Surft Jolly Roger auf der Westerwelle?
Vorstand Schrade präsentiert Piratenpartei als entstaubte Liberale
Düsseldorf, 30.11.2011. Gegen die Zwangsmitgliedschaft in den Industrie- und Handelskammern, wider die GEZ und für den Austritt von Schuldenstaaten aus dem Euro, gegen ESM und „grüne“ Reichensteuer. Als Piraten-Bundesvorstand Matthias Schrade in dieser Woche im Redaktionsgespräch mit dem Branchendienstverlag ′markt intern′ u. a. seine wirtschafts- und finanzpolitischen Überzeugungen präsentierte, sprach er vielen Mittelständlern aus der Seele.
Das Problem, Schrade redete in den meisten Fällen nur für sich; eine offizielle Position der Partei gibt es zu vielen ökonomischen Problemen noch nicht. Vielleicht folgen die Piraten in einigen Punkten Schrades Ansicht, vielleicht beschließen sie am kommenden Wochenende auf dem Bundesparteitag in Offenbach auch das Gegenteil.
Darf man von Schrade auf das Wesen der Partei schließen, präsentiert sich hier mehr als eine verjüngte und entstaubte FDP. Eine Partei, in der junge, gut vernetzte Unternehmer schnell in einflussreiche Parteiämter gelangen, aber am Ende des Tages hat jedes Mitglied ganz basisdemokratisch nur eine Stimme. Verteidigung der Bürgerrechte, informationelle Selbstbestimmung oder eine kritische Position zum Euro-Rettungsschirm ESM, alles in allem keine unwählbare Partei. Vieles ist aber noch im Fluss und der Mittelstand dürfte aufmerksam auf die richtungsweisenden Beschlüsse des Programm- Parteitages am 3. und 4. Dezember 2011 blicken.
Pressekontakt
Uwe Kremer
Pressesprecher
'markt intern'-Verlag
Tel.: (0211) 66 98 - 255
Fax: (0211) 69 12 - 440
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Dr. Bastian Peiffer
Pressereferent
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