Bestätigt: PROCATO geht an Hoffmann

UPDATE vom 27.07.2017: Die Berichterstattung der letzten Woche wird gegenüber ’markt intern’ aus zuverlässiger Quelle bestätigt. Die restlichen Überbleibsel von PROCATO, also die Assets, sind an die Hoffmann Group veräußert worden. Zum Kaufpreis liegen uns derzeit keine Informationen vor.


von: Martin Brandt | Quelle: Eisenwaren/Werkzeuge/Garten 29/17 | Eingestellt am: 20.07.2017

Auch in Reaktion auf den Contorion-Deal von Hoffmann (s. EWG 27/17) erhielten wir aus dem Markt Hinweise auf ein mögliches Interesse des süddeutschen Werkzeugspezialisten an PROCATO. Der gescheiterte, von einigen Industrieunternehmen der Werkzeug-Branche initiierte Marktplatz hat bekanntlich Ende Februar den Geschäftsbetrieb aufgegeben (s. EWG 49/16). Danach stand er zum Verkauf. Wie Geschäftsführer Stefan-Maria Creutz ausführte: „mit allen Assets und Know-how“. Auf 'mi'-Anfrage hin heißt es von Hoffmann: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Branchenspekulationen grundsätzlich nicht kommentieren.“ Wir hingegen schon! Sollte PROCATO wirklich an Hoffmann gehen: Welche Verbindung zum gerade erfolgten Contorion- Geschäft bestünden, ist ebenso wenig klar wie denkbare Erwägungen Hoffmanns, parallel einen brancheneigenen Marktplatz aufzuziehen. Im Sinne der von dieser Redaktion in KW 27 geäußerten Vermutung, dass die Münchner das Beschaffungsgeschäft für die Zukunft im Kopf haben werden, wäre die Software und am besten auch das Know-how von PROCATO durchaus ein nachvollziehbarer Ansatz, sofern die Summe – wie zu erwarten ist – deutlich kleiner ausfällt als beim Kauf von Contorion. 'mi' ist recht sicher, in Kürze Handfesteres in die eine oder andere Richtung berichten zu können.



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