RWE: Peter Terium beerbt Jürgen Grossmann und züchtet Ananas in Alaska
Düsseldorf, 29.06.2012. Während der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Grossmann aus seinem Herzen keine Mördergrube machte und der Bundeskanzlerin klipp und klar sagte, was er von Solarstrom in Deutschland hält („Solarenergie in Deutschland ist so sinnvoll wie Ananaszüchten in Alaska“), umgarnt sein Nachfolger, der Niederländer Peter Terium, Angela Merkel mit Solargeschmuse.
Terium hat die Marschrichtung ausgegeben: Wenn die Alternativlos-Kanzlerin den Stromverbraucher schon dazu verdonnere, die Kosten der mit Milliarden-Subventionen erzwungenen Energiewende zu bezahlen, dann wolle das RWE ein dickes Stück von diesem Kuchen abbekommen. Um sich daran laben zu können, dealt nach Informationen des Düsseldorfer Informationsbrief-Verlages `markt intern` Terium gerade mit deutschen Unternehmern aus der Möbelindustrie, Inhabern von Supermarktketten und Speditionen, die allesamt über großflächige Dächer verfügen, um seine (vermutlich in China eingekauften) Solarpanelen aufstellen zu können.
Sein Ertrag aus diesem Deal wird mit 18,50 Cent pro Kilowattstunde vergoldet. Völlig unabhängig davon, ob diese Strommenge überhaupt ins deutsche Netz gelangt. Denn selbst wenn dieses aufgrund von Stromschwankungen keinen Solarstrom aufnehmen kann, klingelt bei Terium die Kasse. Die Bundeskanzlerin will es laut Erneuerbare-Energien-Gesetz/EEG so. Ökostrom wird unabhängig von der Verfügbarkeit im Netz grundsätzlich bezahlt. Über 2o Jahre lang. Zum Vergleich: Der Strom, den die traditionellen Kraftwerke des RWE produzieren und der über die Börse nach Angebot und Nachfrage verkauft werden muss, bringt auf dem Börsenparkett nur etwa ein Drittel des Preises pro Kilowattstunde ein.
Ob Terium allerdings mit dieser Losung nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Denn der deutsche Michel dürfte bald merken, dass die horrenden Kosten der Ananaszucht des Peter Terium einzig und allein von ihm bezahlt werden müssen. Über die EEG-Umlage.
Fazit des Düsseldorfer Branchenbriefverlages: Wer derart abgezockt milliardenschwere Subventionen aus der Kasse des deutschen Stromverbrauchers abschöpft, darf sich nicht wundern, wenn seine persönlichen Sympathiewerte schneller in den Keller rasseln, als er seinen Job angetreten hat. Und die alle per EEG-Umlage abgezockten Aktionäre werden wohl kaum die dummen Kälber sein wollen, die ihren eigenen Metzger mästen.
Pressekontakt
Uwe Kremer
Pressesprecher
'markt intern'-Verlag
Tel.: (0211) 66 98 - 255
Fax: (0211) 69 12 - 440
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Dr. Bastian Peiffer
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