf dem Prüfstand

• Coty  • Asics  • Deuter – auch wenn die beteiligten Unternehmen aus anderen Branchen stammen, haben die Rechtsverfahren auf nationaler und europäischer Ebene mit ihrer Beteiligung enorme Bedeutung für die Foto-Branche! Es geht um nicht weniger als die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Vertrieb von Markenprodukten im Onlinehandel sowie solche für Vertriebspartnerverträge! Der vertraglich geregelte Selektiv-Vertrieb hat in der Foto-Branche und insbesondere für den Foto-Fachhandel einen enorm hohen Stellenwert. Nicht umsonst sind Unternehmen, die hier ihre Hausaufgaben gemacht haben und die rechtlichen Rahmenbedingungen ausnutzen, in diesem Vertriebskanal hoch im Kurs. Eine aktuelle Übersicht der laufenden Prozesse sowie die Möglichkeit, eine tiefgehende Analyse des EuGH-Verfahrens abzurufen finden ’mi’-Abonnenten in der aktuellen Ausgabe F 14/17.

 

Gesamt-Fazit zu den Verbundgruppen-Frühjahrsmessen

Sie konnten es im März nicht einrichten, zu einer/der Messe einer/Ihrer Verbundgruppe zu fahren? Da haben Sie zwar mit Sicherheit etwas verpasst, manchmal ist es aber wegen Terminkollisionen etc. nicht vermeidbar. Was die ’mi’-Foto-Redaktion an Impressionen, Branchen-Gossip, Innovationen, Ideen etc. auf allen drei Veranstaltungen von europafoto, Ringfoto, Optimal-Foto aufgeschnappt hat, haben wir in einem Parforceritt durch die Messe-Locations für Sie zusammengestellt – unser Gesamt-Fazit finden Sie in F 13/17

 

Eindeutig zweideutig: Neue Perspektiven beim Optimal-Event 2017

„Zeit für neue Perspektiven“, lautet das Motto des Optimal Events am 26.3.2017, der inzwischen zum siebten Mal in Würzburg ausgetragenen Kombination aus Kooperationsmesse der Optimal-Foto-Gruppe und Get-together am Vorabend. Der Veranstaltungswahlspruch sei doppeldeutig zu verstehen: „So soll das Event zum einen neue geschäftliche Perspektiven aufzeigen, zum anderen auf die wachsenden Möglichkeiten der Drohnenfotografie hinweisen – die sich sowohl durch den Verkauf der Produkte als auch durch den Ausbau des eigenen Leistungsangebotes ergeben“, formuliert es die Zentrale unter Betonung der Rolle von Fotocoptern als dynamische Wachstumstreiber (+58 % im Januar im Vorjahresvergleich). Welche Perspektiven auf dem Optimal Event außerdem noch gezeigt wurden und was Inhaber von Fotostudios und -Fachgeschäften unternehmerisch daraus an Potenzial ziehen können, das lesen Sie in der ausführlichen Berichterstattung in F 13/17.

 

Aushangpflichtige Gesetze? - Neuer 'mi'-Service 'Mitarbeiter-Info' schafft Abhilfe

„Haben Sie eine Info, welche Gesetze man als Foto-Unternehmen aushängen muss?“ lautet eine Leserfrage an die Redaktion. Nach intensiver Recherche lautet die Antwort: Jetzt ja! Dabei handelt es sich um eine vielschichtige Materie aus der Sphäre der Arbeitssicherheit: Manches muss ausgehängt, anderes nur zugänglich gemacht werden. Auch auf freiwilliger Basis sollten verschiedene Informationen den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Licht ins Dunkel bringt die Berichterstattung in F 12/17 sowie ein ’mi’-Service, den ’markt intern’-Kunden kostenlos im Rahmen des Abonnements bestellen können.

 

europafoto präsentiert starke Marketingaktivitäten im Jubeljahr

„Als Foto-Fachhändler müssen wir mehr bieten als der Kunde erwartet“, ist Andreas Manthey, Aufsichtsratsvorsitzender europafoto, überzeugt. Die Zentrale der 2017 das 50-jährige Bestehen feiernden Verbundgruppe präsentiert dazu im Rahmen der eigenen Frühjahrsmesse am 14.03.2017, wie die Kooperation ihre Mitglieder dabei unterstützen will: Von typischer Print-Kommunikation und der Einbindung digitaler Kanäle über Großflächen-Plakatierungen mit konkretem Händler-Hinweis bis zu Kino- und Radiowerbung werden große Geschütze aufgefahren. Auf vertrieblicher Seite führt der Händlerzusammenschluss einen Dropshipping-Service als Angebot für seine Mitglieder ein. Wie das im Einzelnen aussieht und was es bedeutet lesen Sie in F 12/17

 

Ringfoto verkündet Rekord-Ergebnis

In Bezug auf das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres lässt Ringfoto traditionell erst zur Gesellschafterversammlung (im Juni) die Katze aus dem Sack. Anlässlich der Frühjahrsmesse am 10./11.3.2017 gewährt die Verbundgruppe jedoch schon einen Blick auf die Zahlen und verkündet einen Rekordumsatz für die Gruppe. Alle derzeit mitgeteilten Werte sowie weitere Neuigkeiten und Infos aus der Fürther Zentrale lesen Sie in der Ausgabe F 11/17.

 

Umsatzsteuerstatistik 2015 für Foto

Erst kürzlich gab das Statistische Bundesamt/Wiesbaden die aktuellsten Zahlen heraus, die sich für den Umsatz im Einzelhandel der verschiedenen Branchen in Deutschland aus den Umsatzsteuerzahlungen für das Jahr 2015 errechnen lassen. Ihre 'mi'-Foto-Redaktion hat umgehend die Zahlen für unsere Branche angefordert. Wir haben die neuesten verfügbaren Zahlen aus dem Wirtschaftszweig ’Einzelhandel mit Foto und optischen Erzeugnissen’ (bereinigt um Augenoptiker) ausgewertet und übersichtlich in tabellarischer und grafischer Form aufbereitet. Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe F 11/17.

 

Preisübergabe im Endkunden-Gewinnspiel

Wenn es um Passbilder geht, wendet sich Oliver Hartung immer an das Fotostudio Schlotterer/Mössingen. Diese Treue war jetzt bares Geld wert. Denn als der zweifache Familienvater im vergangenen Herbst Passbilder für seinen neuen Personalausweis anfertigen ließ, füllte er beim Besuch im Geschäft auch eine Teilnahmekarte für das Gewinnspiel der Gold-Markenkampagne unter dem Motto ’ICH KAUF GERN VOR ORT’ aus – und hatte Glück. Er gewann den 10. Preis und konnte sich nun über 1.000 € für die Familienkasse freuen – das ’mi’-Foto-Team reiste an den Fuß der Schwäbischen Alb, um den Scheck zu überreichen! – Lesen Sie mehr dazu in F 10/17! Bei Facebook läuft die Gold-Markenkampagne mit der Verlosung toller Sachpreise noch bis in den Sommer hinein. Im September startet das Gewinnspiel dann wieder in den Fachgeschäften – die entsprechenden Informationen erhalten ’mi’-Leser natürlich rechtzeitig in der Foto-Ausgabe! Mehr Infos über die Aktion sowie die Gewinner aller Hauptpreise finden Sie auf der Website

 

Calumet-Mutter kauft UK-Onliner Wex 

Investor AURELIUS verstärkt nach dem Kauf von Calumet Photographic im Juni 2016 aktuell sein Portfolio im Foto-Einzelhandel durch den Erwerb des auf den britischen Inseln marktführenden Fotografie-Einzelhändlers Wex Photographic von Barclays. Der Online-Händler Wex soll mit Calumet verschmolzen werden und so zu einem führenden Omnichannel-Anbieter für Foto-Enthusiasten und Profis in Großbritannien und Europa mit einem kombinierten Gruppenumsatz von 175 Mio. € werden. „Die Integration in Calumet wird beide Unternehmen durch die Kombination der ausgezeichneten Expertise von Wex im Online-Handel und der europaweiten Erfahrung von Calumet mit Ladengeschäften strategisch deutlich voranbringen“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung und von „Synergien“ ist die Rede. Was das konkret bedeutet berichtet Calumet-Geschäftsführer Christof Bergmann in F 10/17.

 

Wie schlägt sich der Foto-Markt – gestern und morgen? 

Allen Unkenrufen zum Trotz blickt der Photoindustrie-Verband e. V. (PIV) positiv auf das Jahr 2017 und vermeldet ganz aktuell für das vergangene Jahr ein stabiles Umsatzniveau von weit über 20 Mrd. €. Das umfangreiche Datenmaterial, das auf Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) basiert, fasst die 'mi'-Foto-Redaktion übersichtlich – inklusive tabellarischer Darstellung der Entwicklung zum Vorjahr – zusammen. Die PIV-Prognose für die Imaging-Zukunft analysiert ’markt intern’ natürlich hinsichtlich des Foto-Fachhandels – mehr dazu in der Ausgabe F 09/17

 

Beim Passbildkauf gewinnt Kunde 1.000 €!

„Unser Kunde konnte es zuerst gar nicht glauben, dass er mal etwas gewinnt“, berichtet Uwe Schlotterer, Foto-Studio Schlotterer/Mössingen, der 'mi'-Redaktion. Der Fotografenmeister durfte als Glücksbote für 'mi' eine ganz besonders freudige Botschaft überbringen, denn: Einer seiner Kunden aus Mössingen gewinnt im Gewinnspiel der durch 'markt intern' organisierten, bundesweiten Gold-Markenkampagne 1.000 €. Insgesamt wurden durch die Bekenntnisse zum örtlichen Fachhandel zehn Hauptgewinne im Gesamtwert von 20.000 € verlost. Uwe Schlotterer nimmt Jahr für Jahr an der Gold-Markenkampagne teil, die für ihn eine tolle Abrundung zur Auszeichnung '1a-Fotostudio'  ist, für die er sich aktuell wieder bewirbt, denn: „Man muss die Leute schon darauf hinweisen, dass es oft die kleinen Händler vor Ort sind, die einen tollen Service bieten.“ Ganz besonderer Dank gilt den auf dem Aktionsposter abgebildeten Projektpartnern für die Unterstützung der Gold-Markenkampagne. Nur durch deren Engagement kann 'mi' diese Kampagne pro Fachhandel aufsetzen und Sie sich – wie Kollege Schlotterer – bei Ihrer Kundschaft als Glücksfee positionieren. Für den Gewinner sind diese Marken wortwörtlich Gold wert! Auf Facebook läuft die Gold-Markenkampagne mit der Verlosung toller Sachpreise noch bis Sommer - klicken Sie doch mal rein!

 

Kostenlose Bewerbungsfotos: 'mi' protestiert — Fiskus rudert zurück

„Künftig wird daher auf die Anfertigung der 'Bewerbungsfotos' verzichtet“, beendet ein Sprecher der Oberfinanzdirektion (OFD) Karlsruhe seine Antwort an die 'mi'-Foto-Redaktion. Dieser tolle Erfolg ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es sich für unsere Leser lohnt, 'mi' einzuschalten! Was war passiert? Auf die Berichterstattung über die 'Passbild-Wilderei' der AOK Bayern (F 06/17) informierte ein Fotostudio-Inhaber die 'mi'-Foto-Reaktion, dass zwei Finanzämter in der Region an ihrem Gemeinschaftsstand auf der Bildungsmesse Neckar-Alb (BINEA) kostenlose Bewerbungsfotos angeboten hat (ausführlich in F 07/17). Zu Recht erzürnt den Foto-Unternehmer, dass ausgerechnet der Fiskus den eigenen Steuerzahlern durch solche Aktionen die Butter vom Brot nimmt. Umgehend hakt 'mi' daraufhin bei den beiden Finanzämtern aus Baden-Württemberg nach. Was hinter der Aktion steckt und warum ’mi’ diese Kuh vom Eis ziehen konnte, lesen Sie in der mi-Ausgabe ’Foto-Fachhandel und -Studio’ F 08/17.

 

Fachhändler-geführter Leica Store in Nürnberg 

„Wir waren mit der Leica-Boutique in Fürth über sieben Jahre sehr erfolgreich. Schon lange konzentrieren wir uns beim Bilderfürst sehr stark auf Leica und alle Verkaufskräfte kennen alle Geräte. Die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten passt einfach, deshalb war der Weg zum Leica Store nach Nürnberg einfach der nächste logische Schritt“, so Jan Dittmer, der den neuen Leica Store in Nürnberg führt, gegenüber ’markt intern’. Die mi-Foto-Redaktion hat sich den jüngsten Leica Store gleich nach dessen Eröffnung einmal angeschaut und Oliver Kaltner, CEO Leica Camera AG, nach der Unternehmensstrategie für Marken-Shops mit dem roten Punkt gefragt – den ausführlichen Bericht lesen Sie in der mi-Ausgabe ’Foto-Fachhandel und -Studio’ F 07/17.

 

'Store of the Year 2017' — Foto Koch unter Top 3

„Ich war zur Preisverleihung in Berlin und Foto Koch wurde als 'Runner-up' ausgezeichnet. Wir sind sehr geehrt, in der Kategorie 'Out of Line' zu den Top 3 Geschäften deutschlandweit zu gehören“ freut sich Thomas Görner, Geschäftsführer Foto Koch/Düsseldorf, über die Nominierung als ’Store of the Year 2017’ durch den Handelsverband Deutschland (HDE). Mit diesem Titel würdigt der HDE alljährlich im Rahmen des Handelsimmobilienkongresses „die erfolgreichsten neuen Ladenkonzepte in Deutschland“ in den Kategorien Food, Fashion, Living und Out of Line. Warum Foto Koch den Juroren des ’Store of the Year 2017’ ins Auge gefallen ist, lesen Sie in der Ausgabe Foto-Fachhandel und -Studio F 06/17.

 

Ist es ZEISS egal, wer tatsächlich bei VKF-Aktionen mitmacht?

Vom 25. November 2016 bis 31. Januar 2017 konnten Käufer eines ZEISS- Fotoobjektivs den passenden UV-Filter gratis bekommen - nur bei teilnehmenden, von ZEISS autorisierten Premiumhändlern und solange der Vorrat reichte. Dazu veröffentlichte ZEISS auf der Microsite zur Aktion eine entsprechende Liste mit vermeintlich teilnehmenden Handelspartnern - ’mi’ liegen jedoch Informationen vor, nach denen nicht alle der dort genannten deutschen Foto-Fachhandelsunternehmen tatsächlich mitmachten. Was ZEISS dazu sagt, bzw. nicht sagt, und warum das nicht ohne rechtliche Relevanz für alle Beteiligten ist - das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe Foto-Fachhandel & -Studio F 05/17.

 

Foto-Kopter-Verkauf in der Innenstadt: Geht nicht? — Geht doch!

Die Innenstadtlage des Ladengeschäfts und das damit quasi unmögliche Aufsteigen-lassen von ferngesteuerten Foto-Koptern werden vielfach argumentativ ins Feld geführt, warum das Segment ’Drohnen’ in manchen Foto-Fachgeschäften nicht stattfindet. Anhand einer Fallstudie in der [Ausgabe F 27/16] zeigt ’markt intern’, dass die erfolgreiche Drohnen-Vermarktung im stationären Fach-Einzelhandel dennoch möglich ist.

 


Für Ihr Marketing: 'markt intern' vergibt Zertifikat '1a-Passbild-Experte'

Seit Jahren bietet Ihnen 'markt intern' das nötige Argumentationsfutter für Ihre Lobby-Arbeit pro Passbild für amtliche Lichtbildausweise aus Ihrem Unternehmen. Zahlreiche der Argumente, mit denen Sie Ihre Position als die Kompetenz am Ort in Sachen Passbild untermauern können, ziehen jedoch nicht nur im Gespräch mit der Kommunalverwaltung, sondern sollten auch proaktiv an den Verbraucher transportiert werden. Denn mancher Service- und Kompetenz-Aspekt, den Sie bieten, könnte auch für ihn wichtig sein oder werden. Deshalb steht Ihnen jetzt - jeweils nach erfolgreicher Bewerbung - neben dem Auszeichnungen zum '1a-Foto-Fachhändler' und '1a-Fotostudio' parallel das Zertifikat ’1a-Passbild-Experte’ zur Verfügung! Damit haben Sie als Foto-Unternehmen jetzt die Möglichkeit, bis zu drei 1a-Zertifikate gleichzeitig zu erwerben. Die unmissverständliche Message: Sie sind die '(Foto-)Kompetenz vor Ort'! Zeigen Sie den Menschen an Ihrem Ort, womit Sie sich in Sachen Passbild vom Wettbewerb abheben! Flankieren Sie Ihren VorOrt-Lobbyismus für den Verbleib der Passbild-Herstellung in Ihren Händen mit einer Marketing-Aktion Richtung Endverbraucher! Laden Sie sich gleich die Bewerbungsunterlagen hier herunter

 

1a-Bewerbungsunterlagen 2017 für Foto-Fachhandel und -Studio

Ab sofort startet ‘markt-intern‘ erneut mit der 1a-Auszeichnungsrunde die anerkannte Profilierungskampagne für Fachhändler und -handwerker. Ausgezeichnete inhabergeführte Unternehmen zeigen damit professionell ihre im wörtlichen Sinne kompetente 1a-‘Fach‘-Beratung auf, stellen den Service und insbesondere die lokale wie soziale Nähe zum Kunden werbe- und medienwirksam in den Vordergrund. Die unmissverständliche Message: Sie sind die ‘Kompetenz vor Ort‘! Die 1a-Aktion klärt Konsumenten darüber auf, was mittel-ständische inhabergeführte Unternehmen drauf haben, und findet seit mehr als zehn Jahren eine bundesweite Medienbeachtung. Das ist heute wichtiger denn je: Viele Ihrer potenziellen Kunden dürften inzwischen gar nicht (mehr) wissen, wo sie kompetente Beratung und qualitativ hochwertige Produkte vor Ort erhalten können.


Existenzbedrohende Gefahr für zahlreiche Foto-Unternehmen

Auf dem Stand der Bundesdruckerei GmbH (im Volleigentum des Bundes) auf der diesjährigen CeBit (16. - 20.3.2015/Hannover) wurde ein Selbstbedienungs-Terminal zur Eingabe biometrischer Daten im Rahmen der Antragsstellung für amtliche Lichtbildausweise präsentiert. ’markt intern’ meint: Aufgestellt in deutschen Meldeämtern hat dieses ’Self-Service-Terminal’ der Bundesdruckerei das Potenzial, das Passbildgeschäft von privatwirtschaftlich arbeitenden Foto-Unternehmen bis unter die Schmerzgrenze zu dezimieren! Passbilder gibt es nicht nur von Foto-Profis, Wettbewerb gibt es zuhauf – das ist nicht neu und Fotografen und Fachhändler haben sich in diesem Wettbewerb mit dem Qualitätsanspruch eines Profis hervorragend positioniert. Bei Installation eines SB-Terminals der Bundesdruckerei in den Meldeämtern besteht die Gefahr, dass Passbild-Anbieter bereits ausgebootet werden, bevor der Startschuss für den Kampf um den Kunden überhaupt fällt! uploads/pics/F-14-15_Rote-Karte_02.pdf. Selfie einfach bei www.facebook.com/marktinternmarktintern hochladen oder per eMail an foto@markt-intern.de schicken.

 

Die Integration dieses SB-Terminals dürfte auf den ersten Blick für so manchen lokalen Entscheider in der Kommunalverwaltung verlockend erscheinen: Schließlich ist die Bundesdruckerei dasjenige Unternehmen, das zum Abschluss des Antragsverfahrens exklusiv von ’Vater Staat’ mit der Produktion des Ausweisdokuments betraut ist! Wenn nun auch noch die Datenerhebung darüber erfolgt, klingt das doch zunächst nach der berühmten ’Eierlegenden Wollmilchsau’! Die von der Bundesdruckerei gegenüber ’markt intern’ geäußerten Sicherheitsaspekte mögen zwar bei der Abwägung auch eine Rolle spielen, können aber nicht wirklich überzeugen! Denn was soll bei einem den ICAO-Normen entsprechenden - und nicht zuletzt gesetzlich explizit zugelassenen - Passbild aus Profi-Hand unsicher sein?! Da die Anschaffung eines solchen Systems auf lokaler Ebene entschieden wird, sollten Bürger in Städten und Gemeinden darauf achten, dass vorher eine belastbare Kosten-/Nutzen-Analyse in ihrem Interesse aufgestellt wird. Dabei sind nicht nur die Kosten pro Aufnahme zu vergleichen, sondern auch die Anschaffungskosten der SB-Terminals (pro Gerät dem Vernehmen nach im fünfstelligen Bereich) und insbesondere auch die teils Existenz-bedrohenden Folgen für die privatwirtschaftlichen Passbildanbieter in Fotostudios und Foto-Fachgeschäften. Denn wenn durch die Anschaffung teurer SB-Terminals ein ganzer Geschäftszweig wegbricht, bedeutet das de facto:  ++ Laden-Leerstände  ++ Reduktion der örtlichen Nahversorgungsbandbreite  ++ Ausdünnung des Kreises von lokal engagierten Unternehmern  ++ Wegfall von Arbeits- und Ausbildungsplätzen  ++ Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer. Dazu kommt: Für Antragssteller mit besonderen ’Foto-Anforderungen’ (z.B. Bettlägerige, Säuglinge etc.) muss in der Regel ohnehin auf Passfoto-Dienstleister ’aus Fleisch und Blut’ zurückgegriffen werden – ein Foto-Fachhändler berichtet aus dem Alltag: „Ich hatte erst gestern wieder eine Mutter vor meinem Laden stehen, die nur darauf gewartet hat, dass ich morgens aufmache. Bei der Stadt hatte man ihr Tags zuvor die Auskunft gegeben, dass man natürlich die Passbilder gleich vor Ort im Rahmen der Antragstellung machen könne. ’Leider’ ging das bei ihrem Kind dann doch nicht. Fragen die sich bei der Behörde eigentlich nicht, wer all diese Fotos, die sie selbst doch nicht hinbekommen, zukünftig machen soll – oder zu welchem Preis?“ Wer dem Trend, dass das Lichtbild im Rahmen der Datenerhebung direkt im Amt und auf dessen Terminals im SB-Verfahren erfasst wird, die rote Karte zeigen will, findet diese zum Download hier www.markt-intern.de

 

 

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