Jahresthema Sharing Economy — Steht der Foto-Branche der nächste Umbruch bevor?

„Wir glauben, dass Konsumenten zukünftig auch physische Produkte auf Zeit mieten möchten und dies genauso einfach und sorgenfrei sein sollte, wie Musik zu streamen oder Carsharing zu nutzen“, wird Marc Opelt, Bereichsvorstand Vertrieb bei OTTO, auf der eigenen Unternehmenswebsite zitiert und er meint: „Die Idee, Produkte auf Zeit zu besitzen und lediglich zu mieten, hat in Deutschland ein neues Level erreicht. Es ist jetzt der richtige Moment, die Bereitschaft der Konsumenten für Mietangebote zu testen.“ Hintergrund ist der im Dezember unter www.ottonow.de aufgenommene Testbetrieb für ein neues Absatz-Modell, das nicht auf Kauf und Eigentumsübertragung, sondern auf Miete und temporärer Besitzüberlassung basiert. Alles nur Zukunftsvisionen – und vor allem ohne Relevanz für den Foto-Hardware- und -Zubehörbereich? Nein, denn MediaMarkt zieht seit 20. Januar mit einem Mietangebot über Grover nach. Deshalb untersucht 'mi' 2017 das Thema Sharing Economy hinsichtlich der Foto-Branche und insbesondere des Foto-Fachhandels. Wir zeichnen ein umfassendes Meinungsbild, das wir ’mi’-Lesern in der laufenden Berichterstattung präsentieren.

 

Fachhändler-geführter Leica Store in Nürnberg 

„Wir waren mit der Leica-Boutique in Fürth über sieben Jahre sehr erfolgreich. Schon lange konzentrieren wir uns beim Bilderfürst sehr stark auf Leica und alle Verkaufskräfte kennen alle Geräte. Die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten passt einfach, deshalb war der Weg zum Leica Store nach Nürnberg einfach der nächste logische Schritt“, so Jan Dittmer, der den neuen Leica Store in Nürnberg führt, gegenüber ’markt intern’. Die mi-Foto-Redaktion hat sich den jüngsten Leica Store gleich nach dessen Eröffnung einmal angeschaut und Oliver Kaltner, CEO Leica Camera AG, nach der Unternehmensstrategie für Marken-Shops mit dem roten Punkt gefragt – den ausführlichen Bericht lesen Sie in der mi-Ausgabe ’Foto-Fachhandel und -Studio’ F 07/17

 

'Store of the Year 2017' — Foto Koch unter Top 3

„Ich war zur Preisverleihung in Berlin und Foto Koch wurde als 'Runner-up' ausgezeichnet. Wir sind sehr geehrt, in der Kategorie 'Out of Line' zu den Top 3 Geschäften deutschlandweit zu gehören“ freut sich Thomas Görner, Geschäftsführer Foto Koch/Düsseldorf, über die Nominierung als ’Store of the Year 2017’ durch den Handelsverband Deutschland (HDE). Mit diesem Titel würdigt der HDE alljährlich im Rahmen des Handelsimmobilienkongresses „die erfolgreichsten neuen Ladenkonzepte in Deutschland“ in den Kategorien Food, Fashion, Living und Out of Line. Warum Foto Koch den Juroren des ’Store of the Year 2017’ ins Auge gefallen ist, lesen Sie in der Ausgabe Foto-Fachhandel und -Studio F 06/17.

 

Ist es ZEISS egal, wer tatsächlich bei VKF-Aktionen mitmacht?

Vom 25. November 2016 bis 31. Januar 2017 konnten Käufer eines ZEISS- Fotoobjektivs den passenden UV-Filter gratis bekommen - nur bei teilnehmenden, von ZEISS autorisierten Premiumhändlern und solange der Vorrat reichte. Dazu veröffentlichte ZEISS auf der Microsite zur Aktion eine entsprechende Liste mit vermeintlich teilnehmenden Handelspartnern - ’mi’ liegen jedoch Informationen vor, nach denen nicht alle der dort genannten deutschen Foto-Fachhandelsunternehmen tatsächlich mitmachten. Was ZEISS dazu sagt, bzw. nicht sagt, und warum das nicht ohne rechtliche Relevanz für alle Beteiligten ist - das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe Foto-Fachhandel & -Studio F 05/17.

 

Foto-Kopter-Verkauf in der Innenstadt: Geht nicht? — Geht doch!

Die Innenstadtlage des Ladengeschäfts und das damit quasi unmögliche Aufsteigen-lassen von ferngesteuerten Foto-Koptern werden vielfach argumentativ ins Feld geführt, warum das Segment ’Drohnen’ in manchen Foto-Fachgeschäften nicht stattfindet. Anhand einer Fallstudie in der [Ausgabe F 27/16] zeigt ’markt intern’, dass die erfolgreiche Drohnen-Vermarktung im stationären Fach-Einzelhandel dennoch möglich ist.

 


Für Ihr Marketing: 'markt intern' vergibt Zertifikat '1a-Passbild-Experte'

Seit Jahren bietet Ihnen 'markt intern' das nötige Argumentationsfutter für Ihre Lobby-Arbeit pro Passbild für amtliche Lichtbildausweise aus Ihrem Unternehmen. Zahlreiche der Argumente, mit denen Sie Ihre Position als die Kompetenz am Ort in Sachen Passbild untermauern können, ziehen jedoch nicht nur im Gespräch mit der Kommunalverwaltung, sondern sollten auch proaktiv an den Verbraucher transportiert werden. Denn mancher Service- und Kompetenz-Aspekt, den Sie bieten, könnte auch für ihn wichtig sein oder werden. Deshalb steht Ihnen jetzt - jeweils nach erfolgreicher Bewerbung - neben dem Auszeichnungen zum '1a-Foto-Fachhändler' und '1a-Fotostudio' parallel das Zertifikat ’1a-Passbild-Experte’ zur Verfügung! Damit haben Sie als Foto-Unternehmen jetzt die Möglichkeit, bis zu drei 1a-Zertifikate gleichzeitig zu erwerben. Die unmissverständliche Message: Sie sind die '(Foto-)Kompetenz vor Ort'! Zeigen Sie den Menschen an Ihrem Ort, womit Sie sich in Sachen Passbild vom Wettbewerb abheben! Flankieren Sie Ihren VorOrt-Lobbyismus für den Verbleib der Passbild-Herstellung in Ihren Händen mit einer Marketing-Aktion Richtung Endverbraucher! Laden Sie sich gleich die Bewerbungsunterlagen hier herunter

 

1a-Bewerbungsunterlagen 2017 für Foto-Fachhandel und -Studio

Ab sofort startet ‘markt-intern‘ erneut mit der 1a-Auszeichnungsrunde die anerkannte Profilierungskampagne für Fachhändler und -handwerker. Ausgezeichnete inhabergeführte Unternehmen zeigen damit professionell ihre im wörtlichen Sinne kompetente 1a-‘Fach‘-Beratung auf, stellen den Service und insbesondere die lokale wie soziale Nähe zum Kunden werbe- und medienwirksam in den Vordergrund. Die unmissverständliche Message: Sie sind die ‘Kompetenz vor Ort‘! Die 1a-Aktion klärt Konsumenten darüber auf, was mittel-ständische inhabergeführte Unternehmen drauf haben, und findet seit mehr als zehn Jahren eine bundesweite Medienbeachtung. Das ist heute wichtiger denn je: Viele Ihrer potenziellen Kunden dürften inzwischen gar nicht (mehr) wissen, wo sie kompetente Beratung und qualitativ hochwertige Produkte vor Ort erhalten können.


Existenzbedrohende Gefahr für zahlreiche Foto-Unternehmen

Auf dem Stand der Bundesdruckerei GmbH (im Volleigentum des Bundes) auf der diesjährigen CeBit (16. - 20.3.2015/Hannover) wurde ein Selbstbedienungs-Terminal zur Eingabe biometrischer Daten im Rahmen der Antragsstellung für amtliche Lichtbildausweise präsentiert. ’markt intern’ meint: Aufgestellt in deutschen Meldeämtern hat dieses ’Self-Service-Terminal’ der Bundesdruckerei das Potenzial, das Passbildgeschäft von privatwirtschaftlich arbeitenden Foto-Unternehmen bis unter die Schmerzgrenze zu dezimieren! Passbilder gibt es nicht nur von Foto-Profis, Wettbewerb gibt es zuhauf – das ist nicht neu und Fotografen und Fachhändler haben sich in diesem Wettbewerb mit dem Qualitätsanspruch eines Profis hervorragend positioniert. Bei Installation eines SB-Terminals der Bundesdruckerei in den Meldeämtern besteht die Gefahr, dass Passbild-Anbieter bereits ausgebootet werden, bevor der Startschuss für den Kampf um den Kunden überhaupt fällt! uploads/pics/F-14-15_Rote-Karte_02.pdf. Selfie einfach bei www.facebook.com/marktinternmarktintern hochladen oder per eMail an foto@markt-intern.de schicken.

 

Die Integration dieses SB-Terminals dürfte auf den ersten Blick für so manchen lokalen Entscheider in der Kommunalverwaltung verlockend erscheinen: Schließlich ist die Bundesdruckerei dasjenige Unternehmen, das zum Abschluss des Antragsverfahrens exklusiv von ’Vater Staat’ mit der Produktion des Ausweisdokuments betraut ist! Wenn nun auch noch die Datenerhebung darüber erfolgt, klingt das doch zunächst nach der berühmten ’Eierlegenden Wollmilchsau’! Die von der Bundesdruckerei gegenüber ’markt intern’ geäußerten Sicherheitsaspekte mögen zwar bei der Abwägung auch eine Rolle spielen, können aber nicht wirklich überzeugen! Denn was soll bei einem den ICAO-Normen entsprechenden - und nicht zuletzt gesetzlich explizit zugelassenen - Passbild aus Profi-Hand unsicher sein?! Da die Anschaffung eines solchen Systems auf lokaler Ebene entschieden wird, sollten Bürger in Städten und Gemeinden darauf achten, dass vorher eine belastbare Kosten-/Nutzen-Analyse in ihrem Interesse aufgestellt wird. Dabei sind nicht nur die Kosten pro Aufnahme zu vergleichen, sondern auch die Anschaffungskosten der SB-Terminals (pro Gerät dem Vernehmen nach im fünfstelligen Bereich) und insbesondere auch die teils Existenz-bedrohenden Folgen für die privatwirtschaftlichen Passbildanbieter in Fotostudios und Foto-Fachgeschäften. Denn wenn durch die Anschaffung teurer SB-Terminals ein ganzer Geschäftszweig wegbricht, bedeutet das de facto:  ++ Laden-Leerstände  ++ Reduktion der örtlichen Nahversorgungsbandbreite  ++ Ausdünnung des Kreises von lokal engagierten Unternehmern  ++ Wegfall von Arbeits- und Ausbildungsplätzen  ++ Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer. Dazu kommt: Für Antragssteller mit besonderen ’Foto-Anforderungen’ (z.B. Bettlägerige, Säuglinge etc.) muss in der Regel ohnehin auf Passfoto-Dienstleister ’aus Fleisch und Blut’ zurückgegriffen werden – ein Foto-Fachhändler berichtet aus dem Alltag: „Ich hatte erst gestern wieder eine Mutter vor meinem Laden stehen, die nur darauf gewartet hat, dass ich morgens aufmache. Bei der Stadt hatte man ihr Tags zuvor die Auskunft gegeben, dass man natürlich die Passbilder gleich vor Ort im Rahmen der Antragstellung machen könne. ’Leider’ ging das bei ihrem Kind dann doch nicht. Fragen die sich bei der Behörde eigentlich nicht, wer all diese Fotos, die sie selbst doch nicht hinbekommen, zukünftig machen soll – oder zu welchem Preis?“ Wer dem Trend, dass das Lichtbild im Rahmen der Datenerhebung direkt im Amt und auf dessen Terminals im SB-Verfahren erfasst wird, die rote Karte zeigen will, findet diese zum Download hier www.markt-intern.de

 

 

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