Der adidas-Fallbericht des Bundeskartellamts

Keine stichhaltige Begründung für den Plattformzwang!

Das Bundeskartellamt stellte das gegen adidas geführte Pilotverfahren ein, nachdem adidas sein Verkaufsverbot für Online-Marktplätze aufgehoben hatte. Im Fallbericht vom 19. August 2014 begrüßt das Kartellamt die Umstellung. adidas betreibe ein selektives Vertriebssystem, das zwar als solches zulässig sei. Allerdings habe adidas auf den Märkten für Fußballbekleidung und Fußballschuhe Marktanteile von über 30 %. Vor diesem Hintergrund sei ein pauschales Verbot von Online-Marktplätzen unzulässig. Diese Wertung gelte „nach vorläufiger Auffassung“ jedoch auch für Märkte, auf denen die Marktanteilsschwelle von 30 % nicht überschritten werde. mehr...


„Ich ärgere mich über jedes Kartell“

Nachbetrachtung zu den Antworten von Andreas Mundt - Präsident des Bundeskartellamts - im 'markt intern'-Interview

Um dem Präsidenten des Bundeskartellamtes die Möglichkeit zu geben, im Interview möglichst umfangreich die Überlegungen des Amtes zu seiner Verwaltungspraxis darzulegen, hat 'markt intern' darauf verzichtet, die Antworten unmittelbar zu hinterfragen. Dies hätte den zumutbaren Umfang des Interviews bei weitem gesprengt. Stattdessen analysieren wir an dieser Stelle für den interessierten Leser ausführlich Herrn Mundts Antworten. mehr ... 


Lösung im Konflikt zwischen Kartellamt und Industrie?

BMWi erlaubt Herstellern finanzielle Vergütung von Leistungen des stationären Fachhandels

Düsseldorf, 26.08.2014. In den Streit zwischen Bundeskartellamt und Markenherstellern über die wettbewerbskonforme Unterstützung des stationären Fachhandels hat sich nun das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) eingeschaltet. mehr...


„Wirtschaft im Würgegriff"

"Wie das Kartellamt Unternehmen blockiert“

rezensiert von 'markt intern'-Justitiar Dr. Gregor Kuntze-Kaufhold 
„Wirtschaft im Würgegriff – wie das Kartellamt Unternehmen blockiert“ ist der Titel eines frisch im campus-Verlag erschienenen Buches, das lesenswert zu nennen stark untertrieben wäre. Ob Schüler, Student, Konsument, Bürger, Wissenschaftler, Wirtschaftsminister oder Kartellrechtsspezialist – dieses Buch geht jeden an.  Es ist keine bloße Lektüre, sondern sollte - vor allem von Medien und Politik - erwogen und sein Anliegen beherzigt werden. Obwohl (oder weil) es gleich mit mehreren Tabus bricht. mehr...


’Einfach traumhaft!’

'markt intern' wirbt #proFachhandel 

„Einfach traumhaft! Das Einkaufserlebnis im örtlichen Fachhandel heißt Auswahl, Beratung, Kompetenz, Service, Angebote. Traumhaft oder bald nur noch ein Traum? www.albtraum-kartellamt.de.“  Auf den ersten Blick wirkt unsere aktuelle Anzeige mit den oben zitierten Botschaften wie klassische Imagewerbung. Erst auf den zweiten Blick stutzt der Betrachter, wenn er über die angegebene Internetadresse stolpert. mehr...


#selfiedemo #profachhandel

1001 Zeugen gegen das Märchen vom fairen Wettbewerb!

Mitte Mai hatten wir die Selfiedemo gegen die mittelstandsfeindliche Politik des Bundeskartellamts/Bonn gestartet. Die Unterstützer unserer Kampagne demonstrieren mit ihrem per Handy geschossenen Selbstportrait für die Chancengleichheit des Fachhandels gegenüber den vom Bundeskartellamt – gewollt oder ungewollt – bevorzugten Groß- und Onlinevertriebsformen. mehr...


Freier Handel unter Beschuss:

BKartA attackiert Asics-Vertriebsrichtlinien

In seiner Pressemitteilung vom 28.04.2014 kritisiert das Bundeskartellamt eine in den Asics-Vertriebsrichtlinien liegende angebliche „weitgehende Behinderung des Internetvertriebs“. Einmal mehr erbringt das Amt damit den Nachweis, dass es energisch in die falsche Richtung unterwegs ist. Vielmehr ist es das Amt selbst, das einen fairen Online-Vertrieb behindert. mehr...


Zensur in Bonn:

Plakat-Aktion zu mittelstandsfeindlicher Wettbewerbspolitik des Bundeskartellamts gestoppt 

Zum Start der Aufklärungs-Kampagne „Das Kartellamt macht den Laden dicht“ hat 'markt intern' diese Plakatmotive kreiert. In unserer Pressemitteilung lesen Sie, wie die Verantwortlichen die geplante Plakat-Aktion in Bonn auf der Hauptzugangsstraße zum Bundeskartellamt wegen „zu aggressiver“ Motive gestoppt haben. Die Motive weisen zugespitzt auf den Zusammenhang von Fachhandelssterben und der Politik des Bundeskartellamts hin. Das Design der Plakate erinnert deshalb bewusst an Aushänge, mit denen der Einzelhandel notgedrungen bei Räumungsverkäufen wirbt. mehr...


Das Bundeskartellamt schließt

Mehr als nur ein Scherz...

Aus der Pressemitteilung des 'markt intern' Verlags vom 1.04.2014: "Das Bundeskabinett hat auf seiner heutigen Sitzung überraschend beschlossen, das Bundeskartellamt mit sofortiger Wirkung aufzulösen." Auf dieser Seite erklären wir Ihnen, warum der April-Scherz – als solchen haben Sie ihn natürlich sofort erkannt!? – mehr als nur ein Körnchen Wahrheit enthält. mehr...