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31.05.2012 14:30 Alter: 6 Jahre

Ausbau der Stromnetze kostet 55 bis 115 Milliarden Euro - Industrie und Verbraucher zahlen die Energiewende


Düsseldorf, 31.05.2012. Nach Berechnungen von `markt intern`/Düsseldorf kostet der geplante Ausbau des bundesdeutschen Stromnetzes 55 bis 115 Milliarden Euro. Die Zahlen setzen sich aus drei Faktoren zusammen: Für den Neubau von rund 3.800 Kilometern Stromtrassen kalkulieren die vier Netzbetreiber Kosten von 20 Mrd. Euro. Sollte allerdings in der jetzt gestarteten Bürgerbeteiligung im Rahmen der Erstellung des Netzentwicklungsplanes gefordert werden, die Stromleitungen unter die Erde zu verlegen, was bereits in einzelnen Regionen von Bürgermeistern und Landräten verlangt wird, dürften diese Kosten auf 80 Mrd. Euro hochschnellen.

Hinzu kommt der Ausbau der lokalen Stromnetze, den sogenannten Verteilernetzen, die zumeist von Stadtwerken betrieben werden. Der Verband der kommunalen Unternehmen/VKU spricht von 20 Mrd. Euro Kosten. Schließlich kalkulieren die Netzbetreiber mit 15 Mrd. Euro, um die weiteren geplanten Offshore-Windparks ans Netz zu bringen. Macht summa summarum eine zusätzliche Belastung für die deutsche Wirtschaft und den privaten Verbraucher von 55 Mrd. Euro bei einem Neubau von überirdischen Stromtrassen, bzw. von 115 Mrd. Euro bei einer Realisierung durch Erdkabel. Diese Kostenexplosion tragen Industrie und Verbraucher über die EEG-Umlage nach dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz/EEG.


Pressekontakt:

Dr. Bastian Peiffer

Pressesprecher
'markt intern'-Verlag

Grafenberger Allee 30
40237 Düsseldorf

Tel.: 0211/66 98 - 255
Fax:  0211/66 98 - 350

peiffer(at)markt-intern(dot)de

Dr. Bastian Peiffer

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