Deutscher Mittelstandspreis 2001
Rheinterassen/Düsseldorf - 'markt intern' feierte 30-jähriges Bestehen mit der Verleihung des Deutschen Mittelstandspreises an Bundespräsident a.D. Roman Herzog Am 17.10.2001 war das exklusive Ambiente der Düsseldorfer Rheinterrasse Schauplatz zweier Top-Ereignisse der deutschen Wirtschaft. 'markt-intern' feierte 30-jährigen Geburtstag und Roman Herzog erhielt den von 'markt intern' nun schon zum fünften Mal ausgelobten 'Deutschen Mittelstandspreis'. Der Preisträger Herzog ist damit Nachfolger von Gerhard Schröder (1996), Otto Wiesheu (1997), Rainer Brüderle (1998), Karel Van Miert (1999) und Peter Müller (2000). Begeben Sie sich mit uns auf eine kleine Zeitreise und genießen Sie mit der nachfolgenden Live-Ausgabe, die noch am selben Abend an die 500 geladenen Ehrengäste überreicht wurde, wie die Gäste, Preisträger und 'markt intern'-Mitarbeiter den Tag erlebt haben:
'markt intern' ist 30 Jahre alt, Roman Herzog hat den 'Deutschen Mittelstandspreis 2001' erhalten und Sie, sehr geehrte Damen und Herren, sind live dabei. Bevor Sie sich nun gleich zum Gala-Diner begeben und teilnehmen an der Abendveranstaltung 'typisch mi' mit einem bunten Strauß weiterer Highlights, hier, unmittelbar nach Ende der Preisverleihung, das Wichtigste vom Tage. Beschwingt, die musikalische Eröffnung durch 'Pomp-A-Dur', jene acht jungen Damen, die nicht nur mit ihrer Musik zu bezaubern wußten. Es folgte die offizielle Eröffnung der Verleihung des 'Deutschen Mittelstandspreises 2001' durch 'markt intern'-Redaktionsdirektor Hans J. M. Manteuffel, der gewohnt eloquent auch durch das weitere Programm führte und Sie gleich noch weiter führen wird - in eine Welt 'typisch mi'. Die Begrüßung der zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport ließ sich 'markt intern'-Geschäftsführer Hans Bayer nicht nehmen. Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin, der bereits 1971 während seines Studiums praktisch 'markt intern'-ler der ersten Stunde war, buchstabierte, wie in der Landeshauptstadt Mittelstandspolitik geschrieben wird:
"Rat und Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf sind sich bewußt, daß es ohne einen erfolgreichen Mittelstand keine erfolgreiche Stadtpolitik geben kann. Deshalb haben wir - obwohl wir zur Zeit bemüht sind, den städtischen Haushalt zu entschulden - die Gewerbe- und die Grundsteuer gesenkt. Wir reden nicht nur davon, daß mittelständische Firmen eine tragende Säule unserer Wirtschaft sind, wir handeln auch danach und sind uns darin einig mit markt intern."
"Prof. Dr. Roman Herzog hat mit Weitblick und Überzeugung (nicht nur) während seiner Amtszeit von 1994-1998 in öffentlichen Reden, Vorträgen und Diskussionen eindringlich darauf hingewiesen, daß der Mittelstand das Herzstück unserer sozialen Marktwirtschaft ist." So lautet einer der Kernsätze der offiziellen Begründung des Kuratoriums unter Vorsitz des 'markt intern'-Herausgebers Dipl.-Ing. Günter Weber für die Ehrung des Alt-Bundespräsidenten. Daß Roman Herzog ein würdiger Preisträger ist, hat er nicht zuletzt durch seine eben gehörte Rede verdeutlicht: "Wichtig ist der Mittelstand aus zwei staatspolitischen Gründen. 3,2 Mio selbständige Unternehmer sichern die Freiheit eher als nur 600 Vorstände von Aktiengesellschaften, und je mehr mittelständische Unternehmer sich an der Lösung der Probleme beteiligen, desto größer sind die Überlebenschancen einer Gesellschaft. Deshalb stimme ich für den Mittelstand ... Eine freie Marktwirtschaft braucht man nicht für Großunternehmen, die nehmen sich ihre Freiheit. Der Mittelstand hingegen sichert unsere Freiheit." Auch die Reaktionen, die 'markt intern' sofort nach Bekanntgabe des diesjährigen Mittelstandspreisträgers erreichten, sprechen eine deutliche Sprache. Mit Roman Herzog hat das Kuratorium die richtige Wahl getroffen.
"Alt-Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog hat sich in vielfältiger Weise für den Mittelstand in unserem Land eingesetzt", so Dr. Jürgen Rüttgers, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in NRW. Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsmitglied des Axel Springer Verlages und 'markt intern' Journalistenpreisträger 2000, steht ebenfalls hinter der Entscheidung des Kuratoriums: "Ich freue mich, daß die Jury als Preisträger 2001 Prof. Dr. Roman Herzog ausgewählt hat, der für sein langjähriges politisches und gesellschaftliches Engagement im Sinne des deutschen Mittelstandes geehrt wird und dem ich vielmals zu dieser Auszeichnung gratuliere."
Grußworte zum 30. Geburtstag des Verlagshauses
Den Rang eines Jubilars erkennt man nicht selten an der Gewichtigkeit seiner Gäste und Gratulanten. Daß 'markt intern' jetzt seit 30 Jahren sein Gewicht für den Mittelstand in die Waagschale legt, war so manchem (Super-)Schwergewicht einen Gruß an 'markt intern' und ein Wort für den Mittelstand wert:
"Seit nunmehr 30 Jahren veröffentlicht die Verlagsgruppe 'markt intern' ihre stark auf die mittelständische Wirtschaft ausgerichteten Publikationen. Mit Entschlossenheit und Tatkraft hat auch die saarländische Landesregierung Akzente gesetzt, die den saarländischen Mittelstand aufwerten. Darunter zum Beispiel die größtenteils aus Landesmitteln finanzierte Senkung der Gewerbesteuer. Auch die Verlagsgruppe 'markt intern' gibt mit ihren Veröffentlichungen mittelständischen Unternehmen in den verschiedenen Branchen neue Impulse. Dabei zeichnet sich 'markt intern' insbesondere durch eine kritische und unabhängige Berichterstattung aus." So der Gruß von Peter Müller, dem Ministerpräsidenten des Saarlandes und 'Mittelstandspreisträger 2000', an 'markt intern' und den Mittelstand.
"Mit Ihren Publikationen und dem inzwischen zur Tradition gewordenen Mittelstandspreis tragen Sie dazu bei, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellenwert wieder so in den Köpfen zu verankern, daß die berechtigten Interessen des Mittelstandes an fairem Wettbewerb und gerechten Rahmenbedingungen politisch erkannt und umgesetzt werden", formulierte Christian Wulff, Landeschef der CDU-Niedersachsen und stellvertretender Bundesvorsitzender der Christdemokraten, heute seinen persönlichen Gruß an 'markt intern'. Um den Kampfgeist, den 'markt intern' im Streit für die Sache des Mittelstandes auszeichnet, treffend zu beschreiben, bemühte Wulff Friedrich Dürrenmatt. Dieser habe gesagt, in der Wirtschaft gehe es nicht gnädiger zu als in der Schlacht im Teutoburger Wald und "bei 'markt intern' werden Politiker, die falsche Entscheidungen gegen den Mittelstand treffen, auch nicht wesentlich gnädiger behandelt", fügte Wulff den Worten des Schweizer Dramatikers hinzu.
Bodo H. Hauser, jetziger Programmgeschäftsführer von 'PHOENIX' und ehemaliger Moderator des ZDF-Magazins 'Frontal', merkt an: "Aus einem kleinen Team Europas größte Informationsbriefgruppe gemacht zu haben - darauf können Sie stolz sein. Daß Sie dabei besonders den Mittelstand im Blick haben, ist in einer Zeit, in der man den Eindruck hat, daß die Politik sich nur noch um die Großkonzerne kümmert, besonders erfreulich." Nicht wahr, Kienzle?
Daß 'markt intern' auch nach 30 Jahren nichts von seiner jugendlichen Kraft verloren hat, erklärt Norman Rentrop, der Gründer des 'Verlag Norman Rentrop'/Bonn, folgendermaßen: "Es ist auffallend, daß 'markt intern' jungen Leuten, journalistischem Nachwuchs, gerne eine Chance gibt. An diesem Punkt zeigt sich umsichtiges verlegerisches Handeln."
Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des 'Verbandes der Automobilindustrie' (VDA), konstatierte, daß dem Mittelstand gerade in "Zeiten von Globalisierung und Umstrukturierungsprozessen viel abverlangt wird", und stellte fest, daß der Mittelstand zu Recht im Mittelpunkt steht: "Mit 3,3 Millionen Unternehmen prägt er das Bild der deutschen Wirtschaft. Risikobereitschaft, Innovationskraft und Flexibilität, hochmotivierte und ideenreiche Mitarbeiter zeichnen mittelständisches Denken und Handeln aus."
Das alte Rätsel, was denn der Mittelstand sei, löste Karl Philippi, Präsident des 'Europaverbandes der Selbständigen' (BVD-CEDI), auf denkbar einfache Weise: "Zum Mittelstand gehört derjenige, der im Krisenfall weder vom Staat noch von der Kirche Hilfe zu erwarten hat. Wer in diesen Zeiten den Anspruch erhebt, den wirklichen Mittelstand zu vertreten, hat sich mit Sicherheit nicht für das leichteste Feld der deutschen Wirtschaft entschieden. Es gibt nur wenige, die so konsequent und zielstrebig - Nachteile in Kauf nehmend - den Mittelstand vertreten wie 'markt intern'."
Dr. Eberhard Heinke, Präsident der Landeszentralbank in Nordrhein-Westfalen, verbindet mit seinem Gruß zugleich das Anliegen, den Mittelstand auch weiterhin "in gewohnter Weise, das heißt kompetent, sachorientiert und zeitnah" über aktuelle Entwicklungen im Finanzwesen, "insbesondere Basel II" zu informieren. Denn, "die damit verbundenen Veränderungen im Verhalten der Banken bei der Kreditvergabe werden die zukünftigen Möglichkeiten der Kapitalversorgung der kleinen und mittelständischen Unternehmen erheblich beeinflussen."
Die herausgehobene Stellung des Mittelstandes in Zeiten der Krise betont Dr. Ulrich Fritsch, Vorsitzender der 'Wirtschaftspublizistischen Vereinigung', in seinem Wort an die Gäste: "In bewegten Zeiten, in denen die Finanzmärkte verunsichert sind, die Konjunktur sich nur in niedriger Gangart fortbewegt kommt dem Mittelstand als Nukleus der Wirtschaft besondere Bedeutung zu. 'markt intern' hat seinen Anteil daran, daß sich die mittelständische Wirtschaft ihrer großen Möglichkeiten bewußt wird. 'Business as usual' wird mit den Produkten der Verlagsgruppe zum 'business unusual'. Weiter so!"
Rainer Jarck, Geschäftsführer der 'CREATIV OPTIC', einer Kooperation von rund 160 selbständigen Augenoptikern, bemerkte am Rande der heutigen Preisverleihung zutreffend: "Kämpferisch und vielseitig werden die Interessen des Mittelstandes artikuliert und vertreten, und eigentlich kann es sich in diesem Kreis niemand leisten, 'markt intern' nicht zur Kenntnis zu nehmen."
Prof. Dr. Klaus Offerhaus, Präsident des Bundesfinanzhofes a. D., bringt in seinem Grußwort an den Verlag zum Ausdruck, daß 'markt intern' mit der alljährlichen Verleihung des 'Deutschen Mittelstandspreises' "eine wichtige Aufgabe in unserem Staatswesen erfüllt. Denn wir brauchen den Mittelstand für unsere wirtschaftliche Entwicklung." Wie viele andere verbindet Offerhaus mit seinem Gruß auch die Bitte, dem Mittelstand auch weiterhin treu zur Seite zu stehen: "Pflegen Sie weiter durch die Verleihung des Mittelstandspreises, aber auch durch Ihre Verlagsprodukte diesen so verstandenen Mittelstand, weil er zum wirtschaftlichen Wohlergehen in unserem Staat einen ganz besonderen Beitrag leistet."
Jürgen W. Möllemann, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen erkennt in 30 Jahren 'markt intern', "30 Jahre offensive publizistische Tätigkeit für den Mittelstand, den Motor der Marktwirtschaft. Dabei schreckte 'markt intern' auch nicht vor deutlichen Tönen und Formulierungen zurück, wenn es um der Sache willen geboten schien. Ich hatte damit niemals Probleme, weiß ich doch, daß man manchmal etwas robuster Laut geben muß, wenn man sich Gehör verschaffen will."
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